Nachwuchstalent aus Wendelstein verdrängt Millioneneinkauf
In den letzten Wochen hat mit Tim Janisch ein weiterer sehr junger Spieler seinen erfahreneren Konkurrenten aus der Startelf verdrängt. Das 19-jährige Eigengewächs überzeugt derzeit mit engagierten und selbstbewussten Auftritten und bescherte sich selbst zuletzt mit dem Derbysieg einen Höhepunkt seiner noch jungen Karriere. Trotz seiner vergleichsweise noch geringen Einsatzzeit konnte er in mehreren statistischen Bereichen schon Duftmarken setzen.
Umschulung zum Schienenspieler
Nachdem die Stammposition des gelernten offensiven Flügelspielers im neuen System der Profis weggefallen war, schulte ihn das Trainerteam kurzerhand zum Schienenspieler um. Während dieser Umstand einerseits den großen Wert verdeutlicht, den Miro Kloses Detailarbeit für die Entwicklung unserer Mannschaft hat, war andererseits Janischs Potenzial für eine defensivere Rolle schon länger erkennbar. Bereits im ersten Heimspiel, das er im Sommer 2022 für die U19 des FCN bestritt, fiel er – abgesehen von seinen zwei Toren – besonders durch sein intensives Spiel gegen den Ball und konsequentes Anlaufen des jeweils ballführenden Gegenspielers auf. Eine Stärke, die sich später auch in den Daten bemerkbar machen sollte, denn in der folgenden Saison 2023/24 verzeichnete er sowohl in der U19-Bundesliga als auch in der Regionalliga überdurchschnittlich viele Defensivaktionen pro 90 Minuten.
Defensiv einsatzfreudig und stabil
So gesehen verwundert es also nur wenig, dass sich Janisch bei den Profis so schnell auf ungewohnter Position zurechtfand. Zwar ist die Stichprobe mit erst ca. 400 Spielminuten noch recht klein, doch sticht Janisch auch in der 2. Bundesliga mit fast 10 Defensivaktionen pro 90 Minuten hervor, womit er defensiv intensiver arbeitet als 88% aller Zweitliga-Außenverteidiger. Auch seine fast 66% gewonnenen Defensivzweikämpfe sind ein weit überdurchschnittlicher Wert. Zudem fängt er pro 90 Minuten 5,4 gegnerische Pässe ab, was sich zwar grundsätzlich im Durchschnitt bewegt, für einen Neuprofi mit der Erfahrung von erst fünf Startelfeinsätzen aber sehr beachtlich ist.
Ballsicher und spielstark
Neben seiner defensiven Einsatzfreude ist vor allem Janischs Ballsicherheit bemerkenswert. So ist er nach aktuellem Stand der Außenverteidiger mit der höchsten Passpräzision (88,04%) ligaweit. Zwar mag das auch damit zusammenhängen, dass der Anteil der von ihm gespielten langen Bälle von nur knapp 8% einer der niedrigsten der Liga ist, was jedoch keineswegs bedeutet, dass das Eigengewächs nur Sicherheitspässe spielt. Seine 7,28 progressiven Pässe pro 90 Minuten fallen im Ligavergleich nicht nach unten ab. Somit überrascht es auch nicht, dass er mit über 30 empfangenen Pässen pro 90 Minuten durchaus häufig von seinen Mitspielern gesucht wird. Zwar läuft das Kombinationsspiel nach wie vor ein wenig mehr über Yilmaz‘ linke Seite, doch im Vergleich zu Oliver Villadsen ist Janisch merklich stärker ins Spiel eingebunden.
Außer durch seine präzisen Pässe kurbelt er das Nürnberger Spiel gerne auch durch raumgewinnende Dribblings an, die er öfter als 72% seiner Positionskollegen zum Abschluss bringt. Seine Erfolgsquote von knapp 43% ist hierbei aber noch ausbaufähig. Dennoch ist er für die Gegenspieler so schwer greifbar, dass kaum ein Außenverteidiger häufiger gefoult wird als er. Umgekehrt verhält sich Janisch im Defensivzweikampf stellenweise noch zu ungestüm: Nur ein Prozent der Spieler auf seiner Position begehen pro 90 Minuten mehr Fouls.
Ausgeprägtere defensive als offensive Orientierung
Während sich der 19-Jährige in mehreren entscheidenden defensiven Parametern und im eigenen Ballbesitz schon in seinen ersten Einsätzen auf gehobenem Zweitliganiveau bewegt, zeigt sich in Bezug auf die offensive Durchschlagskraft aktuell noch ein anderes Bild. So bringt er pro 90 Minuten weniger als eine Hereingabe in den gegnerischen Strafraum und zählt in Bezug auf die Anzahl der linienbrechenden Pässe und Schussvorlagen zu den unteren 20% der Außenverteidiger.
Dies dürfte maßgeblich darauf zurückzuführen sein, dass sein Aktionsradius bisher relativ stark auf die eigene Hälfte begrenzt ist. Im Vergleich zu Berkay Yilmaz auf der linken Seite, aber auch zu Villadsen steht Janisch bislang tiefer und verzeichnet anteilig deutlich weniger Aktionen in der gegnerischen Hälfte. Vor dem Hintergrund, dass er in der vergangenen Saison in der U19-Bundesliga zu den zwei Prozent der offensiven Flügelspieler gehörte, die pro 90 Minuten die meisten Abschlüsse vorbereiteten, und auch weit überdurchschnittlich viele linienbrechende Pässe spielte, besteht hier aber Potenzial für eine Steigerung. Schon beim überzeugenden Sieg gegen Fürth deutete Janisch seine kreativen Fähigkeiten an, als er im Vorfeld des 2:0 seinen Gegenspieler aus der Ordnung zog und dann im richtigen Moment den Pass in die Tiefe für Drexler spielte.
Defensive Vorteile gegenüber Villadsen
Dass Janisch den mit vielen Vorschusslorbeeren nach Nürnberg gekommenen Villadsen verdrängt hat, zählt im bisherigen Saisonverlauf sicherlich zu den größeren Überraschungen personeller Art. Vergleicht man die Leistungsdaten der beiden rechten Schienenspieler, zeigt sich in vielen Bereichen ein recht ähnliches Bild. Sowohl bei Janisch als auch bei Villadsen stellt sich der offensive Output bislang als eher übersichtlich dar, keiner der beiden ist in seiner Spielweise wesentlich progressiver als der andere, außerdem weist Villadsen zwar eine niedrigere Passgenauigkeit auf, spielt dafür aber mehr lange und vor allem linienbrechende Pässe.
Die auffälligsten Unterschiede, die Janisch neben seinem größeren Entwicklungspotenzial aktuell den Vorzug vor Villadsen bescheren, dürften in der defensiven Griffigkeit sowie im Freilaufen liegen. Obwohl Janisch deutlich öfter Fouls gegen sich gepfiffen bekommt, liegt seine Defensivzweikampfquote fünf Prozentpunkte über der von Villadsen, zudem kann er pro 90 Minuten fast 1,5 mehr defensive Aktionen verzeichnen. Um sich spielerisch aus hohem Gegenpressing befreien zu können, hilft es auch, dass Janisch sich häufiger als Anspielstation anbietet. So empfängt er fünf Pässe mehr pro 90 Minuten als Villadsen im bisherigen Saisonverlauf.
Großes Talent
Bei der Analyse und insbesondere beim Vergleich mit Villadsen darf nicht vergessen werden, dass Janisch erst knapp 400 Minuten Einsatzzeit in der zweiten Liga gesammelt hat und hier auch viele Spiele gegen Mannschaften dabei waren, die weniger Wert auf Ballbesitz legen. Ob sich sein Vorsprung im spielerischen Bereich vor Villadsen längerfristig bestätigen wird, muss daher noch abgewartet werden. Umso beeindruckender erscheint aber die herausragende defensive Aktivität des 19-Jährigen, der in diesem Bereich trotz seiner Aufstellung als Schienenspieler auch viele klassische Außenverteidiger deutlich übertrifft.
Mit ein wenig mehr Routine in den Abläufen ist es wahrscheinlich, dass Janisch künftig auch offensiv noch mehr Akzente setzen kann. Dabei kann ihm vor allem seine Ausbildung als Flügelstürmer helfen. Nach seinen bisherigen Einsätzen zeichnet sich jedenfalls ab, dass hier ein weiteres großes Talent den Sprung aus dem NLZ zu den Profis gemeistert hat, das dem Club und seinen Fans künftig noch viel Freude bereiten kann.
Pausenpfiff Score 6.5
Datenquellen: Sofascore und Wyscout / X: @BeGriffis
Autorin: Pauenpfiff
Bildquelle: FCN, Juwe
Sehr schön, spannend und höchst informativ. Ich habe es wirklich vermisst! Dankeschön!
Gefühlt macht es Janisch eigentlich besser als Villadsen, bei dem man aber auch immer das Gefühl hat, dass da noch Luft nach oben ist.
Was für mich immer ein wenig fraglich bleibt, ist die Einordnung des Score.
Was gilt als solider Zweitligaspieler, wann ist man eher überdurchschnittlich?
Für mich klingt 6,5 (von 10?) jetzt nicht überragend, aber das ist natürlich eine Frage des Maßstabs. Wenn Erstligaspieler und Weltstars im selben Bewertungsmaßstab enthalten sind, dann sind 6,5 auch nicht mehr so wenig…
Die Maximalwerte bei uns waren knapp über 7, oder?
Aber vielleicht zum Vergleich fände ich einen angenommenen Durchschnittswert für die erste und zweite Liga hilfreich, auch ggf. positionsbezogen.
Genau es ist ein 1-10 Rating. Wir nutzen das genau so wie beispielsweise FotMob. Man kann sich das veranschaulichen wie % Werte. So gesehen ist 6.5 schon überdurchschnittlich „65%“ vor allem wenn es Over All gilt. Stark überdurchschnittlich beginnt quasi ab 7 bis 8 und Spitzenwerte sind dann 9 – 10 die Overall kaum ein Spieler erreicht vielleicht nur mal in einzelnen Spielen. 6.5 im Durchschnitt, was auch die schwächeren Spiele einschließt, ist daher grundsolide man kann sagen ein guter Durchschnitts-Wert, der aber noch Steigerungen offen läßt.
Erstmal vielen Dank für die netten Worte. 😉
Ich würde mich Juwes sehr guter Erklärung zum Score anschließen, aber vielleicht noch aus meiner Perspektive dazu:
Der Score basiert zu einem großen Teil auf meiner subjektiven Einschätzung, die sich im Lauf des Schreibens herauskristallisiert. Der Fokus soll dabei mehr auf der bisher gezeigten Leistung in der Saison liegen als auf dem Potenzial des Spielers. Ich versuche aber trotzdem immer, das Alter bzw. die Erfahrung auch mit einzubeziehen. Entscheidende Bedeutung hat für mich bei der Abstufung die Wichtigkeit des jeweiligen Spielers für das Spiel der Mannschaft.
Bei Janisch ist es am Ende die 6,5 geworden, weil mir das für eine möglichst detailgetreue Abstufung am sinnvollsten vorkam. Justvan hatte zum Ende der Hinrunde eine 7,5 und ist zumindest mit Ball einer der wichtigsten Spieler für uns. Wenn ich z.B. Yilmaz jetzt einordnen müsste, müsste er aus meiner Sicht zwar hinter Justvan kommen, aber auf jeden Fall (noch) vor Janisch. Deswegen wollte ich da ein bisschen Abstand lassen.
Man könnte natürlich auch insgesamt höher ansetzen, aber die Wertungen über 9,0 hole ich erst raus, wenn wir irgendwann mal auf einem Aufstiegsrang stehen. 😉 Die 10 steht also sozusagen für den idealen Zweitligaspieler auf der jeweiligen Position. Der Durchschnittswert liegt dann, wie Juwe auch schon geschrieben hat, in etwa bei der 5,0.
Vielen Dank für Deinen tollen Artikel und einen noch größeren Dank für Deine Bewertungskriterien, Pausenpfiff!
Du schreibst, dass Du Dich an den in den Spielen gezeigten Leistungen orientierst und weniger am Potenzial des Spielers. Das finde ich gut. Zu oft wird bei Spielerbewertungen auf dem (vermeintlichen?) Potenzial herumgeritten und ein Spieler schafft es dann selten bis nie, dieses Potenzial auch abzurufen. Am Schluss hat man dann einen 27 Jahre alten Spieler der ob seines Potenzials immer noch als Talent gilt.
Also lieber an gezeigten Leistungen orientieren, von denen auch eine Mannschaft tatsächlich profitiert, als ein Wolkenkuckucksheim aufzubauen und falsche Erwartungen zu wecken.
Danke, das ist alles sehr nachvollziehbar – und zeigt, dass da wirklich Gedanken dahinter stehen. Mir fällt auf, dass die Spreizung etwas höher ist als bei den ähnlich bewertenden Anbietern Sofascore und Fotmob. Da hat Justvan beispielsweise 7,2 bzw. 7,3 und Janisch 6,7 bzw. 6,8.
Ich würde aber sagen, dass ein Spieler, der dauerhaft bei 5,0 performt am besten durch eine Verstärkung ersetzt werden sollte. Aber das ist vielleicht auch unser Anspruch, mit dem Durchschnitt nicht zufrieden zu sein!
Das stimmt, teilweise ist die Spreizung bei den Datenportalen geringer. Bei Fotmob bewegt sich ja aber z.B. die ganze Liga im Bereich zwischen 6,1 und 7,8, da bleibt auch nicht so viel Raum für eine Differenzierung in größeren Schritten.
Dass wir das Ziel haben sollten, möglichst auf jeder Position überdurchschnittlich zu performen, sehe ich auch so. Ein gutes Beispiel ist da für mich Reichert, den ich am Anfang der Saison noch im Durchschnitt gesehen habe, jetzt aber deutlich höher einstufen würde. Unser Trainerteam kann die Spieler wirklich super weiterentwickeln.
Dass Tim Janisch derart durchstarten würde, ist ohne Zweifel eine großartige Geschichte. Fördern und Fordern. Und das scheint unser Trainer Miro Klose gut zu können.
„Wir wollten ein bisschen Zeit investieren, damit das Ergebnis rauskommt. Er hat alles gemacht und den ganzen Plan durchgezogen. Deswegen steht er jetzt da, wo er steht, und das zu Recht.“ (Klose in „Bild“)
Ob Janisch auch unter einem anderen Trainer respektive Trainerteam derart durchgestartet wäre? Da hab ich erhebliche Zweifel. Ich denke grad an den Sportlichen Leiter am FC Bayern Campus…
Ohne die starke Leistung unseres NLZ bzw. Miro schmälern zu wollen: faiererweise muss aber schon auch gesagt werden, dass die jungen Wilden bei den Bayern Nationalspieler verdrängen und CL drauf haben müssen. Bei uns tun sie sich mit Zweitliganiveau möglicherweise doch ein wenig leichter.
Wenn wir aus Versehen jetzt doch aufsteigen würden – glaube ich nicht dran – wird das mit den jungen Spielern ganz schnell vorbei sein.
Auch deshalb lieber in der zweiten Liga einfach so weitermachen
Die Bayern kaufen halt im Zweifelsfall lieber einen „fertigen“ Spieler, der sich anderswo schon auf höxten Niveau beweisen durfte. Und dann ist es für den Nachwuchs bei den Bayern verdammt schwer und die Spieler landen dann eher bei anderen Vereinen als im Bayern-Profikader. Der Erfolgsdruck bei den Bayern ist einfach riesig, weil jede Saison mindestens 1 Titel geholt werden muss. Und sie haben halt auch das Geld, so zu agieren.
Man kann aber auch sehen, dass Brown und Uzun bei der Eintracht in Frankfurt und Jeltsch beim VfB in Stuttgart durchaus in der BL1 mithalten können. Nur ist da der Druck nicht ganz so groß wie beim FC Bayern München.
Ich glaube das sollte keine Überraschung sein beim FC Bayern, dass Nachwuchsspieler es dort schwerer haben, der Ausnahmemannschaft im deutschen Fußball, die einen Spieler für 100 Mio verpflichten können. Das ist ja auch nicht unsere Baustelle
Unser Ziel ist ja ein komplett anderes. Aus einem Spieler wie Tim Janisch, der ohne großen Bahnhof, denn er war nie Nationalspieler , auf einmal auftaucht und Klose etwas ihn ihm erkennt, was die Profi Mannschaft brauchen kann. Das ist mal richtig gutes Trainer Handwerk und Kompetenz.
@block4
Du hast selbstverständlich Recht. Allerdings muss man sich schon fragen, warum ausgerechnet Markus Weinzierl als Sportlicher Leiter im Bayern-Campus für den Mega-Output sorgen soll. Weinzierl hat hier einen Nene Brown übersehen und hatte mit unserer Jugend wenig am Hut. Aber okay, das ist absolut nicht unser Bier. Wie @Kumopen schreibt, können sich die Bayern „fertige“ Spieler aus dem obersten Regal leisten. Und machen das ja auch. #Kane
@Josch
Wie Du sagst: Genau das darf eben nicht passieren. Wir dürfen auch im Falle eines Aufstiegs – egal wann das klappen wird – nicht wieder unseren strategisch erfolgreichen Weg verlassen. Wie @Juwe neulich geschrieben hat, ist die Konsequenz entscheidend, mit der Jugendarbeit betrieben wird. Weil Jugendarbeit jeder macht – fragt sich bloß wie intensiv. Jahrzehntelang wurde Jugendarbeit nur halbherzig als „Nebenprodukt“ mitgezogen. Wenn Bader vom „Ausbildungsverein“ sprach, dann war das eine Worthülse. Seit wenigen Jahren ist Jugendarbeit bei uns Chefsache und so muss es auch bleiben. Unbedingt. Völlig losgelöst von der Liga-Zugehörigkeit.
Ich bin aber guter Dinge, dass der Aufsichtsrat darüber wacht. In erster Linie Rapha Schäfer und Chhunly Pagenburg, die beiden „Sport-Aufsichtsräte“. Unser Sportvorstand steht ja auch genau für diesen Kurs, genau deswegen hat man sich ja für ihn entschieden. In einem BR-Interview warnte Joti davor, „die DNA zu verlieren“. Diese sei, „weiterhin auf junge Spieler zu setzen und ein bisschen Trüffelschwein sein und die nächsten Castrops und Jeltschs möglicherweise nach Nürnberg zu holen und den nächsten Schritt zu machen“.
„Ein bisschen Trüffelschwein“ sein, reicht allerdings nicht. Wir müssen DAS Trüffelschwein werden hierzulande. Joti sagte zudem: „Wir hatten natürlich ein tolles Transferfenster in diesem Jahr und das hilft uns, nicht mehr mit dem Messer am Hals Entscheidungen treffen zu müssen, sondern jetzt vielleicht auch eine andere Ausgangsposition zu haben.“
So isses. Bei Nene Brown waren wir noch gezwungen, ihn im Winter zu verkaufen, um die Lizenz zu sichern. Das war ein Notverkauf. Bei Caspar Jander sieht das mittlerweile ganz anders aus. Alles unter 10 Mio. Euro Sockelbetrag – danke fürs Gespräch.
Quelle: https://www.br.de/nachrichten/sport/1-fc-nuernberg-vorstand-chatzialexiou-exklusiv-ueber-kaderplanung-finanzsorgen-und-stadion-umbau,UeD8okc
Absolute Zustimmung! Jetzt gab es ja auch einen Paywall-Artikel in der NN glaub in dem wohl stand, dass man längerfristig mit Klose arbeiten möchte. Ich konnte den Artikel zwar nicht lesen aber allein die Headline hat mir gefallen.
Und ich glaube auch, dass auch nur EINER der Verantwortlichen selbst im Falle eines (versehentlichen) Aufstiegs ernsthaft darüber nachdenkt diesen unseren Weg ernsthaft zu verlassen.
Höchstens dahingehend, dass der ein oder andere Spieler nicht gleich nach einer guten Saison „den berühmten nächsten Schritt“ machen möchte. Das wäre ja dann auch eher ne positive Veränderung und keine wirklich Abkehr von jungen Talenten.
Abgesehen davon freue ich mich wie Bolle auf dem 04.Mai im Stadion!
Um ehrlich zu sein, ich glaube auch nicht an Aufstieg diese Saison, da fehlen nachvollziehbarerweise Reife und Erfahrung, aber!! das ist der feine Unterschied ich würde mich sehr freuen, wenn man solange wie möglich um diesen mitspielt und mit konkurriert, dann würde es ein spannender Saisonendspurt mit tollen Spielen, denn wer aufsteigen will, der muss in Nürnberg schon seinen besten Fußball zeigen um die Punkte mitzunehmen. Die potentiellen Aufsteiger müssen dann schon in Nürnberg performen, Geschenke gibt es im Max Morlock Stadion keine!
So isses. HSV, Kölle und Paderborn laufen noch auf, ein Top-Endprogramm. Wenn der Club auch nicht selbst aufsteigt, so wird er doch einer der Königsmacher. Es ist schön, dass es mal spannend in dieser Hinsicht ist, über Mangel an Spannung konnte man sich die letzten Jahre ja nicht beklagen, allerdings war es eine, auf die man auch verzichten kann…
Den Gedanken an eine ernsthafte Aufstiegschance habe ich nach dem Hannoverspiel abgehakt. Den Tabellennachbarn und Mitaufstiegskandidaten die 3 Punkte mitnehmen lassen, das funktioniert in der Endabrechnung nicht, vielleicht fehlen genau die 3 Punkte am Schluss. Um irgendwie im Rennen zu bleiben, sind 3 Punkte in Regensburg Pflicht und gegen den HSV sollte man mindestens nicht verlieren. Weniger als 4 Punkte in den nächsten beiden Spielen und es bleibt zumindest bei der schönen Rolle als Gatekeeper der Aufstiegsplätze, aber selbst wird man dann nicht mehr dabei sein.
Aber lassen wir uns überraschen, vielleicht war gegen Hannover ein Ausrutscher und man holt noch mal alles aus sich raus und haut die Favoriten einen nach dem anderen weg… nicht unbedingt wahrscheinlich, aber g**l wärs schon.
Ich sehe auch nicht, dass wir am Ende besser als Platz 6 schaffen, was alleine schon großartig wäre. Uns fehlt m.E. noch einiges für Top3, v.a. von der Bank.
Dennoch – sollten wir in Regensburg schadlos bleiben, dem HSV einen Punkt abtrotzen und am Betze gewinnen, worauf ich nicht tippe – kann eine Dynamik entstehen, die man nicht absehen kann, zumal wir ja nichts zu verlieren haben und eigentlich keinen Druck haben sollten.
Die neuen Marktwerte von Transfermarkt sind raus und da hat Tim Janisch einen ordentlichen Sprung gemacht von 200.000 noch vor wenigen Tagen jetzt auf stolze 750.000 Euro. Sauber!
Zu Tzimas ist ja alles bereits gesagt und formal ist die Messe sowieso gelesen, der von 10 Mio jetzt auf 22 Mio Marktwert gesprungen ist. Es wundert einen nix mehr im Profifußball.
…wobei ich die 22 Mio schon ein wenig übertrieben finde, aber ist eben auch ein Resultat der aberwitzigen Ablösesumme. Ohne die KO von 18 Mio hätten wir ihn vermutlich bei ca. 10 Mio, maximal 15 Mio einpreisen können.
Ja ohne Tzimas schmälern zu wollen aber das wirkt alles sehr aufgeblasen, also nicht er sondern er als Fußball Spekulationsobjekt. In meinen Augen kann ein Zweitligaspieler keine 22 Mio wert sein.
Andere Sache, Rebbes Vertrag wurde nun aufgelöst. Interessant finde ich sogar die FCN eigene Formulierung zur Auflösung für die Presse.
„Als Sportdirektor fielen sämtliche Transfers in seine Verantwortung. Rebbe war unter anderem mit dafür verantwortlich, dass der Club in der vergangenen Winter-Periode Rekord-Transfers verbuchen konnte.“
Weil wir ja oft diskutiert haben wieviel % ist diese Mannschaft Olaf Rebbe, wie groß sein Anteil ist.
Naja, ich glaube, das war Teil der Vereinbarung mit Rebbe. Wir bauen ihm mit dem Wording eine goldene Brücke und er hat sich ja auch sehr anständig verabschiedet, auch seine Abschiedsworte waren gut gewählt.
Interessant wären die Modalitäten. Er hat ja im Grunde Anspruch auf eine Abfindung, aber andererseits hätte der Club auch Ablöse vom neuen Verein verlangen können. Im Idealfall wäre es ein Nullsummen-Agreement, mit dem Rebbe unbelastet in einen neuen Verein wechseln kann. Aber ich vermute, ein wenig hat er es sich sicherlich versüßen lassen, als Verhandlungsprofi 😉
Ich sehe es wie Du. 22 Mio. sind selbst in der heutigen Zeit und in UK surreal.
Insofern fände ich es interessant, wenn man diesen imaginären Marktwert in 2 Teile – den konkreten sportlichen Marktwert und die Entwicklungsfantasie – aufteilen würde. Wie die Markenwerte bei Unternehmen.
Bei Tzimas würde ich wahrscheinlich auf 12 Mio. sportlichen Wert und 10 Mio. Fantasie tippen.
Ich glaube nicht, dass Rebbe dem Club Pressetexte diktieren kann und der Club wird wohl nichts verlautbaren was nicht stimmt. Ganz bestimmt ist Geld geflossen und wird geschwiegen. Verhandeln ist ja Rebbes Kernkompetenz. Ansich müsste, was den Kader angeht für den Sommer, derzeit alles im Hintergrund auf absoluten Hochtouren laufen.
Sicherlich hat er nichts diktiert, aber ich finde es schon auffällig, dass in den offiziellen Trennungsstatements alles Friede, Freude, Eierkuchen ist und kein Wort von einer „alternativlosen Trennung“ und „Differenzen über den weiteren Weg“ thematisiert werden.
Da ist deutliches Harmoniebedürfnis fühlbar 😉
Mir wärs lieber, Rebbe würde ins Ausland gehen. Beim KSC würde er in denselben Teichen fischen wie wir.
Wenngleich er beim KSC wohl zum Sportchef aufsteigen würde. Was dann auch sein Aufgabenfeld vergrößert.
Ich glaube nicht, dass es eine Rolle spielt. Wer will schon zum KSC, wenn er zum Club könnte… 😀
Also ich weiß nicht. Ich habe Rebbe bei uns maximal als guten Verkäufer, jedoch nicht als fähigen Einkäufer oder gar Kaderplaner, kennengelernt. Nicht umsonst hatte er auch bei seinen vorherigen Stationen nicht den großen Erfolg und auch jetzt schaut es für ihn nicht nach einem epochalen Aufstieg aus.
Insofern wäre es mir egal, wenn er in der Liga bliebe. Wenn es Joti bzw. Jotis Rebbe-Nachfolger nicht schafft, wenigstens einen Rebbe hinter uns zu lassen, haben wir ganz andere Probleme. Nämlich mit Joti.
@Andre
Falls Rebbe derjenige war, der den Kader zusammenstellte, hast Du zum Teil Recht. Aber war er das?
Einerseits waren Daferner und Wintzheimer, etc. ohne Zweifel Flops. Weil sie auch nicht zum Klauß-Fußball passten. Dass Daferner so schlecht nicht sein kann, verrät ein kurzer Blick auf die Torjägerliste von Liga 3.
Andererseits waren da richtig smarte Transfers dabei. Richtig gute Transfers. Fischer. Duah. Castrop. Jander. Lubach. Und zu guter Letzt: Tzimas.
Von diesen Transfers leben wir jetzt unter anderem. Klar, geht das in der Summe sicherlich noch besser. Aber Joti muss, wie Du sagst, einen Mann finden, der ein ähnliches Netzwerk und vor allem eine ähnliche Markt-Erfahrung aufweist.
Unterm Strich – das sage nicht ich, das sagen Medien und Aufsichtsräte – hat uns Rebbe viel Geld und damit eine hoffentlich bessere Zukunft gebracht. Wenn Joti einen Mann findet, der ähnlich gewieft ist wie Rebbe und dazu noch einen Kader harmonisch zusammenstellen kann – dann wäre das fantastisch und eine Verbesserung.
Das sehe ich auch. Aber wenn er eben nur Einkäufer und kein Kaderplaner war, benötigt er erst einmal jemand, der weiß, was unser Teich ist. Umso mehr ist es egal, ob er zum KSC ginge oder ins Ausland.
Insofern ja.
Aber ich geh mal davon aus, dass Rebbe in dem Geschäft mittlerweile Hinz und Kunz kennt. Und weiß, wie die ticken. Das ist – ohne es dramatisieren zu wollen – schon ein Verlust an Kontakten.
Wenn Joti jemanden findet, der den Markt genauso bespielen kann – dann kann es uns wurscht sein, ob Rebbe beim KSC oder im Ausland unterwegs ist.
Man muss es so sagen, Christian Biechele hat das auch schon formuliert, Rebbe hat dem 1. FCN ein paar mal die Lizenz gerettet. Bei den Beispielen Wintzheimer bin ich sicher das riecht stark nach Hecking aus dessen HSV Trainer Zeit und weniger nach Rebbe, der unter Hecking sehr weisungsbezogen gearbeitet hat.
Und ob Spieler funktionieren hängt auch extrem vom Trainer ab ob sie einen Spieler weiterentwickeln können. Kann man Daferner wirklich als Flop bezeichnen, klar bei uns hat er nie performt und funktioniert, aber dass er die Anlagen hat, sieht man doch jetzt in Dresden. Früher hätten wir uns darum gerissen den Top Torjäger der 3. Liga zu bekommen, nur in dem Fall Daferner war er schon bei uns. Er gehört uns sogar noch 🙂
Ich bin nach wie vor der Meinung im Sinne für den Verein hätte ich erwartet persönliches hinten an zu stellen und weiter professionell zusammen zu arbeiten. Und erfolgreich war es. Ich sehe die Anteile (für die Trennung) auch bei beiden bei Joti und bei Rebbe, Rebbe ist kein Sympathicus und Menschenfänger daran könnte er auch arbeiten. Die beiden hätten doch nicht heiraten müssen.
Aber gut es ist jetzt so. Da bin ich immer noch gespannt, welche Lösung uns Joti präsentiert der angeblich den Sportdirektor Posten ganz auflösen will und nur noch mit Chefscout/Kaderplaner arbeiten will, ich bin sehr gespannt auf die Lösung. Das sollte eigentlich jetzt für den Sommer alles schon auf Hochtouren laufen.
Rebbe war aber eben auch dafür verantwortlich, dass „seine“ Teams völlig underperformed (gemessen am Budget) und damit sehr viel TV-Gelder verspielt haben. Er hat also mit seinen Transfercoups seine eigenen Fehlplanungen ausgeglichen. Das eigentliche Ziel eines Sportdirektors also krachend verfehlt …
Dann müsste Rebbe ja etwa 20 Mio. Euro* an TV-Geldern verspielt haben. Das ist natürlich nicht der Fall und somit eine krachende Falschannahme.
* Jander, den Rebbe geholt hat, hab ich mal konservativ mit 7 MIo. Euro angesetzt.
Auch wenn es einem nicht ins Weltbild passt – Rebbe war unter dem Strich ein Gewinn für den 1. FC Nürnberg.
Ich glaube damit Rebbe jetzt doch den Vertrag aufgelöst hat, dass er etwas konkretes in der Hinterhand hat, sollte es der KSC werden geht dann ja immerhin eine Beförderung zum Geschäftsführer mit einher oder wo auch immer am Ende landet.
Was jetzt umso wichtiger ist, mir gefällt nicht dass man von Joti wenig bis gar nichts hört wie es auf dieser Stelle weiter geht, wie wichtig diese vor allem im Hinblick auf die erneute Herausforderung einen neuen Kader zu formen im Sommer ist, sollte klar sein. Klar keinen juckts solange die junge Mannschaft derzeit so erfolgreich ist und keiner fragt nach.
Die einzige Spur ist Kai Krüger vom DFB, der allerdings nicht zur Verfügung stehen soll. Laut Medien aber die Wunschbesetzung wäre aus Sicht von Joti.
Krüger hat laut Medienberichten schon 2007 als Datenanalyst beim DFB angefangen. Und ist jetzt Leiter der U-Mannschaften. Ein recht hohes Tier also beim DFB.
Das wäre dann wohl eher die „sportliche Lösung“ und die Ambition, einen guten Kaderplaner zu verpflichten. Mit Affinität zum datenbasiertem Scouting.
Somit würde das ganze „Management-Zeuch“ wie zum Beispiel Verhandeln bei Joti hängen bleiben. Bei Emreli hat er ja schon mal geübt – und klare Kante gezeigt. Seit gestern ist das Transferfenster in Südkorea übrigens zu.
Aber wie Du sagst: Wenn der neue Mann die neue Saison mitplanen soll, wirds langsam Zeit. Andererseits ist es auch nachvollziehbar, dass Joti wählerisch ist.
Bei aller Skepsis, die ich noch nicht teile aber verstehe, bitte auch nicht außer acht lassen wie wenig bis garnix bis dato bei allen Transfers und Personalentscheidungen nach Außen gedrungen ist. Insofern genießt die Führung, famit auch Jogti bei mir noch einen Vertrauensvorschuss.
@Eckes
Das stimmt. Das läuft bislang sehr seriös ab. Was womöglich auch daran liegt, dass es zudem keine undichte Stelle im Aufsichtsrat gibt.
Zum anderen hat Joti bislang eine Führungsperson ins Amt gehoben – und die ist ein Volltreffer. Was wiederum Hoffnung macht, dass er auch beim Sportdirektor richtig liegt. Allerdings seh ich da schon eine gewisse Zeitnot…
Ich muss auch fairerweise sagen, dass Klose und sein Team mitgewirkt haben an den Marktwert-Steigerungen. Das war nicht nur Rebbe. Ein Tzimas oder ein Castrop oder auch ein Jander wären unter einem anderen Trainertram womöglich nicht dermaßen steilgegangen.
„Bin gesegnet, dass ich Miro Klose als Mentor habe.“ (Stefanos Tzimas)
Man muss einfach davon ausgehen, dass nach 19 Jahren DfB, das Netzwerk Jotis, sich eben weitgehend auf den DfB beschränkt. Woher sollte er auch ein anderes haben? Deshalb auch die Transfers von Klose und Antiste, die er von „früher“ kannte.
Insofern ist die Suche nach dem Rebbe Nachfolger besonders kompliziert, zumal wir vor diesem Hintergrund doppelt eine praxiserfahrene Lösung mit Netzwerk benötigen.
M.E. schlägt deshalb auch der Netzwerker mit Gefühl für eine Kaderzustellung denjenigen, der gut Daten lesen kann, was man auch lernen kann, wenn man das bisher noch nicht gemacht hat.
Es wird jetzt wirklich Zeit Gespräche mit potentiellen Spielern und deren Beratern zu führen. Und wenn da noch nichts mit einem Rebbe-Nachfolger eingetütet ist, beginnt der Kandidat frühestes in 3 Wochen – eigentlich zu spät.
Das klingt, als würdest Du das als Nachteil betrachten. Sehe ich anders.
Ich glaube vielmehr, dass Joti durch seine Tätigkeit beim DfB eine viel größere Chance hatte, ein umfassendes Netzwerk aufzubauen, weil dort letztlich alle Fäden zusammenlaufen. Jeder Spieler (und Trainer), der – auch frühzeitig – auf sich aufmerksam macht, ist beim DfB auf dem Radar, zusätzlich auch die ausländischen Auswahlspieler aus den Begegnungen. Also im Prinzip ist er da ganz nah an allen Top-Talenten aus den NLZ im In- und Ausland dran gewesen. Für alle anderen haben wir den Nuss.
Ich sehe das eher als Vorteil. Kein Scout/Kaderplaner von „Außen“ bekommt so einen umfassenden Einblick!
@Optimist
Hm. Ja. Das ist richtig, was Du schreibst. Joti kennt auch Hinz und Kunz.
Aber kommt es nicht auch auf die Intensität der Kontakte an? Also Rebbe dürfte einen Krösche mittlerweile gut kennen. Inklusive dessen Vorlieben bei der Auswahl der Restaurants und dieses ganze Geschäfts-Geäffel halt.
.
Und kommt es nicht vor allem darauf an, dass man mit den Spielerberatern auf Du und Du ist? Ich denke schon, dass ein Vereinsmanager intensiver am Markt teilnimmt als ein DFB-Manager.
Joti hat sicherlich ein breites Netzwerk. Aber wie tief ist dieses?
@Optimist: mit einer Monokultur realisiere ich auf keinen Fall das komplette Potential, egal wo. Will überspitzt sagen, dass Joti zwar alle Namen aus den Paninialben des DfB kennt, aber wohl kaum im Maschinenraum mit Beratern, Managern etc. zusammengesessen ist, wie ein langjähriger Sportchef/Kaderplaner, der schon in 3 Vereinen war.
Deshalb muss er natürlich nicht schlecht sein, weil er vielleicht dafür andere Kompetenzen, die wir auch benötigen – wie z.B. die vielbesagten Konzepte und Strukturen – sich angeeignet hat.
Aber für den Kaderplanung in Ergänzung zu Jotis Profil halte ich eine Praxisnähe – Erfahrung in Vereinen, Verhandlungen mit Beratern, etc. – mit einem vitalen Netzwerk für sinnvoll.
Das ist schon richtig, einer wie Rebbe kennt die Verwaltungsebene besser, also Manager, Spielerberater etc., Joti dafür die ausführenden, also Trainerstab und Spieler. Hat alles Vor- und Nachteile und natürlich wäre es optimal, wenn wir unsere Kompetenzen ergänzen würden.
Aber gerade die Kenntnisse und das Netzwerk von Joti haben eben auch dazu geführt, dass wir eine drastische Reduzierung der Ausfallzeiten durch Verletzungen erreichen konnten. Einen Zugang wie den Head of Performance Wieber hätte ein Rebbe vermutlich nicht auf dem Zettel gehabt. Zum Erfolg gehören eben nicht nur die richtigen Spieler…
Mit der Sporthochschule Köln hat der DFB die Wissenschaft an seiner Seite. Da hat Joti bestimmt viel aufgesogen. Die modernen Strukturen beim Trainerteam tun uns ohne Zweifel gut.
Aber das „vitale Netzwerk“ von @Andre brauchts hält schon auch…
In der bisherigen Saison hat beim FCN so gut wie alles gepasst und bis auf die Freistellung von Rebbe haben auch alle Beteiligten gut zusammengearbeitet und sich ergänzt. Ob das das Trainerteam war oder auch das Management, sonst hätten wir nicht trotz der (zum Glück weniger) Spielerfehlgriffe so eine Leistungsexplosion mit den jungen Spielern hinbekommen. Für mich war auch ein Schlüssel zum Erfolg, dass man Fehler schnell erkannt und beseitigt hat. Außerdem muss man wirklich nochmal betonen, dass Miro mit seinem Erfahrungsschatz und den vielen Gesprächen mit den jungen Spielern das Maximum herausgekitzelt hat. Ich bin sehr gespannt, was in den restlichen Spieltagen noch möglich ist.
Referee Jahn- FCN :
Timo Gansloweit (28) aus Dotmund .
VAR :
Patrick Ittrich (Hamburg) .
Wie von mir befürchtet bzw. erwartet schlechter oder sehr unerfahrener Schiedrichter nominiert.
Drittes Match in Bundesliga 2 für Gansloweit.
Nach nur 2 Spielzeiten in Liga 3 aufgestiegen. In der Vorrunde war er verletzt.
Kann mir natürlich noch kein Urteil über den Dortmunder erauben . Allerdings sieht Ittrich oft Kontakt = Foul und damit ist klar , dass diese Ansetzung auf dem Feld und im Keller bei mir nur
negatives erzeugt.
Gerüchte um Vertragsverlängerung von Miro
https://www.sportschau.de/regional/br/br-wie-miroslav-klose-den-1-fc-nuernberg-veraendert-hat-102.html
Gute Betrachtung zu Miro und dem Club.
Und der HSV hat gegen Elversberg Punkte gelassen… Ich glaube ja nicht, dass der HSV wieder ins Wackeln kommt wie in den letzten Jahren. Dazu müsste er dann schon beim Club verlieren 😉
Der wiederum auch noch gegen Elversberg spielt.. neben einigen Hochkarätern mehr..
Schön spannendes Saisonfinale diesmal.
HSV in der ersten Hz drückend überlegen, aber Elversberg hat es mit schnellen Gegenstößen und etwas Glück geschafft das Unentschieden zu halten. Zweite Hz deutlich ausgeglichener aber auch Chancen Übergewicht HSV.
Tolle zweite Liga 😃