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FCN Luka Lochoshvili im Re-Check

Nicht erst seit seinem Doppelpack gegen Kaiserslautern zählt Luka Lochoshvili beim Club zu den Gewinnern der aktuellen Spielzeit. Der routinierte Innenverteidiger sorgt schon seit Saisonbeginn mit konstant guten Leistungen für Stabilität in der jungen Nürnberger Mannschaft. Seine Verpflichtung im letzten Sommer kann damit als echter Transfercoup bezeichnet werden – zumal Lochoshvili in den beiden vorherigen Saisons in der Serie B beim späteren Aufsteiger Cremonese kein Stammspieler war. Diese Rolle füllte er erst in der Rückrunde der Saison 2024/25 während seiner halbjährigen Leihe zu US Salernitana aus, mit denen er jedoch am Saisonende abstieg.

Ligaspitze

Der Transfer von Lochoshvili nach Nürnberg ist also mutmaßlich auf ein gelungenes Scouting zurückzuführen. Beim Club präsentiert sich der Georgier als einer der besten Innenverteidiger der Liga – jedenfalls wenn es um defensive Parameter geht. Laut dem Datenanbieter Wyscout ist Lochoshvili von allen Innenverteidigern der 2. Bundesliga mit mindestens 900 Einsatzminuten der viertbeste Innenverteidiger mit klar defensivem Profil. In dieses fließen in besonderem Maße die defensive Zweikampfquote eines Spielers, seine Erfolgsquote in Luftduellen und seine Fähigkeit, Fouls zu vermeiden, ein. Je besser ein Innenverteidiger in diesen Bereichen abschneidet, desto weiter oben wird er bei den defensiv ausgerichteten Spielern auf seiner Position einsortiert.

Zweikampfmaschine

Wie sich an seiner Spielweise leicht erkennen lässt, stellen defensive Bodenduelle Lochoshvilis größte Stärke dar. In der laufenden Saison konnte er bislang über 77 % dieser Duelle für sich entscheiden, womit er zu den besten zwei Innenverteidigern der Liga in diesem Bereich zählt. Auch in der Luft fällt der 27-Jährige mit fast 60 % Erfolgsquote positiv auf. Insgesamt kommt er auf mehr Defensivaktionen pro 90 Minuten als 76 % aller Innenverteidiger der 2. Liga. Diesen Wert erreicht er vor allem durch seine enorme Affinität zu Zweikämpfen, wohingegen sich die Zahl der von ihm abgefangenen gegnerischen Pässe eher im niedrigen Bereich bewegt.

Verlässlich konstant

Dieses Profil deckt sich auch damit, wie sich Lochoshvili in den beiden Saisons zuvor in der Serie B präsentierte. Auch dort war er am Boden extrem schwer zu überwinden, legte seinen Fokus stark auf Zweikämpfe und war zudem in der Luft sehr präsent. Ähnlich wie beim Club verteidigte er auch in Italien eher aus einer tieferen Position heraus und legte keinen großen Wert darauf, Bälle schon frühzeitig abzufangen.
Im eigenen Ballbesitz zeichnet sich Lochoshvili in dieser Saison vor allem durch seine Cleverness unter Bedrängnis aus. So holt er häufiger als 84 % der Spieler auf seiner Position Freistöße für die eigene Mannschaft heraus. Mit seiner Erfahrung hat er möglicherweise die Eigenheiten der deutschen Schiedsrichter schnell durchschaut und sein Spiel entsprechend angepasst, denn in Italien war dieser Wert bei ihm noch nicht auffällig hoch.

Plötzlich torgefährlich

Positiv fällt zudem auf, dass der Linksfuß beim Club seine Passgenauigkeit über lange Distanzen spürbar verbessern konnte. Während er in der vergangenen Saison mit nur 46,15 % angekommenen langen Pässen zu den unpräzisesten Innenverteidigern der Serie B gehörte, hat sich dieser Wert mit inzwischen 53,49 % merklich stabilisiert. Auch seine Torgefahr in dieser Saison ist eine neue Entwicklung. Lochoshvili hatte vor dieser Saison im Profibereich bislang noch nie mehr als ein Tor pro Saison erzielt, sein letzter Torerfolg in der Liga vor seinem Wechsel zum Club lag zu diesem Zeitpunkt schon über zwei Jahre zurück.

Weniger Dribblings

Sein volles Potenzial im Spiel mit dem Ball am Fuß konnte Lochoshvili beim Club bis dato jedoch noch nicht unter Beweis stellen. In der Serie B fiel er wiederholt durch sein häufiges mutiges Andribbeln auf, was man in dieser Saison bisher jedoch nur vereinzelt von ihm sieht. 2024/25 verzeichnete kein einziger Innenverteidiger in der Serie B mit mindestens 900 Einsatzminuten mehr progressive Dribblings pro 90 Minuten als Lochoshvili. Aktuell zählt er hier zum unteren Drittel der 2. Liga und kommt nur noch auf weniger als 30 % seiner progressiven Läufe mit Ball im Vergleich zur Vorsaison. Würde der Club mehr auf diese Stärke seines Routiniers bauen, könnte die Mannschaft im Aufbauspiel noch variabler werden, wobei natürlich für eine gute Absicherung gesorgt sein müsste.

Verbleib offen

Insgesamt ist Lochoshvili also in jeder Hinsicht, sei es in Bezug auf das fußballerische Können, seine Erfahrung oder seine Mentalität, als rundum gelungener Transfer einzustufen, der vom ersten Einsatz an konstant seine Leistung bringt. Ob er auch in der kommenden Saison noch für den Club auflaufen wird, ist dementsprechend aber völlig offen. Finanziell und sportlich dürften sich für ihn ab Sommer auch reizvollere Optionen mit der Aussicht auf einen Stammplatz ergeben, etwa in der Championship oder im unteren Drittel der Bundesliga. Kann der georgische Nationalspieler aber gehalten werden, wäre dies eine wichtige Weichenstellung für die kommende Saison.

Datenquelle: Wyscout / X: @BeGriffis

Autorin: Pausenpfiff
Bildquelle/Composing: Ai, Juwe, Stream

Das Video ist zwar nicht ganz aktuell, aber zeigt schon gut die physische Spielweise von Luka. 

25 thoughts on “FCN Luka Lochoshvili im Re-Check

  • Locho ist ohne Zweifel ein rundum gelungener Transfer. Trotz einer hohen Ablöse. Und trotz eines sicherlich nicht niedrigen Gehalts. Das Gesamtpaket aus Leistungsdaten, Mentalität und Führungsstärke passt. Eigentlich ist er unser kommender Kapitän.

    Joti hat immer davon gesprochen, dass man eine Achse aufbauen will. Mit Reichert – Lochoshvili – Markhiyev – Justvan – Zoma hätten wir jetzt diese Achse. Fragt sich halt leider nur, wie lange noch…

    Wenn ein Verein aus der Championship mit den Scheinen wedelt, dann sprechen wir hier wohl in etwa über das doppelte Gehalt und dann will Locho diese Chance wohl wahrnehmen.

    Ich hoffe, Joti kann Locho überzeugen, hier zu bleiben und ihm eine Perspektive aufzeigen. Aber als Realist bin ich da nicht allzu optimistisch. Obwohl er ja einen gültigen Vertrag hat…

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    • Ich glaube, um die Kombi Locho und Gruber beneiden uns die meisten Konkurrenten. Tatsächlich ist aber Locho kein absoluter Topverdiener beim Club, bei “salarysport.com” rangiert er nur auf dem 10. Platz mit rund 480.000 €. Da wäre also durchaus noch etwas Luft, um ihm den Verbleib schmackhaft zu machen.

      Jedenfalls wäre es ein herber Verlust, wenn wir ihn nicht halten könnten, denn neben seinen fußballerischen Qualitäten ist er auch ein Mentalitätsmonster und gilt in der Mannschaft als sehr liebenswürdig und hilfsbereit, also auch menschlich ein Gewinn.

      Ja, wirklich ein Top-Transfer, wenn nicht DER Top-Transfer.

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  • Avatar Clubfanseit1982

    Es wird schwierig, für die neue Saison einen Kader aufzubauen, der dann die Erwartungen erfüllt, nämlich vorn mitzuspielen. Eigentlich hätte man jetzt den Kern einer Mannschaft, die das leisten kann, wenn sie an einigen Stellen sinnvoll verstärkt würde. Zu denken ist natürlich vor allem an den Sturm. Da sollten noch 2 brauchbare Spieler geholt werden.

    Es zeichnet sich aber schon ab, dass wesentliche Stützen gehen werden. Yilmaz dürfte nicht noch mal verlängerbar sein, ist dann Porstner schon die Lösung? Vielleicht braucht es hier wieder ein Leihgeschäft, gute Außen sind ja gefragt. Das Gleiche auf rechts, kann man Koudossou verlängern? Man wird auch da sorgfältig suchen müssen.

    Und dann die Achse… Hoffentlich kann man Reichert halten, hoffentlich Markhiev. Bei Locho würde es mich freuen, aber irgendwie ist er zu gut… Bei Zoma ist es wahrscheinlich auch so. Und sollte er gehen, wären wir schon bei 3 zweitligatauglichen Stürmern. Nzingoula wird nicht zu halten sein, lese ich bei Clubfokus. Die hauen gerne einen raus, aber die Argumente sind bekannt. Vielleicht geht auch da eine Leihverlängerung, vielleicht kann man den Preis doch unter 4 Mio drücken.

    Lubach wird man planmäßig versilbern, denke ich. Dann muss man hoffen, dass es noch fette Deals mit Brown und Jander gibt, die ein paar Zusatz-Mios in die Kassen spülen.
    Wenn Locho und Zoma gehen sollten, wird es natürlich weitere Millionen regnen.

    Aber dann wären wir wieder am Anfang, es wird dann schwer, wieder von vorn aufzubauen. Jetzt wird manch einer sagen und wie schaffen das Elversberg und Paderborn? Tja, äh… So viele Nils Ole Books gibt es halt nicht. Und klar, Joti ist auf dem Rehabilitierungstrip für letzten Sommer und hat dann hoffentlich ein glückliches Händchen – wie bei Locho, Zoma und Markhiev und Nzingoula und Fernandez… Ein paar seiner Transfers waren ja auch gut, vielleicht steigt die Trefferquote noch. Oder besser: sie muss steigen!

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    • “Die Beobachtungen, Planungen und Gespräche mit Rebecca und ihrem Umfeld liefen bereits über einen längeren Zeitraum, sodass wir frühzeitig einen wichtigen Baustein für die kommende Saison gewinnen konnten.” (kicker)

      Sagt wer? Osman Cankaya. Über wen? Über U-Nationaltorhüterin Rebecca Adamczyk, die im Sommer von Freiburg an den Valznerweiher wechselt.

      Wenn Joti/Bischof genauso arbeiten, frühzeitig Kontakte geknüpft und gepflegt haben, dann läuft das. Joti hat alle Möglichkeiten mit Bischof und JTA und anderen Anbietern derart antizipativ zu arbeiten.

      An Geld mangelt es nicht.

      Wenngleich ein Nzingoula für einen Zweitligisten natürlich zu teuer ist. Zudem glaube ich, dass das BlueCo-Konsortium weiterhin gerne die Hand drauf hätte auf Nzingoula. Aber man könnte ja auch über eine Rückkauf-Option verhandeln für BlueCo, dann wird Rabby günstiger…

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    • Avatar Der Ruhmreiche

      Wo ich ein mulmiges Gefühl dabei habe, ist nicht das Verpflichten einzelner Profile. Es ist das fehlen von Gefühl für die Notwendigkeiten eines stimmigen, homogenen Kaders. Wenn ich in der Winterpause höre, dass man “jetzt” mehr auf Körperlichkeit und Kampfkraft setzen würde, dann klingt das geradezu lächerlich. Als wenn man dafür die Vorrunde gebraucht hätte, um das in einer 2.Bundesliga zu wissen.

      Das sind Fähigkeiten eines Sportvorstands, die man sich nicht erarbeiten kann. Die hat man oder man hat sie nicht. Bisher haben die grundsätzlich richtigen Saisonanalysen jedoch 2 von 2x nicht geliefert. Mentalität und Resilienz wurden immer als Defizit erkannt – jedoch nie verpflichtet. Und manch Treffer auf dem Transfermarkt war ein blosser Zufallstreffer, wie Rabby. Der wurde uns ja als Ersatz für Diop angeboten und nicht dass wir ihn lange beobachtet hätten. Insofern kam die Erkenntnis Robustheit dem Kader zuzuführen quasi als Konsequenz auf Rabbys Verpflichtung und nicht andersherum.

      Klingt halt alles nach Jugend forscht und 1860 München 2.0. da helfen auch 2 Mio mehr nicht entscheidend weiter. Nicht die besten Einzelspieler steigen auf, sondern das beste Team. Lasse mich gerne positiv überraschen.

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      • Ja, das stimmt.

        Wenn man im dritten Jahr mehr Körperlichkeit und Mentalität verpflichten will, ist das – diplomatisch formuliert – das Ergebnis eines Lernprozesses. Und wirkt lächerlich auf Profiniveau, ja durchaus.

        Ich glaube auch nicht, dass man mit Datenscouting alleine einen homogen Kader basteln kann. Dass wir eine beachtliche individuelle Klasse im Kader haben, streitet wohl niemand ernsthaft ab.

        Pluspunkt für Joti: Wenn Du als Sportvorstand noch mehr falsch machen willst, dann musst Du aber noch durchdrehen, wenn der Trainer mal keine Ergebnisse liefert. Da glänzt Joti Chatzialexiou durch eine ruhige Hand.

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      • Es ist ja nicht so, dass wir bisher keine Körperlichkeit und Mentalität verpflichtet hätten. Locho, Markhiyev, Grimaldi, Rabby und auch Baack sind ja durchaus Transfers in dieser Richtung. Aber man scheint wohl der Meinung zu sein, dass mehr solche Spieler gebraucht werden.

        Das jetzt lächerlich zu finden, ist dann nach meiner Meinung schon überzogen, der Lernprozess sagt halt einfach, dass die Gewichtung stärker auf Intensität liegen sollte als auf Schönspielerei.

        Trotzdem brauchst Du natürlich individuell starke Spieler, die eben zusätzlich das körperliche mitbringen. Ich glaube, das ist garnicht so leicht zu finden…

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      • Avatar Pausenpfiff

        Ich finde auch nicht, dass man das so streng sehen sollte. Der beste Fall ist natürlich immer, wenn ein Spieler sowohl im kämpferischen als auch im spielerischen Bereich seine Stärken hat. Nur glaube ich, dass so komplette Spieler für einen Zweitligisten nicht immer leicht zu bekommen sind. Und wenn man dann in einem Bereich Abstriche machen muss, wäre ich immer dafür, das Spielerische höher zu gewichten.

        Justvan und Becker sind sicher keine Kämpfer, tun unserem Spiel aber immens gut. Dafür kann ich mich in den letzten Jahren an keinen einzigen Spieler erinnern, der in erster Linie übers Kämpferische gekommen ist und der gleichzeitig sportlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen hätte.

        Ich finde auch nicht, dass unser Kader im Ganzen nicht homogen ist. Klar ist die Planung im Sturm nicht gelungen (wobei Stepanov aktuell durchaus zeigt, dass er auch auf Profiniveau helfen kann). Insgesamt passen die einzelnen Profile aber doch gut zusammen.

        Fälle wie früher z.B. Márquez und Gürleyen, die überhaupt nicht zum geplanten Ballbesitzfußball gepasst haben, oder Daferner, der entgegen unserem Spielansatz auf Flanken angewiesen war, sind im aktuellen Kader doch recht überschaubar. Und dass die Jungs sich menschlich gut verstehen und auch privat mal was zusammen unternehmen, liest man ja auch immer wieder.

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      • ich mich in den letzten Jahren an keinen einzigen Spieler erinnern, der in erster Linie übers Kämpferische gekommen ist und der gleichzeitig sportlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen hätte.

        Jens Castrop

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      • Lukas Jäger. 😉

        @Pausenpfiff

        Nicht böse gemeint: Aber es ist vollkommen wurscht, ob es Stepanov in Utrecht gut macht – bei uns war er eine Fehleinschätzung, nur das ist für uns relevant.

        Es ist komplett egal, ob das Profil von Biron passt in der Theorie – in der Praxis passt es nullkommanull.

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      • Avatar Pausenpfiff

        @juwe Castrop hat natürlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen, ihn würde ich aber als Spieler sehen, der von Anfang an sowohl fußballerisch als auch kämpferisch stark war (wie aktuell z.B. Lochoshvili oder Rabby). Schwierig wird es aus meiner Sicht, wenn das technische Können ganz fehlt oder nur schwach ausgeprägt ist – egal wie viel Mentalität der Spieler dann mitbringt.

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      • @fränki, also vollkommen egal finde ich es nicht. Es ist für mich schon ein Unterschied, ob ein Spieler generell nichts taugt – dann ist das Scouting zu hinterfragen, oder ob er einfach bei uns nicht funktioniert und woanders wieder performt. Dann ist der Spieler zu hinterfragen (oder auch der Trainer).

        Bei Stepanov habe ich eigentlich den Verdacht, dass er jetzt das umsetzt, was er von Klose gelernt hat. Hätte er etwas mehr Geduld gehabt (er wollte ja selbst weg), hätte es bei uns vielleicht doch noch ein Happy End geben können. Aber zumindest lag unser Scouting nicht völlig falsch.

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      • Also glaube 3 Tore sinds, ein Elfmetertor, bei dem der Torwart dran war etwas glücklich und 2 Tore im Spiel. Es ist jetzt nicht so, dass er dort alles zerschießt, dennoch glaube ich doch falsch gescoutet also bei uns für den Plan den der Club für sein schnelles Kurzpassspiel hat. Stepanov ist ein großgewachsener Spieler und braucht Flanken und Außenbahnspieler, die hat er bei Utrecht die Statik des Angriffspiels ist eine anders als bei Miroslav Klose, das liegt ihm etwas mehr wenn viel mehr Bälle von außen kommen, flach, hoch.. reinsegeln.

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  • @Optimist

    Andererseits sollte man schon wissen, was in der Zweiten Liga Sache ist. Mit Hacke, Spitze, eins zwei drei, holst Du dort keine Sahneschnitte. Du brauchst Castrops. Und Rabby ist nach vielen Monaten der einzig legitime Castrop-Nachfolger. Nach vielen Monaten!

    Aber sicherlich ist es auch immer eine Frage der Balance, wieviel Spieler man vor und hinter dem Ball hat. Die Mischung muss stimmen. Balance und Mischung.

    Wenn ich nur dran denke, wie kindergartenmäßig Goretzka beim dritten Treffer der Schweiz zum Ball geht, wirds mir übel. Da kann Wirtz zaubern wie er mag. Wenns gegen den Ball nicht stimmt, wird man mit dem WM-Titel nichts zu tun haben.

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  • Avatar Clubfanseit1982

    Eben mal rein geschaut ins Länderspiel und sehe… Nene Brown! Möge der Marktwert weiter steigen und sich bald einmal realisieren!!
    Reporter “Gefällt mir gut, Nathaniel Brown”
    Und dann wird man wieder etwas melancholisch, man würde gern hören “der Spieler des 1. FCN Nürnberg”

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  • B*** plus veröffentlicht die angeblichen Gehälter von Spielern, Trainer und management. Hat hier ein User gepostet (keine Gewähr::

    – Spitzenverdiener: Locho 65k/Monat
    – Becker 50k
    – Markhiev 50k
    – Justvan 45k
    – Biron 40k
    – Telalovic 35k
    – Goller 30k
    – Soares 30k
    – Gruber 27k
    – Karafiat 28k
    – Lubach 20k

    – Pro Punkt: €3k Prämie

    – Spieleretat: €18,4 Mio
    – Verwaltung: €6,2 Mio

    – Klose: 30-40k
    – Joti: 40k
    – Heim/Rossow: 30k

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    • Das würde bedeuten, dass aufs Grundgehalt noch 150k draufkommen würden, falls wir 50 Punkte holen.

      Bei Locho wären das dann 930.000 Euro. Vielleicht mit Torprämie und anderen Prämien sogar siebenstellig. Das ist mehr als gedacht.

      Zum angeblichen Grundgehalt von Biron und Telalovic fehlen einem die Worte…

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      • Avatar Martinovicz

        Das dachte ich mir auch…. unglaublich dafür malocht man ein halbes Leben und muss aber auch seine Leistung bringen.

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      • Avatar Der Ruhmreiche

        Man versteht jetzt umso besser, warum wir viele Spieler nicht mehr losbekommen. Wer würde denn einem Biron – selbst ablösefrei – mit einem Gehalt von €500k in einer 3.Liga wohin er im besten Fall gehört – schon übernehmen?

        Und bei Telalovic, der bei uns bestimmt noch 2 weitere Jahre unter Vertrag steht, blüht uns nach seiner Performance in Bielefeld das gleiche.

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      • Ich denke Biron kann man vermutlich nur in Belgien verkaufen, wo er ja scheinbar schon gute Leistungen gezeigt hat, ich kann mir nicht vorstellen, dass es in Deutschland für ihn einen Markt gibt, stelle ihn mir sogar schwierig für die 3. Liga hier bei uns vor. Der Bremsklotz wird natürlich sein Gehalt sein, dann kommt man nicht umhin eine Ablöse für eine Vertragsauflösung zu zahlen. Apropos was macht eigentlich … Benjamin Goller? ..treuester, längster Spieler beim 1. FC Nürnberg 🙂

        Telalovic werden wir im Sommer auch wieder begrüßen können, also da rennen am Valznerweiher schon einige teure Beine rum, einfach so.

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    • Das widerspricht allerdings anderen Quellen, in denen Justvan der Spitzenverdiener ist und Locho zwar gut verdient, aber keiner der Topverdiener ist. Also Zahlen, egal aus welcher Quelle, sind sicherlich mit Vorsicht zu genießen…

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      • Ich befürchte jedoch, dass die Flüsterzahlen, die Funk & Co zugetragen werden, deutlich näher an der Realität sind als die doch eher groben Schätzwerte von SalarySport.

        SalarySport schätzt Gehälter im Profisport, insbesondere Fußball, durch Datener-hebung, Vergleiche und Analysen von Medienberichten. Sagt KI.

        Insofern ist eher davon auszugehen, dass SalarySport seine Schätzungen anhand der Zahlen von Funk & Co überarbeiten wird auf Sicht von Wochen oder Monaten.

        Im Zweifelsfall ist eher dem Medium vor Ort Glauben zu schenken. Auch wenn es uns nicht gefallen kann.

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      • Das stimmt schon. Bei Justvan war ich angesichts der kolportierten “nur” 45k auch überrascht. Andererseits liegt er damit eng bei Becker, der auch aus Hoffenheim kam.

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  • Angesichts des sehr überschaubaren tabellarischen Erfolgs in den Jahren seit dem letzten Abstieg, hat der Club fast immer zu hohe Personalkosten.

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    • Ja, aktuell sind die Personalkosten wieder ungefähr auf dem Niveau angekommen wie sie in der Palikuca-Saison waren.

      Aber die Mannschaft ist ohne Zweifel deutlich besser. Und wir haben auch deutlich mehr individuelle Klasse. Zudem haben wir dank der jahrelang großartigen Arbeit im NLZ richtig gute Talente.

      Aber es wäre schon schön für die 5-Jahres-Wertung beim TV-Geld, wenn wir das Machbare erreichen würden – nämlich Platz 7. Denn der gute 8. Platz in der Saison 21/22 mit Robert Klauß fällt nach dieser Saison aus der Wertung raus…

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