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Schöne Sache, wirklich interessant!
Ich bin ja sonst kein Podcast-Fan, weil es immer so viel Zeit braucht und man ja auch eine gewisse Aufmerksamkeit braucht, aber das lebt natürlich von interessanten Gesprächspartnern.
Daher Dank und Lob auch an Martin Driller und Chris Biechele und natürlich Juwe für die tolle Gesprächsleitung!
Für den nächsten dann eine gute Frage an Chris Biechele, warum man den Eindruck hat, dass der Club einen Standortnachteil in der Bewertung beim Kicker hat, aufgrund des Redaktionssitzes, um nicht als Hofberichterstatter zu gelten. 😀
ja, bin auch so gar nicht der Podcast-Fan, habe aber trotzdem mal den Anfang angehört…
Stepanovic war doch mal Trainer in Frankfurt am Main… Lebbe geht weider!
unvergessen sein Interview nach einem Sieg beim FCN, als er sehr stark erkältet war… “bin so krank, kann kaum spreche… wenn ich net rauche, kann ich überhaupt net denge, seit fünf Dagen rauch ich net”….
also der Club-Angreifer mit der Haaland Frisur heisst Stepanov – Herr Juwevic 🙂
ja, Hofberichterstattung wird natürlich vom Verein selbst gewünscht, dass habe ich kürzlich persönlich erfahren… egal, ob 0-5 oder 0-6 soll halt schöngeschrieben und marketingmäßig weichgezeichnet werden…
halt schnulli bulli und wischi waschi…. ach, ja der nette Mensch vom kicker… hätte da auch eine Frage: warum werden im kicker-BL-Sonderheft eigentlich gar keine Adressen der Drittligisten mehr veröffentlicht? was das jedes Mal für einen Rechercheaufwand auslöst, wenn man mal eben Post versenden möchte…
🙂 mir ist anfangs der Stepanov(ic) ein paar mal heraus gerutscht, der Herr mit der Zigarre scheint sich doch ins Erinnerungsvermögen eingeprägt zu haben. (man stelle sich das heute mal vor an der Seitenlinie dicke Rauchwolken im Spiel, das wäre heutzutage Realsatire)
Christian Biechele meinte dann im Off … Jürgen.. Stepanov! Da fiel es mir erst auf, ich habe den Versprecher gar nicht gemerkt erst. Ich glaube soviel darf man sagen, der Christian zählt jetzt nicht zu Jotis bevorzugten Lieblingen. Kritik stört halt manchmal, das muss doch nicht sein. 😮
….ach ja, und schön, dass ihr nicht über Cordon Bleu gesprochen habt! 😀
@Optimist
Ja der Trend geht tatsächlich zu langen Podcasts, das ist auch etwas, was man “nebenbei” zu irgendwas hört. Also ich war ja skeptisch anfangs, weil ich bin nicht der Piko, der ausgewandert ist, das mit zu übernehmen, aber mir hat es außergewöhnlich Spaß gemacht mit den beiden also Martin und Christian. Wenn es den Clubfans auch gefällt, das ist am wichtigsten, ist es vorstellbar, dass wir es weiterhin machen in Regelmäßigkeit.
1:18 Länge ist doch harmlos. “Alles gesagt” ist ein langer Podcast…
Die Aufnahme wird mir morgen über den Einkaufshorror helfen, danke.
Das wird der Podcast garantiert! … schon wirklich Substanz was Drillo und Christian abgefeuert haben.
Sympathische und auch kompetente Runde.
Das Jugendkonzept dürfen wir meiner Meinung nach nie mehr verlassen. Aber aktuell, da stimme ich der Runde absolut zu, fehlt das Augenmaß. Der riesige Kader und die vielen Leihen sind kontraproduktiv. Super, dass dies die Experten so klar ansprechen.
Ich halte einen Aufstieg mittelfristig durchaus für möglich. Mit Markhiyev für Jander hat Joti gezeigt, wie es gehen könnte. Es sei wie ein Baukasten, sagt Martin. Guter Vergleich. Schritt für Schritt ein Gerüst aufbauen.
Natürlich müssen wir davon ausgehen, dass der Name Lubach in den Notizbüchern von Erstligisten steht. Wichtig ist, dass im Notizbuch von Joti und Michael Bischof schon etwaige Nachfolger für Lubach stehen.
Wenn Joti sein Konzept anpasst, aus seinen Fehlern lernt, den Kader entschlackt, dosierter leiht, bin ich guter Dinge, dass ein Aufstieg mittelfristig ein Thema werden könnte.
Danke an die Drei für den hörenswerten Podcast.
Wir müssen leider auch davon ausgehen, dass Markhiyev längst in den Notizbüchern steht. Und hier denke ich besonders an den englischen Markt, der nach Tzimas und Jander sicherlich auch den Club im Auge behält.
Andererseits denke ich, dass auch hier ein zweistelliger Millionenbetrag möglich wäre, oder wenigstens ein hoher Einstelliger.
Sehr schöner Podcast mit wirklich viel Substanz. Gerade bei den Aussagen von Driller finde ich mich wieder. Auch bei Biechele in großen Teilen, nur bei einer Sache mussmich widersprechen. Christian Biechele hat, wenn ich ihn richtig verstanden habe, gesagt, sollte man Antiste holen müsse man sich vom gewollten Spielkonzept verabschieden weil Antiste nur für Umschaltspiel geeignet wäre. Erstens stimmt das so nicht und zweitens hat das Trainerteam gezeigt, dass man nicht nur auf Dominanz aus ist sondern auch einen “reaktiven” Plan ausgeben kann und auf Umschaltspiel setzen kann. Aber wichtiger ist mir, dass Antiste kein Stürmer ist der nur für das Umschaltspiel geeignet ist. Btw hat er sein geilstes Tor im Clubtrikot im Jubiläumsspiel gegen Elversberg nicht aus typischem Umschaltspiel gemacht.
Nichts desto trotz halte ich, auch wenn ich es mir wünschen würde, eine Rückkehr von Antiste für schwer möglich.
Ja gehe ich sogar mit, mit Antiste ist beides möglich. Aber ich kann mit einem reaktiven Umschaltspiel auch sehr gut leben, wenn es erfolgreich ist . Habe es schon ein paar mal geschrieben mich interessiert dieses Ballbesitzgedöns nicht. Siehe Schalke die haben den niedrigsten Ballbesitzwert und die wenigsten Pässe und wo stehen sie? Frankreich wurde mit dem schnellen Umschaltspiel Weltmeister…dieses Ballbesitzgeschiebe brauche ich nicht 🙂 Kann mich noch gut erinnern wie die Medien den Franzosen damals bei der WM2018 immer vorwarfen sie tun nichts fürs Spiel. Hat sie aber nicht interessiert und wurden Weltmeister 2018
Optimal finde ich eine Kombination aus beiden. Wenn man im Ballbesitz fähig ist, das Spiel zu kontrollieren und trotzdem bei jedem Ballverlust sofort Zugriff im Gegenpressing hat und auch den gegnerischen Spielaufbau schon im Ansatz stört. So in etwa habe ich das bei Liverpool unter Klopp gesehen. Für mich war das die perfekte Spielanlage.
Herzlichen Dank an Werner S. für seine Weihnachtsspende. Ende des Jahres kommen immer die vollen Lizenzenkosten für das nächste Jahr auf uns zu. Bitte helft doch weng mit, wenn jeder was reinwirft, sollte es kein Problem sein. Paypal: juwedevelop@gmail.com Wir haben ja keine Einkommensquellen und sind darauf angewiesen als alternatives Medien Projekt. Ich bedanke mich für euer Verständnis! Einige Spender gibt es bislang… https://clubfans-reunited.de/weihnachten25/#spendenliste
Frohes Weihnachtsfest euch allen!
Eigentlich sollte das jetzt keiner lesen, sondern unter dem Christbaum sitzen… 😇
unter dem Christbaum ist immer so wenig Platz… ;)))
Vielen Dank an Juwe für das interessante Interview mit den beiden interessanten Interviewpartnern.
Überraschend fand ich im Gegensatz zu den Meinungen hier im Forum, dass die beiden keine neuen Stürmer in der Winterpause holen würden, sondern im Gegenteil, einen Teil der vielen Stürmer eher verkaufen oder verleihen würden. Ich stimme nicht mit Christians Meinung überein, mit Stepanov die Leihe zu verlängern.
Dass beide generell den aktiven Kader verkleinern wollen, macht durchaus Sinn, nicht nur aus finanziellen Gründen.
Ich hoffe auch, dass wir unser eingespieltes Grundgerüst (Reichert, Lochoshvili, Gruber, Markhiyev, Becker, Lubach, Justvan, Zoma) möglichst lange zusammenhalten können und nur mal einen oder zwei Spieler ersetzen müssen bei entsprechenden Angeboten.
Anstatt Leihspieler würde ich dann im nächsten Schritt unsere jungen Talente integrieren.
Ich sah Reichert trotzdem besser als Note 2, aber mir ist es nicht so wichtig wie der Kicker bewertet, sondern wie sich die Spieler tatsächlich entwickeln und auch richtig gute Torhüter wie Krahl hatten böse Aussetzer, die zu vermeidbaren Toren führten. Da schaue ich eher auf die Gesamtentwicklung.
Interessant für die Rückrunde wird sein, wie sehr die Spieler als Team auftreten und wie sehr sie gewinnen wollen und den erreichten 8.Platz verteidigen wollen. Miro hat ja auch angedeutet dass die Mannschaft jetzt immer besser seine Vorgaben auch auf den Platz bringen. Es wird sicher auch wieder mal einen Rückschlag geben, aber man sieht, dass die erste Elf immer besser aufeinander eingespielt sind und Miro immer wieder neue gute Ideen hat, wie die unterschiedlichen Gegner zu bespielen sind. Gleichzeitig sind wir selbst für den Gegner sehr schwer auszurechnen, weil wir immer flexibler agieren. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.
@Optimist
Das stimmt. Es gibt Angebote, die man als Zweitligist einfach nicht ablehnen kann. Chris Biechele erklärt das ja gut im Podcast, warum dies so ist.
Dass nicht nur Lubach, sondern, wie Du sagst, auch Markhiyev, vermutlich auch Zoma und Reichert auf der Watch List einiger Vereine stehen, ist natürlich anzunehmen.
Allerdings habe man im Sommer dem Vernehmen nach auch ein Angebot aus England für Justvan ablehnen können. Bei Achsenspielern halte ich es für richtig, nur bei sehr hohen Angeboten schwach zu werden. Also wenn jetzt zum Beispiel ein Engländer 15 Mio. Euro für Markhiyev bieten würde, dann kann man das nicht ablehnen. Aus kaufmännischer Vernunft.
Es ist halt eine Abwägungssache. Aber sind wir doch froh, dass wir mittlerweile in der Lage sind, abwägen zu können. Vor nicht allzu langer Zeit mussten wir einen Hack deutlich unter Wert notverkaufen, um ein bisschen Liquidität freizumachen.
Da wir aktuell so liquide sind wie selten zuvor, sehe ich uns auch nicht als “normalen Zweitligisten”. Wir können uns mittlerweile Spieler leisten, die für einen “normalen Zweitligisten” nicht erschwinglich sind. Markhiyev, Zoma und Lochoshvili sind Leistungsträger – haben aber auch zusammen fast 5 Mio. Euro an Ablösen gekostet. Wer kann als Zweitligist solche Investitionen stemmen?
Also ich finde, zum Jahresende 2025 sind wir in einer guten Ausgangslage. Dem Eigenkapital-Stichtag am 31. Dezember kann man locker entgegensehen. Da muss man auch erwarten dürfen, dass mehr rauskommt als ein Biron, wenn man fast 1 Mio. Euro für einen Stürmer hinblättert.
Gleichwohl, da hat Christian Recht, wird es nicht einfach werden, im Winter einen Stürmer zu finden. Weil halt das Angebot im Winter gering ist – die Nachfrage jedoch kommt von allen Vereinen, die im Sturm Defizite haben. Da sind wir mit Sicherheit nicht die einzigen.
Vielleicht aber haben Joti und Michael Bischof ja schon gut vorgearbeitet und Kontakte geknüpft. Denn unser Sturmproblem ist nicht erst seit gestern offensichtlich.
Da ist schon was dran, was die beiden sagen. In erster Linie muss man sehen, sich von den Spielern zu trennen, die gegenwärtig kein Land sehen. Das kann bei Biron gerne eine Leihe sein, weil er aus seiner Historie ja durchaus Talent bestätigt hatte. Man müsste es (anderswo) nur erst mal wieder freilegen. Vielleicht kommt er dann gestärkt zurück und zeigt, was man sich von ihm erhofft hatte.
Zugänge nur um des Versuchs willen halte ich auch für kontraproduktiv. Das würde nur wieder die Masse erhöhen. Wenn man einen Stürmer holt, muss er eine klare Verstärkung sein (zumindest auf dem Papier). Und ja, natürlich läuft Antiste außer Konkurrenz, weil er es beim Club schon bewiesen hat. Wenn man ihn bekommen könnte, muss man unabhängig von anderen Faktoren einfach zugreifen.
Seh ich auch so. Wenn dann muss uns ein Neuzugang im Sturm nachhaltig weiterbringen. Sonst stehen wir im Sommer wieder ohne starken Sturm da.
Heißt also Festverpflichtung oder Leihe mit Kaufoption. Wenn Drillo auf den riesigen Kader und die damit hohen Personalkosten verweist, ist das absolut richtig. Insofern muss man erst mal die Abgangsseite im Blick haben – mit Telalovic scheint ja ein Anfang gemacht worden zu sein.
Antiste. Hat hier wirklich einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Da bin ich allerdings eher bei Joti, dass man nicht jeden Preis bezahlen darf. Da müssten uns Sassoulo wie auch Antiste beim Gehalt schon deutlich entgegenkommen.
@fränki: das meinte ich schon auch so. Antiste geht natürlich nur, wenn er für uns bezahlbar ist. Mit den “anderen Faktoren” meinte ich, wie es auf der Abgangsseite aussieht.
@Optimist
Das sehe ich auch so, ich würde Biron eher verkaufen wenn möglich, er könnte noch einen Markt haben vielleicht in Belgien, wenn es nicht anders geht ausleihen. Das selbe mit Telalovic und dafür hart mit Zoma, Stepanov, Grimaldi und Piet Scobel weiter arbeiten. Das einzige was Sinn machen würde, wenn man wirklich ein Ass im (Scouting) Ärmel hätte, wo man in der Winterpause zuschlagen kann, aber wie im Podcast Christian schon sagt, das versuchen alle 36 Profi Vereine in der Winterpause auch einen Stürmer mit Tor Garantie zu finden, der bezahlbar ist.
Vielen Dank an Juwe für das Aufleben der Gesprächsrunde mit Martin Driller und Christian Biechele.
Das war sehr kurzweilig, deshalb gerne wieder.
Den großen Kader auszudünnen wäre, bereits jetzt in der Winterpause, sehr wünschenswert und sicherlich auch notwendig.
Trotzdem würde ich es super finden, eine Sturmzange mit Zoma und Antiste auf dem Platz zu sehen.
Biron hat es bis jetzt leider nicht hinbekommen, denn der hätte zumindest das Tempo. (Das hat Goller allerdings auch)
Es bleibt abzuwarten was passiert, einschließlich Trainerfrage.
Apropos Trainerfrage, da bin ich auch ganz der Meinung von Christian Biechle, das Thema hätte der Club und vor allem Joti nicht aufmachen sollen und es unnötiger Weise von der Presse immer mehr ausschlachten lassen, ohne dass man es von Clubseite wieder einfangen kann.
Ich bin froh, wenn das Theater endlich vorüber ist.
Da hat man mal kein Trainerthema, macht aber trotzdem eines daraus.
Joti befeuert das Thema ja auch immer wieder.
Weiß der Mann überhaupt, wie er sich mit seiner eigenen Kommunikation schadet ?
Zu sagen, dass man sich nochmals zusammensetzen muss, um ein paar Themen zu klären, zeigt jetzt nicht die große Überzeugung in Klose.
Sondern etwas oberlehrerhaftes.
Die Dreistigkeit der Aussage „der Kader gibt mehr her“, stellt somit Klose ein schlechtes Zeugnis aus. Schaut so Überzeugung aus ?
Joti ist nur von dem überzeugt, was er tut.
Charakterlich find ich das fragwürdig.
Ich würde Joti da keine Dreistigkeit unterstellen. Aber seine Kommunikation ist auch in meinen Augen zumindest unglücklich und keineswegs stringent. Da stimme ich @Torschusspanik voll zu.
Als Fan und Mitglied des 1. FC Nürnberg wünsche ich mir einen Sportvorstand, der sich auch mal selbst reflektieren kann. Wenn man dann trotz 40 Transfer-Bewegungen “sehr zufrieden mit der Transferperiode” ist, fragst Dich halt schon. Auch bei “Ka Depp” war leider sehr wenig zu hören von Selbstkritik.
Ich finde es als Sportvorstand zwar in Ordnung, den Trainer objektiv zu beurteilen. Das ist sein Job, aber die Kommunikation mit den Medien gehört auch zu seinem Job und die Kommunikation ist objektiv schlecht. Da muss sich Joti dringend verbessern.
Und auch der Punkt Selbstreflexion, den Fränki angesprochen hat, erwarte ich von einem Sportvorstand und zwar so, dass man nicht versucht, eigene Fehler dem Trainer in die Schuhe zu schieben.
Gerade wenn diese Fehler für alle offensichtlich sind. Da erwarte ich, dass man dazu steht, daraus lernt und die Fehler so früh wie möglich abstellt.
Da bin ich ja fast überrascht unser Podcast “Pilot” mit Christian und Martin hatte in 1 Tag schon doppelt so viele Aufrufe und Zuhörer als Ka Depp in 3 Tagen. 🙂 (jetzt 1152 Aufrufe Ka Depp 591) ja man schaut schon mal, was haben so die anderen erreicht obwohl der Clubfans Reunited Channel noch so gut wie kaum Abonnenten hat. Wer noch nicht abonniert hat, einfach mal rein abonnieren bei unserem Kanal auf Youtube, das bewertet der Algorithmus dann als “interessanten” Kanal. Also sieht so aus, das werden wir weiter machen und demnächst mal den 2. Podcast aufnehmen vielleicht 1. oder 2. Januarwoche, wenn sich möglicherweise beim Club Kader schon etwas in der Winterpause getan hat von Klose Vertrag bis Spieler..
Ich finde, ausführliche Interviews mit professionellen Gesprächspartnern, die wissen, wovon sie sprechen, immer sehr interessant. Sie eröffnen manchmal ganz neue Perspektiven und haben evtl. auch die eine oder andere neue Insider-Info. Ich persönlich fände es auch ganz spannend, wenn z.B. Miro nach den Spielen noch etwas mehr zur angewandten Taktik berichten würde oder auch Joti über seine Personal-Strategie.
Ja das sehe ich genauso, deshalb habe ich das neben anfänglicher Skepsis, aber nur weil da wieder ein Haufen Arbeit zusätzlich auf mich zukommt, dazu entschieden mal einen Piloten Podcast zu machen. Christian Biechele der seit 28 Jahren für den Kicker als Redakteuer über den 1. FCN schreibt und immer nahe dran ist und erfahrener Ex Profi wie Martin Driller besser geht es nicht für Informationen und auch Insights die der Christian hat. Michael Köllner hatte auch zugesagt, aber da kam kurzfristig die Verpflichtung bei Blau Weiß Linz dazwischen, er sagt aber er will beim nächsten mal dabei sein. Ich hatte also Bock wusste aber auch der nächste Brocken viel Arbeit kommt auf mich zu. Aber ich denke es hat sich gelohnt. Ich habe mich nie darum bemüht ich wurde gefragt ob wir das bei Clubfans Reunited weitermachen könnten diese Runde.
Ich habe über den Christian Biechele schon mal einen Interview Artikel geschrieben “Seitenwechsel” die Arbeit der Medien ansehen. https://clubfans-reunited.de/seitenwechsel-die-andere-perspektive/
Interessant wäre dann auch mal wenn Einer von uns mit den Ex-Profis und Experten mitreden dürfte…keine Angst, in keinstem Fall meine ich mich damit selbst
Ich denke da muss sich vieles noch finden, das war jetzt ein Pilot, einfach mal machen und schauen ob überhaupt und wie es ankommt. Die ersten Feedbacks sind gut, das freut mich auch, weil eine komplette Nacht fürs schneiden bis früh 4:00 Uhr und mehr ging drauf, der Podcast sollte noch möglichst kurz vor dem Weihnachtsfest fertig werden. Man kann sicherlich nachdenken welche Formate denkbar sind.
Ich sehe mich selbst auch als Fan und nicht als “Experte” das sind für mich Profis, Ehemalige oder die Hauptberuflich damit zu tun haben. Vielleicht ist hin und wieder auch mal eine Runde denkbar, Fans fragen und Experten antworten… grob in so eine Richtung, möglichst interaktiv oder auch mal ein Livestream. Wir lassen es mal auf uns zukommen.
Meine Unterstützung hast Du
So jetzt hab ich mir endlich auch den Podcast in Ruhe anhören können.
Sehr gelungen !
Kurzweilig und interessant !
Mal andere Sichtweisen ausserhalb des Forums zu hören, find ich wunderbar.
Sehen die Herren Experten es ähnlich wie wir ? Zusätzliche Infos über unser normales Fan-Dasein hinaus, sprich eventuell internas zu bekommen ?
Also ich würde mich über eine Fortsetzung sehr freuen.
Dankeschön das macht doch Mut weiter zu machen. Zu den “Internas” genau darin sehe ich meine Aufgabe im Podcast beide etwas zu kitzeln um auch an Internas ran zu kommen. Möglichst die Experten ins Reden zu bekommen. 🙂 Das ist auch kein Geheimnis, darin liegt ja die Würze.
Mir gefallen auch so Outtakes aus früheren Zeiten, wie zb. Herman Gerland, mit ihm als er Club Trainer war hat der Christian Biechele damals quasi angefangen als junger Redakteur beim Kicker zu arbeiten und der Herman Gerland ihn auch gleich zu sich gerufen hat .. Hör mal was hast du Osterhase denn da wieder geschrieben!?
Verdächtig ruhig hier.
Winterruhe?
Es war halt auch durchaus ein anstrengendes Jahr, guter @Optimist. Das muss man dann auch mal sacken lassen.
Die Finanzierungs-Lücke beim Stadion. Das Schiff mit den Jubiläumstrikots. Die verzweifelt wirkende Suche nach einem Hauptsponsor. Serra. Das Transfer-Chaos. Der Fehlstart mit Ansage. Miros gefühlt 100 Endspiele. Der Irrsinn in Illertissen. Die Ehrenberg-Affäre. Die Steuer-Sache…
Aber ansonsten ist alles in bester Ordnung beim Club. 😉
Ich finde, du hast dich gerade darum beworben, den Jahresrückblick zu schreiben … 😁😎
Ich würde mich freuen, das wird sicher interessant!
Ohje. Da wäre ich fei definitiv der falsche dafür. Mein subjektiver Club-Jahresrücklick ist negativ.
Erreichen des Saisonziels (sorgenfreie Saison). Natürlich die Clubfrauen. Und auch Andi Wolf, der es geschafft hat, aus einer so nicht geplanten Ansammlung von Jung-Profis eine ehrgeizige Mannschaft zu formen, wiegen das Negative in meinen Augen nicht auf.
Und auch ein Dieter Nuhr beendet seinen Rückblick immer mit einem optimistischen Ausblick. 😉
Die Tür ist sperrangelweit offen für Journalistische Custom Made Talente für den Jahresrückblick! 🙂 Einfach melden …die Bühne steht bereit, nur Mut!
@fränki:
So negativ wie Du sehe ich vor allem den Gesamtverlauf der Hinrunde nicht.
Negativ wäre gewesen, wenn wir auch nach dem 5. Spieltag nicht gewonnen hätten und immer noch da unten in der Tabelle Herumtümpeln wie die Vorstädter, weil sie meinten, das komplette Führungsteam austauschen zu müssen.
Negativ wäre gewesen, wenn Miro keine funktionierende Strategie entwickeln hätte können, wie man den jeweiligen Gegner besiegen kann.
Negativ wäre, wenn es innerhalb der Mannschaft Querelen gäbe oder es zwischen Mannschaft und Trainer nicht mehr stimmen würde. Beides ist nicht der Fall.
Negativ wäre, wenn sich bei uns Spieler nicht weiter entwickelt hätten, haben sie aber.
Negativ wäre, wenn die Mannschaft nicht gewinnen kann, wenn ein oder zwei Stammspieler ausfallen. Das ist auch nicht der Fall.
Man kann immer ein oder auch mehrere Haare in der Suppe suchen, aber ich finde, die Suppe schmeckt noch. Also ran an die Löffel und positiv bleiben! 🥄
@Torschusspanik
Ich geb Dir in allem Recht.
Wenn man nur rein das Sportliche nimmt, war das ein noch ordentliches Halbjahr. Klose und Lubach geben sich laut Medienbericht selbst auch die Note 3 – passt.
Mir gefallen aber einige Dinge nicht, die außerhalb des Feldes passiert sind, wie oben erwähnt. Der Club ist halt auch ein Wirtschafts-Unternehmen. Wie auch Martin Driller gesagt hat, ist der Kader zu teuer für das, was bisher erreicht wurde.
Zum anderen sehe ich bei der Entwicklung des Kaders noch einige große Fragezeichen. Dies vor allem natürlich im Sturm.
Also wenn wir am Ende der Saison als Achter einlaufen und sich klare Konturen für den kommenden Kader abzeichnen – dann seh auch ich es positiver.
Man könnte noch hinzufügen: Die rätselhafte Tzimas-Verletzung. Der plötzliche Rebbeabgang ohne Nachfolger. Die Niederlage im Jubiläumsspiel. – Da kann man das Bedürfnis nach Club-Ruhe verstehen. Aber so langsam melden sich die ersten Entzugserscheinungen. Wann startet gleich wieder mal die Rückrunde?
Wahnsinn. Alles in nur einem Jahr. Und alles nur die Speerspitzen. @Juwe: wie wäre es mal mit einem Gespräch mit einem Aufsichtsrat?
Von aussen betrachtet sieht es ganz gut aus. Das Ziel mindestens der 7. Platz ist möglich. Wir überwintern auf dem 8. Platz. Nach dem Desaster zu Beginn der Saison, als wir ganz hinten in der Tabelle standen jetzt doch einigermaßen die Kurve gekriegt. Die verschenkten Punkte am Anfang fehlen natürlich. Das heisst mit funktionierender fertiger Mannschaft zu Beginn der Saison würden wir jetzt wahrscheinlich den 7. Platz einnehmen. Hoffentlich wird die Winterpause sinnvoll genutzt. In den letzten Jahren war das leider meistens nicht der Fall.
Wenn man die ersten Spiele, als der Kader noch eine größere Baustelle war, mal ausklammert, wären wir auf Kurs – und sogar in Sichtweite zu den Aufstiegsrängen.
Daraus könnte man Folgendes schlussfolgern: Zumindest Miro Klose hat geliefert.
Gäb es da nicht noch etwas zu schlussfolgern ?
Wer hat die Baustelle verursacht ?
Positiv betrachtet hätte demnach auch Joti geliefert, nur mit Verspätung.
Ich glaube Christian Biechele sagt es im Podcast ganz gut, es waren natürlich gute Spieler dabei aber es wurde eben ziemlich viel geliefert mit dem riesen Kader der auch teuer ist, etwas “zielgerichteter” wäre besser und diese Spieler eben dann auch fördern.
Letzten Winter wurden Antiste und Gruber geholt. Das war gut, auch wenn Jeltsch weg ging
Antiste war kurzfristig gut, vom Grundgedanken jedoch komplett falsch, da aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen eine Weiterbeschäftigung im Sommer auszuschließen war, obwohl da schon klar war, dass der komplette Sturm neu zu besetzen sein würde. So etwas darf Joti nicht noch einmal passieren. Auf Basis seiner bisherigen Performance, wären mir 1-2 Leihen mit realistischer AK am liebsten.
Wir dürfen aber aus deutschen Ligen diese Saison nicht mehr leihen. Der Club hat das Kontingent bereits ausgeschöpft.
Ist das jetzt gut oder schlecht, dass Telalovic lediglich für ein halbes Jahr verliehen wird?
Steht er im Sommer wieder in Nürnberg auf der Matte? Geht Jotis mutige Spekulation auf, so dass Bielefeld die Kaufoption von 850.000 Euro zieht? Bin da eher skeptisch, ehrlich gesagt.
Ich begreife das auch nicht. Das ist jedes Mal der gleiche Fehler. Wie bei Daferner. Joti lernt es nicht mehr.
Wenn es schon keinen Fixtransfer gibt und wenn zudem Bielefeld eine Kaufoption heraushandelt, dann doch für den Fall, dass Telalovic einschlägt und z.B. 6-7 Tore macht. Für diesen Fall MUSS die KO doch zwingend höher als nur 850k für einen dann ligatauglichen und treffsicheren Stürmer sein. Entweder sofort kaufen oder eine angemessene Ablöse. Aber so trägt der Club wieder das Risiko für alle Szenarien.
Wir haben ihn für 300.000 bekommen. Somit ist es ein realistisches Szenario, einen Transfergewinn aus der ganzen Geschichte zu machen.
War es nicht Common Sense, dass wir uns von Stürmern, die keine Rolle mehr spielen, aus der zu großen Masse trennen müssen?
Die hängengebliebene „Joti macht es falsch“ Platte wäre eigentlich amüsant, wäre es nicht so traurig.
@Mirko
Wir haben für Telalovic glaube 300 o 400 Tausend bezahlt. Dafür, dass beim Club überhaupt nichts gelungen ist auf dem Platz, finde ich mehr als eine Verdoppelung der KO für ihn mit 850 Tsd. nicht schlecht, da finde ich hat Joti sogar einen guten Job gemacht. Er hat ja in Ulm 12 Tore gemacht, es kann gut sein, daß er in Bielefeld wieder trifft, vielleicht paßt er da besser in die Spielausrichtung. Ich glaube die arbeiten ja viel mit Außenstürmer und Flanken, könnte ihm mehr liegen.
Bielefelds Fußball passt wahrscheinlich deutlich besser zu ihm ich halte es deshalb gar nicht mal für so unrealistisch, dass er dort helfen kann. Ob dann noch die KO gezogen wird ist natürlich eine andere Frage.
Ironischerweise wird man sich im Sommer in Bielefeld zwischen zwei Ex-Clubberern entschieden müssen. KO bei Tealovic oder nächster Anlauf für Kania. Letzterem wurde mittlerweile vom dritten Übungsleiter die Zweitliga-Tauglichkeit abgesprochen. Mal schauen ob das noch was wird oder ob er der Terrode der dritten Liga wird.
Lt B*** verpflichtet Frankfurt Ebnoutalib bereits im Winter für 8 Mio.
Es wäre nett von Nils Ole Book, wenn er nicht sofort den nächsten Knipser aus dem Hut zaubern würde.
Dass sich unser Auftaktgegner Elversberg da ein bisschen neu aufstellen muss, macht Mut für den Wiederbeginn.
Trotzdem bleiben wir für die Buchmacher mit einer Quote 3, 1 für Sieg gegen die SVE in einem Heimspiel deutlich nicht der Favorit .
Vor 3 Jahren undenkbar jetzt leider Realität.
@Juwe
Also das mit dem Ausschöpfen des Leih-Kontingents ist in meinen Augen schon heftig. Mal ehrlich: Das sind schon gewaltige Böcke, die Joti schießt. Mich wundert es immer wieder aufs Neue, dass Joti trotzdem so positiv gesehen wird – sieht man ja an den Daumen hier.
Vielleicht ist es aber einfach auch nur die Sehnsucht, dass sich viele Kontinuität wünschen. Das wünsch’ ich mir ja auch – aber nicht um jeden Preis…
Eigentlich sehe ich das Problem an dem Leih-Kontingent nicht. Wir haben es ausgeschöpft. OK. Das durften wir ja auch. Ein Problem wäre es doch nur, wenn wir jemanden leihen wollten und dann im letzten Moment feststellen, dass wir es nicht dürfen und dadurch der Transfer platzt.
Wir wissen aber, dass es ausgeschöpft ist. Also wo ist da der riesen Bock?
@Optimist
Den Riesen-Bock sehe ich definitiv darin, dass unser Leih-Kontingent komplett sinnbefreit und ohne jeglichen Weitblick ausgeschöpft wurde.
Und zwar konkret mit den Leihen von Buchmann und Grzywacz. Auch die Leihe von Wunderstürmer Stepanov wurde im Sommer schon von einigen kritisiert. Überhaupt nix gegen den Jungen, er kann ja nichts dafür, aber derart mit einem 17jährigen als Leistungsträger zu planen, ist schon sehr spekulativ.
Doppelter Schaden! Erstens reduziert man die Durchlässigkeit für unsere eigenen Talente – das ist das Grundprinzip unseres Geschäftsmodells, das man nie verletzen darf. Zweitens kann man im Winter dieses elegante Instrument “Leihe mit Kaufoption” auf dem heimischen Markt nicht mehr anwenden.
Ein Riesen-Bock in meinen Augen. Bei Jotis Kaderplanung fehlt bislang jegliche Nachhaltigkeit.
Ich bitte Dich, gerade angesichts der bisherigen Floprate Jotis im Sturm wären doch gerade jetzt Leihen mit KO das einzig richtige Mittel um weiteren Schaden zu verhindern. Er verhindert damit, dass ich der Verein vor seinen weiteren Fehlgriffen schützt. Also wenn das kein Bock einer Führungskraft ist, was denn dann?
Ist es nicht ein wenig inkonsequent, sich über zu viele Leihen zu beschweren und gleichzeitig noch weitere Leihen zu fordern? Kaufoption oder nicht, in den wenigsten Fällen wissen wir irgendwas über die Vertragsmodalitäten. Und normalerweise kriegst du eine Kaufoption nur für einen Spieler, den der abgebende Verein loswerden will. Nicht gerade das, was uns dann weiterhelfen soll.
Bezüglich Joti ich würde nicht alles schlecht sehen, klar man sieht viel Unerfahrenheit in der Praxis, wenn er sich auch hinterfragt und Dinge ändert und verbessert, wenn eine Lernkurve da ist, dann wäre das in Ordnung.
Wir dürfen uns von Platz 8 nur nicht blenden lassen.
Noch nie vorher konnte man zur Winterpause mit 22 Punkten Platz 8 erreichen, das liegt daran, daß die Liga so ausgeglichen ist und auch im unteren Teil der Tabelle ziemlich stark gepunktet wird. Die Punkte verteilen sich viel gleichmäßiger. Platz 8 bedeutet daher nicht die Sicherheit nach unten, die man normalerweise damit verbinden würde.
Der 1. FC Nürnberg gibt Geld aus und stagniert. Das kann doch im Ernst niemanden gefallen!
22 Punkte sind nämlich exakt das Ergebnis nach der letztjährigen Vorrunde. Wir haben seitdem fast 7 Mio. Euro in Neuzugänge investiert. Und unsere Personalkosten steigen und steigen. Ich sehe in den eineinhalb Joti-Jahren keine Kader-Entwicklung.
Und wie Du sagst: Platz 8 täuscht. Und zwar gewaltig.
Positiv bislang: Jander vergoldet und Markhiyev geholt. So funktioniert das Spiel. Mehr davon. Und bitte aufhören mit irgendwelchen sinnlosen Leihen ohne Kaufoption. Denn tolle Talente haben wir selbst genug.
@fränki Ich verstehe ja Deinen Frust, aber das Argument “7 Millionen ausgegeben und stagniert” wäre nur gültig, wenn die Kaderstützen gehalten und zusätzlich noch in Verstärkungen investiert worden wäre. Wir haben aber einen Großteil der Leistungsträger gehen lassen und im Gegenzug einen massiven Transferüberschuss erzielt.
@Juwe Dieser 8.Platz bereitet mir auch Bauchgrummeln. Hõrt sich auf den ersten Blick nach “Ziel 1-7 nur knapp verfehlt” an, ist aber tatsächlich 5 Punkte hinter dem 7. (Mindestziel), 11 Punkte hinter dem 4. (Mittelplatz) und 15 Punkte hinter dem 1. (Spitzenziel), gleichzeitig aber eben auch nur 5 Punkte zum Abstiegsrelegationsplatz, gleicher Abstand wie zum 7. …
@fränki
Also wenn du schon Transferzahlen nennst, dann solltest du bitte auch beide Seiten erwähnen. Außerdem sind Ausgaben von fast 7 Millionen auch leicht übertrieben, weil es laut tm.de nur 5,43 Millionen waren. Auf der Einnahmen Seite stehen nämlich 17,35 Millionen, also eine positive Transferbilanz von 11,92 Millionen. Wenn das nicht nachhaltig ist, dann weiß ich auch nicht. Und natürlich müssen Teile des eingenommen Geldes reinvestiert werden.
@Optimist
Bevor Du mir unfairerweise eine Übertreibung unterstellst, solltest Du die Tabelle auf transfermarkt.de genauer anschauen. Da steht nämlich ein ? bei Zoma. Die Ablöse für Zoma ist in Deiner Rechnung somit nicht enthalten. Laut Medienberichten habe Zoma 1 bis 1,5 Mio. Euro an Ablöse gekostet. Jetzt weißt Du, auch wie ich auf die “fast 7 Mio. Euro” komme.
Na gut, von mir aus. Für Detailrecherchen fehlt mir ein bisschen die Motivation. Aber wesentlich anders wird die Transferbilanz dadurch auch nicht.
@Fonz
Da wirst Du aktuell keinen ambitionierten Zweitligisten finden, der seine Kaderstützen halten und gleichzeitig derart dick investieren kann. Selbst das von einem Pharma-Unternehmen gepamperte Elversberg muss Ebnoutalib für 8 Mio. Euro nach nur einer Halbserie verkaufen und sich quasi neu aufstellen. So ist nunmal das Geschäft.
Hinzu kommt: Die von Dir angesprochenen Jander, Jeltsch und Castrop kamen alle noch aus der Hecking-Zeit. Das war also eine Art Mitgift für Joti. Wenngleich er bei Jander durchaus gut gepokert hat.
Ja, Du hast Recht, in gewisser Weise bin ich frustriert. Weil ich diese massiven Transfer-Überschüsse, die Hecking und Rebbe erzielt oder zumindest initiiert haben, als große Chance auf bessere Zeiten sehe. Und Joti hat es in der Hand, diese Chance zu nutzen. Insofern ist der Jander-Markhiyev-“Tausch” eine Blaupause. Und macht mir auch Hoffnung in meinem Frust. 😉
– bedingt off topic –
Ursapharm, die Firma die dem Mäzen von Elversberg (der ja tatsächlich auch mal selbst gespielt hat) zum Teil gehört machte (2023) bei 350 Mio. Umsatz gut 40 Mio. Gewinn, also in den Himmel wachsen die Bäume da auch nicht. Zum Vergleich: Dietmar Hoppenheim kassiert pro Jahr alleine über 125 Mio. Euro Dividende aus seiner SAP-Beteiligung, die er verballern kann.
Für mich muss man die Platzierung der Hinrunde nicht nur punktmäßig, sondern auch perspektivisch einordnen. Nicht nur, dass wir gerade mal 5 Punkte vor dem Relegationsrang stehen, sondern mit diesem viel zu üppigen und teueren Kader, schaffen wir nicht einmal die Voraussetzungen für einen Warmstart in der kommenden Saison, was nichts anderes bedeutet, dass die aktuelle Saison sportlich komplett verschenkt ist, weil wir den gleichen Kaderumbruch haben werden bzw. die gleichen Abfindungen bezahlen müssen, wie schon diese Saison und die Saison davor. Hier wird nicht nur Geld verbrannt, sondern auch Zeit und Perspektive. Es ist für mich komplett unverständlich, wie man angesichts dieser zentralen Faktoren einen Sportvorstand positiv sehen kann.
Siehst du, und für mich ist unverständlich, wie man sich nur die negativen Dinge herauspicken kann, weil man damit natürlich zwangsläufig zu einer negativen Bewertung kommt.
Natürlich hat er eine Menge Fehler gemacht, was vielleicht auch zwangsläufig ist, nach dem Umstieg vom Funktionär zum Vereinsmanager. Aber man muss ihm auch seine Learnings zugestehen.
Und vielleicht fehlt ihm auch ein wenig die Demut für den Posten, sich einfach einzugestehen, dass man als DFB Superchecker Manager nicht zwangsläufig zum Vereins Superchecker Manager wird.
Aber er hat jetzt seine erste eigenständige Transferpause hinter sich gebracht und dabei eine Menge falsch, aber auch einiges gut gemacht. Ich hoffe einfach, dass er daraus lernt und dass ihm auch die Unterstützung durch Bischof hilft, Fehler zu vermeiden.
Grundsätzlich aber ist der meiner Meinung nach schon auf den richtigen Weg. Er will auf den Nachwuchs setzen, er installiert verbesserte und moderne Scouting Werkzeuge, er verbessert auch die Infrastruktur. Alles Dinge, die wir jahrelang verschlafen haben, aber grundsätzlich notwendig sind, wenn wir wieder da unten rauskommen wollen.
Der Plan bzw. die Notwendigkeit auf junge Spieler und Talente des NLZ zu setzen, kam nicht von Joti. Die Notwendigkeit bzw. der Zwang dazu, bestand bereits bei seiner Ankunft. Und genau deshalb hat er auch mit den meisten Erlösen in seiner Amtszeit nichts zu tun.
Was ist also sein „richtiger Weg“? Das kann sich ja nur ausschließlich auf das datenbasierte Scouting und JTA bzw. den anderen Service von Ehrenberg beziehen (was kostet uns das eigentlich?). Und selbst dafür bräuchte Joti das Praxisknow How bzw. Gefühl für Notwendigkeiten eines Kaders abseits von Parametern, was er bisher nicht hatte, als er offenbar dachte, dass es total egal ist, ob sich jemand in einer unterklassigen Liga seine Stats verdiente oder auf vergleichbarem Niveau. Über die Infrastruktur, also die Fitnessgeräte, brauchen wir wohl nichts als Leistungsnachweis eines Vorstands sprechen.
Nachdem er also in seinen ersten 18 Monaten fast in allen Bereichen – Kaderplaner, Kader, Kommunikation – so deutlich unterperformt hat, dass wir z.B. als erster Verein überhaupt keinen dt Spieler mehr leihen dürfen, muss er ja schon im kommenden halben Jahr wie Phoenix aus der Asche steigen, um zumindest halbwegs akzeptabel zu agieren.
Ich wünsche es ihm wirklich von Herzen, da wir sonst kommende Saison nicht von der Stelle kommen, traue es ihm aber nicht zu, weil er über einen längeren Zeitraum gezeigt hat, dass ihm in allen Bereichen die Basics zu fehlen scheinen.
Ich habe ja auch nicht gesagt, dass er das Nachwuchskonzept erfunden hat, aber er geht es konsequent weiter. Das würde auch nicht jeder. Manch einer würde vielleicht lieber seine Buddies im Beraterbusiness positionieren…
@Optimist Dazu müsste man buddys im Berater-Business haben. Solche Connections hat er beim DFB nicht gebraucht.
Das Narrativ, dass Joti kein Netzwerk hätte, regt mich allerdings ein wenig auf. Ich glaube, er hat ein immenses Netzwerk, weil er praktisch alle Jugend Nationalspieler kennt und auch deren Trainer.
@Optimist
Naja, was heißt “verschlafen”?
Dieser Wissenstransfer vom DFB zu uns ist sicherlich nicht verkehrt. Und JTA ist womöglich der Goldstandard im Daten-Scouting. Aber das kostet alles halt auch gutes Geld, welches wir in den Jahren zuvor einfach nicht hatten. Insofern kann Joti da schon aus dem Vollen schöpfen – dem entsprechend höher müssen aber auch die Ansprüche an ihn sein.
Auf den Nachwuchs haben wir bekanntlich schon vor Joti gesetzt. Und mit Jander, Castrop oder Lubach hat Rebbe auch keineswegs hinter dem Daten-Mond gelebt. Das waren Top-Transfers, die kaum etwas gekostet haben. Die SV Elversberg übrigens schafft es auch ohne JTA, Abgänge gut und rechtzeitig zu kompensieren.
Freilich ist es richtig, Dinge anders und konsequenter als andere zu machen. Und da gibt es ohne Zweifel Dinge, die Joti gut macht und den FCN auch befruchten. Aber Kern seiner Arbeit ist wie bei anderen Sportvorständen auch: Mehrwerte schaffen, zur finanziellen Gesundung beitragen. Und einen Kader entwickeln – mit dem Ziel, auf mittelfristige Sicht aufzusteigen.
Soweit ich mich erinnere, war nicht nur der aktuelle wirtschaftliche Turnaround ein Ziel, also das laufenden jährliche Defizit (von bis zu 5 Mios) auszugleichen und Schulden erheblich abzubauen. Sondern auch den Anteil des FCN an den Baukosten für das Stadion zu erarbeiten. Der wurde mit ca. 30 Millionen EUR betitelt. Der Flurfunk im städtischen Bauhof flüstert, dass mit höheren Ausgaben gerechnet wird, der Club sein Polster entsprechend aufstocken darf. Gleichzeitig einen Aufstiegskader zu formen, also recht viel schwieriger könnte die Aufgabe für Joti nicht sein.
Aber es fordert doch niemand von Joti schon diese Saison den Aufstieg. Aber man sollte seine Performance differenziert betrachten:
– wie hoch ist das Kaderbudget im Ligawettbewerb?
– wie hoch ist die Quote von Flops im Vergleich zum Ligawettbewerb?
– warum haben andere Vereine, die auch einen Kaderumbruch durchlaufen mussten, im Gegensatz zu Joti, pünktlich einen Kader am Start?
– wer leistet sich eine Transferphase ohne Erfahrung als Vorstand und Kaderplaner?
– warum müssen wir auch ein weiteres Jahr mit Joti einen Kaderumbruch managen?
Und? Tut er das nicht? Zusätzlich noch die Sache mit dem Stadion, wie @Block4 richtigerweise anmerkt. Und den letzten Teil, die Kaderentwicklung, da kann man nur hoffen, dass einem nicht gleich wieder alles weggekauft wird.
@Optimist, @block4
Ohne jetzt die Motivation zur Detailrecherche überfordern zu wollen – gibt es denn eine belastbare Quelle, die belegt, dass Transfererlöse auch systematisch zum Aufbau des Eigenanteils am Stadion verwendet werden? Ich finde bislang nichts Derartiges.
Alles was ich weiß und was auf der JHV 2024 gesagt wurde, ist, dass man einen Teil des Grundstücks verkaufen werde, um den Eigenanteil zu stemmen.
Aus meiner Sicht eine sehr wichtige Frage. Bitte um Beleg. Danke.
Eine wichtige Frage, die du aber auch nicht widerlegen kannst. Sicherlich, die Sache mit dem Grundstücksverkauf weiß ich auch. Ich habe aber keine Ahnung, ob man damit alles abdecken kann oder ob man zusätzliches Geld beschaffen muss. Abgesehen davon kann man sicherlich keinen Stadion Bau stemmen, wenn man selbst hoch verschuldet ist. Also ein genereller Schuldenabbau und der Aufbau von Rücklagen ist mit Sicherheit notwendig. Dafür brauche ich auch keine Belege, die ich tatsächlich nicht habe, dafür reicht der gesunde Menschenverstand.
Nachdem das Gros der Erlöse durch Rebbe und nicht durch Joti generiert wurde, geht es doch bei der Bewertung der Performance des Sportvorstands weniger darum, was von den Erlösen ins Stadion o.Ä. Investiert wurde, sondern v.a. darum, was er aus seinem eingesetzten Kaderbudget kurzfristig und nachhaltig herausgeholt hat.
Herzlichen Dank an Jürgen K. für seine Weihnachtsspende. Ende des Jahres kommen immer die vollen Lizenzenkosten für das nächste Jahr auf uns zu. Bitte helft doch weng mit, wenn jeder was reinwirft, sollte es kein Problem sein. Paypal: juwedevelop@gmail.com Wir haben ja keine Einkommensquellen und sind darauf angewiesen als alternatives Medien Projekt. Ich bedanke mich für euer Verständnis! Einige Spender gibt es bislang… https://clubfans-reunited.de/weihnachten25/#spendenliste
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Kleiner Service für euch zum Büld Artikel heute hinter der Bezahlschranke… zu den Personalien.
Mit den beiden Profis, die beim 1. FC Nürnberg bleiben sollen sind Knoche und Baack gemeint.
Abgeben möchte man Soares, Goller eh klar und es heißt man ist bei Karafiat gesprächsbereit, wenn sich eine Wechseloption ergibt. Biron hingegen will Joti eine zweite Chance geben, weil er glaubt Biron hat Fähigkeiten die “uns guttun” könnten.
Das muss er ja bei Birron sagen, bei dem was der gekostet hat….und so einen der wenigen Mentalitätsspieler wie Karafiat die wir haben, wäre man bereit abzugeben!
Das versteht doch kein Mensch!
Biron wird seine Qualitäten haben, nur passen sie zum Club ? Die Fähigkeiten, die er angeblich haben, sollte er mal beweisen. Mit null Toren für einen Stürmer steht der Beweis noch hochgradigst aus.
Andererseits auch verständlich, dass Joti Biron nicht abgeben möchte.
Das wär ein absolutes Verlustgeschäft.
Miro könnte Mister „torgefahr“ ja zum Verteidiger umschulen.
Bei einem 36-Mann-Kader nur 2 Spieler wirklich abgeben wollen und einem notfalls ziehen lassen.
Da scheinen die Neuverpflichtungen voll die Erwartungen erfüllt zu haben.
Joti steht zu seinem Konzept
Der größte Teil von Jotis Verpflichtungen wird wohl dafür sorgen dass die U23 Meister wird 🙂 Bin ja echt gespannt, was sie dann machen. Ob sie das Relegationsspiel gegen den Regionalligameister Nordost antreten oder gar nicht melden für die 3. Liga.
Ich glaube die Frage wird besonders Unterhaching oder die Würzburger Kickers interessieren.
@Juwe Ist das nicht ein kostspieliges Vorgehen, was sich nicht einmal die Bayern leisten ?
Und dann im Erfolgsfall die Spieler zu Drittligisten ziehen lassen, weil der Club nicht für die dritte Liga meldet ?
Also würde auch die zweite Mannschaft genauso wie die Erste vom Club zerfallen.
Na ja, wenn’s Spaß macht
Mit Mustapha und Telalovic wären es dann immerhin 4 Abgänge. Und dabei wird es wohl kaum bleiben
Finde ich absolut nachvollziehbar. Karafiat will man ja nicht abgeben, aber wenn er sich selbst etwas anderes sucht, wird man ihn ziehen lassen. Auch das ist okay, weil er nur noch selten Ergänzungsspieler ist.
Ich hab so langsam den Verdacht, dass wir für die Rückrunde keinen neuen Stürmer bekommen.
Miro wird mit dem weiterarbeiten müssen, was vorhanden ist.
Laut Artikel auf Nordbayern.de will man defensiv agieren und nur zugreifen, wenn man eine echte Verstärkung finden kann. Kann also durchaus passieren, dass man keinen Upgrade im Sturm findet.
Aber vielleicht geht ja doch was mit Antiste…
Warum sollten wir auch ?
Unser Sturm mit seiner unbändigen Durchschlagskraft ist doch jeden Zweifel erhaben.
Jeder Schuss kein Treffer.
Habt ihr schon was bezüglich Vertragsverlängerung von Biron gehört ?
Zoma nehm ich mal bewusst raus, hat zumindest Ansätze 😁 eines Stürmers
Du würdest also auch jemanden nehmen, der keine Verstärkung zu werden verspricht?
Interessant!
@Optimist Habe ich das geschrieben ?
Ich meinte doch nur, dass man Biron und den anderen Volltreffern mit einer Vertragsverlängerung mehr Zeit zum eingewöhnen geben könnte.
Wenn man von dem „Sturm“ so überzeugt ist und meint nix besseres zu finden, dann hat man ja das Beste geholt.
Da fließt noch viel Wasser die Pegnitz runter, das Wintertransferfenster öffnet offiziell ja erst morgen am 1. Januar und bleibt dann 4 Wochen lang offen bis Feburar. Ich vermute schon, da passiert noch was. Natürlich ist es davon abhängig, was in dem eher schwierigen Wintertransferfenster geht. Alle 36 Profi Vereine suchen Stürmer, die ihnen Tore garantieren. Ich bin ein unbelehrbarer Romantiker, ich glaube sogar noch an Janis Antiste, der eben auch die regeltechnische Voraussetzung erfüllen würde, aus dem Ausland dürfen wir noch Spieler leihen, aus dem Inland nicht mehr.
Herzlichen Dank an Claudia E. für ihre Spende. Ende des Jahres kommen immer die vollen Lizenzenkosten für das nächste Jahr auf uns zu. Bitte helft doch weng mit, wenn jeder was reinwirft, sollte es kein Problem sein. Paypal: juwedevelop@gmail.com Wir haben ja keine Einkommensquellen und sind darauf angewiesen als alternatives Medien Projekt. Ich bedanke mich für euer Verständnis! Einige Spender gibt es bislang… https://clubfans-reunited.de/weihnachten25/#spendenliste
Ring frei! seit vorgestern ist das Transferfenster offen. Joti hat geäußtert man wolle sich defensiv verhalten was Verpflichtungen angeht. Das ist für mich auch nur logisch, was soll er anderes sagen bei 37 Profiverträgen und man im Inland auch gar keine Leihe mehr machen darf.
Gerade das mit Ausleihen das Kontingent Inland erschöpft ist tut etwas weh. Ich denke da zum Beispiel an Jonah Kusi-Asare vom FC Bayern, der an Fulham ausgeliehen ist, dort aber nur sehr wenig Spielzeit erhält, was den Verantwortlichen gar nicht gefällt. Nun denken die Verantwortlichen schon an einen Abbruch seiner Leihe nach und ihn zb. zum “Stürmer Ausbildungswunder” Elversberg zu verleihen. Ich habe Kusi-Asare ein paar mal spielen sehen bei den Bayern Profis ..glaube sogar bei der Klub WM .. 1,96 groß jung und ich fand ihn wahnsinnig gut, bevor er zu Elversberg ginge wäre er beim Club doch viel besser aufgehoben. Er könnte uns mit seiner Qualität offensiv sofort helfen ..soll Joti doch Buchmann den Bayern zurück geben und dafür Kusi-Asare leihen, das fände ich genial … wir befinden uns aber im Bereich Wünsch dir was 🙂
Sara Denndorf hat auf Nordbayern.de einen schönen Artikel mit Spekulationen zusammengestellt. Meine Prognose ist, dass es keiner von denen wird. Aber wer weiß…
https://www.nordbayern.de/sport/1-fc-nuernberg/club-sucht-tzimas-ersatz-diese-sturmer-waren-auf-dem-markt-oder-geeignet-1.14956886
Sie hat sich da auch zum ausgeschöpften Leihkontingent für Deutschland geäußert. Sie hat aber auch mögliche Sonderregelungen erwähnt, also vielleicht gäbe es doch noch Möglichkeiten.
Ich weiß nicht, ob man zum Beispiel langzeitverletzte Spieler nicht aus der Wertung nehmen könnte. Und bei Buchmann frage ich mich, ob man ihn nicht quasi zur U23 transferieren könnte, so dass dann in der Profimannschaft wieder ein Platz frei wird. Ein Abbruch dieser Leihe wäre sicherlich auch eine Möglichkeit, aber ich glaube, Klose wollte ihn speziell, um ihm wieder auf die Beine zu helfen, und da würde er ihn nicht jetzt wegschicken.
Das mit Buchmann war doch von Anfang an völlig irre……
Tut mir ja leid für den Menschen Buchmann aber da hat man doch völlig sinnlos “Geld verbrannt” und einen Kaderleihplatz verschenkt – da haben wir in der U23 genügend Spieler die mindestens genauso gut sind….und fit sind!
Nein, bessere haben wir nicht, aber Spieler, die nicht verletzt sind. Ich verstehe die Hoffnung hinter dem Transfer, aber realistische Chancen, dass er plötzlich verletzungsfrei sein würde, gab es eigentlich nicht.
Das ist aber ein Transfer, der maßgeblich von Klose ausging, weil der ihn aus seiner Jugendzeit bei Bayern kannte. Ich vermute, das war in erster Linie eine Gutmensch Aktion. Schade, dass es nicht belohnt wird. Bislang zumindest…
Im Grunde muss Joti lediglich da weitermachen, wo er im Sommer aufgehört hat. Zoma war auch ein absoluter “No-Name”. Jetzt kennt ihn hierzulande jeder, der in diesem Geschäft zu tun hat.
Es muss “matchen”. Joti hat alles zur Verfügung, was Mensch & Maschine anbelangt. Bischof. Die Scouts. JTA. Die Ehrenberg-Daten. Weitere Daten von anderen Daten-Anbietern. Das alles kostet viel Geld und sollte sich dem entsprechend lohnen.
Und wenn doch eine Leihe, dann bitte nur mit realistischer Kaufoption. Sonst kommen wir nicht vom Fleck und schleppen uns von Umbruch zu Umbruch. Der Fehlstart und das Pokalaus waren ganz bittere Lektionen, sportlich und auch finanziell.
Wenn es also “matcht”, dann darf das durchaus ein Vorgriff sein für kommende Saison. Wir wollen ja vorwärtskommen…
Man kann durchaus auch von einer unrealistischen Kaufoption profitieren, wie wir erfahren durften… 😜
Das stimmt. Aber derjenige, der diesen unglaublichen Deal eingefädelt und eingetütet hat, ist nicht mehr da. Auch wie die Castrop-Sache mit Köln gelaufen ist, war Rebbe spezial.
Bischof hat wiederum andere Qualitäten, die er einbringen kann. Ich bin wirklich gespannt, was die beiden in den kommenden Wochen machen.
Also dieses “Werden defensiv agieren” oder “Biron tut uns gut” nehm ich nicht ernst – Joti kann auch nicht alles in der Öffentlichkeit breittreten, was er denkt.
… vor allem muss man überhaupt erst mal eine Kaufoption haben.
Aber wie gesagt, es gibt auch andere Vertragsmodelle ohne Kaufoption, die vielleicht vorteilhaft sein könnten. Es gibt auch Alternativen zur Leihe, wie zum Beispiel eine feste Verpflichtung mit Rückkauf-Option.
Irgendwie ist was Elversberg macht immer gut. Ich rechnete damit dass sie nicht mehr so performen in der Rückrunde ohne Top Stürmer Ebnoutalib, sie konnten bei knapp 10 Millionen nicht Nein sagen aber schon haben sie die nächste Granate geholt mit Mokwa aus Hoffenheim auch ein 1 Million Stürmer. Das ist es, was mir bei Joti fehlt das zielgerichtete, lieber etwas weniger aber passgenau und gut und auf die Spieler dann auch setzen. Christian B. hat das so schön im Podcast gesagt .. 40 Kaderbewegungen, quasi einen Bus voll Spieler und dann nach dem Motto “Survival of the fittest” auslesen lassen. Da bin ich schon mal gespannt, was Joti in der Herangesehensweise in der Winterpause unter defensiv versteht? 🙂
Joti ist sehr gut, wenn es um Masse statt Klasse geht.
Nein, ich will nicht damit sagen, dass er nicht auch ein paar vernünftige Verpflichtungen gemacht hat.
Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.
Schnell und zielgerichtet ist wahrscheinlich nicht so sein Ding, was ja die Transferphase im Sommer deutlich gezeigt hat.
Und wenn uns ein Biron gut tut, dann würde ich gerne erfahren in welchen Bereichen das ist.
Als Masseur vielleicht..schwierig ich weiß es auch nicht.
Er ist gut im aggressiven Anlaufen und Gegenpressing. Das hat er schon gezeigt. Nur im offensiven Bereich, eigentlich die Kerndisziplin, war er halt – sagen wir – glücklos.
Wieviele Spiele haben wir mit Biron als Stürmer gewonnen ?
Wieviele scorerpunkte hat der so guttuende beigetragen ?
Gibt uns seine Spielweise eine effektive Alternative zu anderen Stürmern ?
Es geht bei dieser Aussage nicht darum, was er schon für uns geleistet hat, sondern was er zu leisten imstande sein könnte. Ich hoffe, Miro kann es finden und freilegen…
@Optimist Da geh ich komplett mit.
Man sollte die Hoffnung nie aufgeben. Nur ist es vielleicht Miro selbst, der die Hoffnung aufgegeben hat. Oft war am Ende der Hinrunde Biron nicht in der Startelf.
Gibt sich Biron beratungsresistent, was ein Trainer ja gar nicht leiden kann ?
Nur ihm immer nur gute Fähigkeiten laut Joti zu attestieren, die er dann nicht liefert, bringt den Spieler und den Club nicht weiter
Nein, Miro selbst hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Er hat diese Tage sogar darüber gesprochen, dass er bei Biron noch Chancen sieht, ihn hinzukriegen, weil er selbst auch lernwillig ist und es versucht.
Bei entsprechenden Angeboten wäre man gesprächsbereit, aber er wird auf jeden Fall seine Chancen bekommen.
Ich glaube, in diesem Fall hat Joti bei Miro nachgefragt, was man mit Biron machen sollte. Was ja auch verständlich ist. Aber ich denke, es ist Miro’s Entscheidung, es weiter zu versuchen.
Joti zu Biron:
“Er hat aber Fähigkeiten, die uns guttun.”
Heißt in meinen Augen: Man ist um Schadensbegrenzung bemüht und will ihn nicht verschenken. Jedoch weiß der Markt natürlich, dass Biron bei Miro seit vielen Wochen nicht mal mehr im Kader war.
Joti zu Telalovic:
“Der Wechsel ist dem entsprechend aktuell für alle Seiten die beste Option.”
Ist das so? Für Bielefeld sicherlich. Telalovic bleibt in Liga 2. Und der Club dürfte wohl zufrieden darüber sein, dass Bielefeld einen Großteil des Gehalts übernimmt. Aber wird sich ein hybrider Stürmer in Bielefeld durchsetzen? Ich tippe auf Nein. Da Tiefenläufer Grodowski gesetzt ist. Somit könnte Tela im Sommer wieder bei uns aufschlagen – es droht der nächste Wintzheimer.
Joti zum Transferfenster:
Man wolle “relativ defensiv” vorgehen.
In der Relation zu was? Zu den 40 Transfer-Bewegungen? Wie @Juwe geschrieben hat, weiß keiner, was Joti überhaupt unter “defensiv” versteht.
Fazit: Man muss nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Da wird jetzt auch weng geblufft.
Hat jemand etwas darüber gehört, ob Goller nun endlich von der Gehaltsliste gestrichen werden kann? Ich habe noch nichts gelesen, dass das durch ist.
Für die Rückrunde hätte man als potenzielle Stürmer Zoma, Grimaldi, Maboulou und Scobel (und Biron).
Angeblich ist Maboulou wieder nah an der ersten Elf. Wäre schön, wenn er sich steigert und zeigt, dass er auch wirklich Tore schießen kann in der 2. Liga.
Schön wäre auch, wenn sich Scobel mal länger als 5 Minuten beweisen darf.
Ich hoffe auch, dass unsere offensiven Mittelfeldspieler sich noch besser auf die Laufwege der Stürmer einstellen und die Zuspiele und Flanken besser zum Mann kommen.
Gut war schon mal, dass unsere Mittelfeldspieler auch das eine oder andere Tor beigesteuert haben.
Ich finde es eh besser, wenn möglichst viele Offensivspieler auch gut für ein Tor sind, dann ist man als Mannschaft nicht nur auf die Treffsicherheit von 2 Stürmern angewiesen.
@Optimist
Sei doch mal ehrlich: Grad im Gegenpressing (sprich Nachsetzen nach Ballverlust) hat Biron enttäuscht. Ich kann mich an eine Szene erinnern, da ist er einfach stehen geblieben. Glücklosigkeit im Abschluss – okay. Aber Intensität hat er leider auch nicht gezeigt.
Das Datenwerk sagt sicherlich was anderes und daraus schlussfolgert Joti, dass uns seine Fähigkeiten guttun. Gezeigt hat er diese Fähigkeiten im FCN-Trikot bislang in keinster Weise.
Insofern muss die Frage erlaubt sein: Was läuft schief, wenn Pick, Sevcik, Serra, Biron, Mustapha und Telalovic überhaupt, aber wirklich überhaupt keinen Fuß hier auf den Boden bringen/gebracht haben.
Das sind zahlreiche Transfers, die wirklich null funktioniert haben. Dagegen waren die großen beidem Hecking-Flops Daferner und Wintzheimer ja phänomenal gut, sags amol.
Was läuft schief? Versteift man sich vielleicht zu sehr auf die Daten? Hat man den Daten-Tunnelblick? Achtet man zu wenig auf den Sportler?
Es wird sehr spannend, ob ein Michael Bischof einen entscheidenden Input geben kann, um die doch recht zahlreichen Flops zu verringern.
Ich erinnere mich an das spezielle Spiel, das Du angesprochen hast. Ja, da hat er enttäuscht, weil er nichteinmal seine sonst ausgeprägten Qualitäten abgerufen hat, aber das war eines der späteren Spiele. Aber am Anfang gab es schon einige Auftritte, die vielversprechend waren, vor allem hinsichtlich seiner Intensität.
Deine Aufstellung der Fehlgriffe verstehe ich aber nicht ganz, zumindest bzgl. der Schlussfolgerungen. Sind denn Pick, Sevcik und Serra wirklich Datenfunde? Wir hatten auch noch Rebbe, Serra entsprang eher der Erinnerung an gute alte Zeiten (allerdings war es grob fahrlässig, den Fitnesszustand so falsch einzuschätzen) und Pick war angeblich ein Wunschspieler von Klose. Bei Biron, Mustapha und Telalovic mag das zutreffen, aber Telalovic sehe ich auch eher als Spieler, der durch seine sichtbaren Leistungen aufgefallen ist und nicht durch Daten.
Warum keiner von denen funktioniert hat, verstehe ich allerdings auch nicht. Bei manchen lag es allerdings auch an der Einstellung (Sevcik, Mustapha), Potential sollte eigentlich vorhanden gewesen sein. Aber dass vorherige Flops besser gewesen sein sollen, ist wohl eher romantische Verklärung. Wintzheimer, echt jetzt?
Ich hoffe auch, dass es spürbare Learnings gab und Fehler minimiert werden können. Aber Fehleinschätzungen gab es immer und wird es auch weiterhin geben, weil man einfach nicht alle Faktoren erfassen und vorhersehen kann. Und manchmal stimmt auch einfach das Timing nicht.
Aber ich glaube auch, dass Bischof weiterhilft, einfach auch, weil er eine zweite Meinung liefert, die für Joti Relevanz haben sollte.
Na, Manuel Wintzheimer hat wenigstens maßgeblich zu einem Sieg im Frankenderby beigetragen. 😉
Nein im Ernst und da sind wir ja einer Meinung: Es muss besser werden, und zwar deutlich besser!
Es gibt noch eine Option – man hat keine Erfahrung und Gefühl aus Daten in Realität auf dem Platz zu übersetzen.
Das sind keine gute Nachrichten.
Laut einem Text von Marco Werzinger laufen die Verträge von Jan Reichert und Rafael Lubach nur noch bis 2027.
Warum hat man nicht schon früher verlängert? Jetzt wird das teuer, falls man die beiden wichtigen Verträge überhaupt noch verlängert bekommt…
@Optimist
Was soll denn Miro in Bezug auf Biron anderes sagen? Nochmal: Es geht darum, den fast 1 Mio. Euro teuren Biron jetzt nicht wie Sauerbier anzubieten. Die Entscheidung, wie man mit Biron weiterverfährt, hat und trägt selbstverständlich einzig und allein Joti – er ist Sportvorstand.
Kommt ein halbwegs vertretbares Angebot, wird Joti vermutlich nicht zögern, Biron mit deutlichem Verlust zu verkaufen. Solange wird man erzählen, dass man es nochmal mit Biron versuchen wolle…
Also bei Joti kann ich mir schon vorstellen, dass er taktiert mit entsprechendem “Managersprech”, aber bei Miro glaube ich das nicht. Der ist so geradlinig, dass er sagt was er denkt und sich nicht an irgendwelchen Marketingtaktiken beteiligt.
Und dass Joti alles allein entscheidet, glaube ich auch nicht. Er mag manchmal den Eindruck machen, dass er zu wenig Selbstreflektion zeigt, aber Selbstherrlich ist er nicht, dass er über die anderen hinweg entscheidet, ohne ihre Meinung einzuholen.
Ja, aber was soll Miro denn anderes sagen? Soll er sagen, dass es mit Biron wohl nicht mehr klappt? Da ist Klose Profi genug, um sich diplomatisch zu äußern. Die Tatsache, dass Biron nicht mal mehr im Kader war, und das seit vielen Wochen, ist doch Statement genug, oder nicht? Natürlich hofft Miro, dass Biron das zeigt, was Joti in ihm sieht, aber ob er wirklich dran glaubt?
Ich denke auch, dass Joti Meinungen einholt von seinen Leuten, vor allem natürlich von seinem Trainer. Aber Joti hat den Hut auf und das letzte Wort. Er ist der Entscheider und Verantwortliche. Die Verantwortung kann ihm keiner nehmen. Weder Miro. Noch damals Rebbe. Und auch Bischof nicht. Joti ist Sportvorstand und somit verantwortlich.
Den Satz kannst Du genausogut umdrehen:
“Natürlich hofft Joti, dass Biron das zeigt, was Miro in ihm sieht, aber ob er wirklich dran glaubt?”
In welcher Form er näher an der Realität ist, kann ich nicht beurteilen. Aber wer sagt dir, dass nicht Miro mehr in Biron sieht? Die Tribüne kann auch eine Schutzmaßnahme sein wegen pemanentem Bashing oder für einen gezielten Aufbau oder Reaktion auf ein Wehwehchen, das nicht kommuniziert wurde.
Hat er nicht ähnliches zu Janni Serra gesagt?
Sehe ich ähnlich. Bei Reichert musst man m.E. schon die Hinrunde abwarten, wohin dessen Weg geht. Das war nicht abzusehen, dass er dermaßen durchstartet. Aber bei Lubach hat man schon vor der Saison gesehen, dass er mit hoher Wahrscheinlichkeit den nächsten Schritt machen wird. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie man ihn verlängern kann. Da wird es Angebote aus der ersten Liga geben. Vielleicht das “Plattenhart-Modell”: jetzt Vertrag verlängern mit überschaubarer AK und Gehaltserhöhung. Aber da fehlt wohl mal wieder die Zei, da Joti jetzt ja Spieler verkaufen und hoffentlich auch verpflichten muss…
Das mit Reichert und Lubach wird Joti sicher ganz defensiv klären.
Absolut clever !
Wie er mit den beiden Leistungsträgern und deren Vertragssituation umgeht.
Er handhabt es wie bei Miro, möglichst lange mit fadenscheinigen Begründungen rauszögern.
So ein Verhalten schafft Vertrauen im Team und zeigt den Spielern ihre Wertigkeit.
Bleib defensiv Joti !
Höre ich da Ironie?
Beide haben Vertrag bis Saisonende 27 noch 1,5 Jahre, man braucht jetzt nicht gleich in blindem Aktionismus verfallen.
Ich glaube aber an Miros Aussage ist schon was dran, er hat schon des öfteren von dem Speed im Sturm mit Zoma und Biron geschwärmt, das fußt schon auf seinen eigenen Vorstellungen. Jetzt hat aber nur Zoma die Erwartungen auch erfüllt. Schnelles umschalten, Tiefenläufe, schnell hinter die Kette kommen, das ist seine Vorstellung. Ich glaube das war auch der Plan mit beiden Stürmern. Und so ein bisschen, glaube ich, will er ihn immer noch umsetzen, wenn möglich.
Du kannst einen guten Spieler nicht schneller machen, aber einen schnellen Spieler besser machen. Von daher … vielleicht platzt doch mal der Knoten. Ich habe Trainingsvideos von Biron gesehen, wo er beim Abschlusstraining alles zerschossen hat. … nur ging im Spiel dann nie was.
Der 2. Podcast ist in der Planung diesmal mit Michael Köllner, da bin ich sehr gespannt. Werde nicht umhin können ihn zu fragen, warum er sich mit Blau Weiss Linz immer so schwierige Aufgaben aussucht 🙂
Das glaube ich allerdings auch, das war der Biron-Plan.
Tiefenläufer Biron war Plan A. Insofern kann ich mir vorstellen, dass man aktuell genau nach diesem Stürmerprofil fahndet bzw. JTA fahnden lässt.
Es wäre natürlich sagenhaft, wenn Miro einen Biron doch noch in die Spur bringen könnte. Und solange Biron hier ist, wird Klose auch nichts anderes sagen bzw. hoffen. Aber leider war das halt arg wenig, was Biron bislang gezeigt hat. So dass mir da halt die Fantasie fehlt.
Ich war im Sommer guter Dinge, was Biron anbelangt, das muss ich ehrlich zugeben. Die Daten waren viel versprechend. Er passt zu Miros Spielstil. Und mir hat besonders gefallen, dass Biron als Pressing-Maschine dargestellt wurde. Nichts von dem aber haben wir bislang gesehen, vielleicht zarte Ansätze, mehr nicht. Leider.
Ich hoffe echt sehr die Anwesenheit von Michael Köllner klappt im nächsten Podcast und kommt nichts kurzfristig wieder dazwischen, was bei Profis schnell mal sein kann. Ich kanns mir nicht verkneifen, da wir es bis zur Ermüdung hier immer wieder diskutiert haben manchmal heute noch, ihn nach dem Spontan Drama um seine Entlassung und die Bornemanns zu fragen aus seiner Sicht. Ich machs einfach 🙂 … will gerne bei allen Spekulationen einmal eine Antwort aus erster Quelle hören. Unsere letzte Erstliga Präsenz ist mit diesem Vorgang eng verbunden, jüngere Clubgeschichte. Ich wills wissen 🙂
So, der nächste Pfusch Jotis kommt zu Tage: Diop verlässt den Club “überraschend” sofort auf Basis einer “entsprechenden Klausel” im Vertrag.
https://www.fraenkischertag.de/lokales/hoechstadt-herzogenaurach/lokalsport/transfer-pape-demba-diop-verlaesst-den-1-fc-nuernberg-wieder-art-507991
Da tönt Joti erst rum, dass man für großartige Transfers einfach bis ans Ende einer Transferphase (und damit 5 Spiele abschenken) müsse und dann bestehen auch noch Klauseln, die keine echte Planung zulassen – mal ganz unabhängig davon, dass Diop bis auf sein gutes Debüt in Karlsruhe sicher keine Verstärkung war.
Na dann warten wir mal ab, was da noch so alles an Kollateralschäden Jotis Transferpolitik bekannt wird.
Spätestens jetzt sollte auch der letzte verstanden haben, dass Joti keine Kaderplanung kann. Betonung auf -Planung.
Es ist in der Tat Pfusch. Es ist einfach nur unglaublich.
Leute Leute, bleibt mal auf dem Teppich!
Glaubt ihr ernsthaft, ein mittelmäßiger deutscher Zweitligist wäre in der Position, einem internationalen Erstligisten Vertragsbedingungen zu diktieren? Erst recht bei einem Spieler, dessen Marktwert weit über dem Zweitligastandard liegt?
…also wirklich, manchmal frag ich mich schon…
Niemand hat Joti gezwungen, diesen Vertrag zu unterschreiben. Niemand.
An eine Saison mit solch schlechter Kaderplanung, mit solch Leihverträgen, mit solch Zeitschiene, mit solch hoher Anzahl an Transfers kann ich mich beim besten Willen beim Club nicht erinnern.
Wahrscheinlich auch einzigartig im deutschen Profifußball.
Joti setzt einfach immer noch einen drauf.
Ist es blauäugig oder dilettantisch ?
Solche Klauseln sind im Geschäft doch absolut üblich? Bei Puerta und Fofana ist es damals z.B. ja auch so gelaufen. Ich hätte es eher als Pfusch vonseiten Straßburgs empfunden, wenn sie bei einem Spieler, den sie für 7 Mio. geholt haben, jegliche Kontrolle bezüglich seiner Einsatzzeiten abgegeben hätten.
Trotzdem natürlich schade für uns, Diop hat dem Kader in der Breite schon enorm gutgetan.
Naja. Das kann schon sein, dass so etwas üblich ist – aber doch nicht, wenn ich auf diesen Spieler als Stammkraft und Königstransfer baue. Im Endeffekt unterschreibt man so einen Vertrag doch nur, wenn man zu spät dran ist und v.a. keine Alternativen hat. Dann bin ich mal gespannt, welche anderen Vereine in der 2.Liga Ihre geliehenen Stammkräfte, die nach 5 Spieltagen erst kamen, auch zum 17. wieder ziehen lassen müssen. Und umso mehr gespannt bin ich, durch wen Joti den angeblich 7,5 Mio. wertigen Diop für die Rückrunde ersetzen wird.
Natürlich kannst Du darauf verzichten, so einen Vertrag zu unterschreiben, aber dann bekommst Du halt so einen Spieler nicht. Tja. Dann kriegst Du halt nur Ligastandard.
Die Chance muss man ergreifen, wenn man sie bekommt, ich kann nichts Falsches dabei finden. Ich weiß allerdings nicht, was Straßburg geritten hat, er hat gute Einsatzzeiten bekommen, aber auch nicht gerade gezeigt, dass er mit der 2. Liga unterfordert ist. Wenn sie ihn lieber bei einem französischen Erstligisten auf die Bank setzen wollen, selber schuld!
Aber Stammkraft? Das waren Lubach, Becker, Justvan und Markhiev. Also nicht übertreiben 😉
Also mehr als “schnell” kann Biron aber auch nicht. Er ist mir weder spielintelligent, noch technisch solide genug, noch abschlussstark aufgefallen, als dass er angesichts seiner wenig beeindruckendenPhysis in einer 2.Bundesliga eine gute Rolle spiele könnte.
Wenn Lubach weiter so spielt ist er sowieso im Sommer weg.
Ich würde wie bei Castrop handeln , jetzt verkaufen und bis zum
Sommer bei uns spielen lassen.
@Optimist: wie bitte? Ist jetzt schon der große Pape Diop so ein Granatentransfer, dass ich so einen Himmelfahrtsvertrag unterschreibe? Ja dann gute Nacht! Dann wundert mich wirklich nichts mehr. Dann hat wohl der nächste Königstransfer Stepanov auch so einen Pfuschvertrag? Komischerweise sind wir der einzige Verein, der das Gros seiner Stammformation erst nach Spieltag 5 bekommt, der natürlich einen leergefegten Markt vorfindet und dessen Spieler ohne Vorlauf und Ankündigung zurückgeholt werden können, sowie der gerade mal einen von 6 Stürmern mit Ligareife zu verpflichten vermag. Was muss denn noch alles passieren, damit man endlich mal von Joti Ligareife verlangt und ihn entsprechend bewertet? Es ist doch absolut zum verzweifeln. Man kann mit solchen Vorständen – ob Sport oder Marketing – absolut nichts reissen. Wir kommen so nicht weiter!
Das Jahr ist ganz frisch und ich bin schon wieder müde….
Ich mache dem 1. FCN bezüglich Diop keinerlei Vorwürfe, solche Klauseln sind relativ normal. Ich verstehe Straßbourg nicht warum sie die Klausel ziehen. Von 13 möglichen Spielen ist Diop in 10 zum Einsatz gekommen, hat seinen Marktwert in der Zeit vervierfacht. Der vorzeitige Abbruch der Leihe muss ja auf einer Unzufriedenheit seitens Straßbourg beruhen und die verstehe ich nicht.
Vielleicht schieben sie das auch nur vor um die Leihe abbrechen zu können. interessant wird deshalb was mit Diop nun in den nächsten Wochen und Monaten passiert und wo er wieviel spielt.
Desweiteren bin ich bei Optimist, das Jahr ist noch jung und auch Sancho Pansa ist schon wieder sehr sehr müde…und so Manches macht auch traurig.
…immerhin ist vorhin auch Rosinante kurz zur Hilfe gesprungen 😀
Diop hat warum auch immer seit er beim 1. FCN spielt einen Marktwert Zuwachs von 1 Millionen auf 4 Millionen, vielleicht hat das alles auch andere Gründe pecuniäre Gründe, Vieleicht wollte Straßburg auch aus dem Leihvertrag raus und mehr verdienen oder oder…. in einer neuen Leihe. Am Ende gehts doch immer ums Geld. Wegen Verletzungen 10 von 13 möglichen Einsätzen, mir scheint das seitens Straßburg alles etwas vorgeschoben..
Den Marktwertzuwachs dürfte er der hohen Transfersumme zu verdanken haben. TM macht die Marktwertanpassungen ja in regelmäßigen Abständen. Vermutlich war er vor dem 7mio-Transfer zu Straßburg noch bei einer Mio, dann kam unsere Leihe und danach erst die nächste Anpassung.
Warum Straßburg ihn zurückholt, könnte auch daran liegen, dass er deren Erwartungen in Sachen Entwicklung bei uns nicht erfüllen konnte. Von einem Spieler, für den 7mio bezahlt werden, sollte man eigentlich davon ausgehen, dass er eine prägende Rolle in unserer Liga spielt. Und gleichzeitig möchte der zahlende Verein diesen Spieler entsprechend gefördert sehen. Vielleicht sehen sie ihn in einer französischsprachigen Liga mehr aufblühen als bei uns. Wir werden sehen.
Ist bekannt, was Straßburg uns für die Rückholaktion bezahlen muss? Ist ja nicht unüblich, dass diese Klauseln einen gewissen Betrag erfordern.
Ich stelle die Motive von Straßburg gar nicht in Frage bzw. sie interessieren mich nicht.
Ich verstehe auch, dass man bei Topspielern unattraktive Konditionen schlucken muss. Das muss sich jedoch auf Topspieler beschränken und ich brauche in jedem Fall einen Plan B, um im worst case nicht blank dazustehen.
Denn wenn ich schon glaube – weil lt Joti der Spieler ja lange gescoutet wurde – dass der Spieler sofort und eindrucksvoll einschlägt (er soll ja 7,5 Mio wert sein), muss ich doch davon ausgehen, dass ihn der Verein dann im Winter zurückholt. Insofern kann dieses Damoklesschwert nur bei totaler Naivität zu einer kompletten Überraschung beim jetzigen Abgang Diops führen.
Gleichzeitig warten wir bei Lubach ewig ab zu verlängern, obwohl doch spätestens nach der Hälfte der Hinrunde dessen positive Entwicklung offensichtlich wurde, so dass auch dort, ein Abgang nun kaum mehr zu verhindern ist, obwohl wir da im Gegensatz zu Diop zumindest erstes Gesprächsrecht hatten.
Dann wird gemunkelt, dass man einen zum Transferzeitpunkt 17-Jährigen A-Jugendspieler so oft wie möglich spielen lassen muss, damit es die Transferkosten in Grenzen hält.
Man bläht als absolute Masterclass – angeblich weil man es bräuchte – einen Kader auf 36 Mann hoch und leiht so viele Spieler, dass man als allererster Verein innerdeutsch im Winter nicht mehr leihen kann.
Man kann über alle 4 Managementleistungen denken, wie man will, aber in Summe kann doch niemand damit zufrieden sein. Und niemand kann auch überrascht sein. Mir ist es vollkommen egal, ob solche Böcke Bornemann, Hecking oder Joti machen. Aber man kann doch nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.
Ich entschuldige mich für meine formulierte Frustration und dass ich dazubeitrage, dem ein oder anderen etwas dünnhäutigeren die Laune zu vermiesen.
Die üblichen Verdächtigen sind im neuen Jahr echt gut in Form! 🙄
Mit ein paar Stunden Abstand bin ich nun einfach nur dankbar, dass der große Pape Diop für einen Moment unser Trikot getragen hat. Und dass Joti dies ermöglichen konnte. Danke. 🙏
Ich freue mich nun auf die kommenden vier Joti-Wochen und auf ein Feuerwerk an weiteren guten Nachrichten.
Wie soll Miro jemals einen eingespielten Kader zusammenbekommen ?
Katastrophen-Joti kann das mit schönen Worten sicherlich zum positiven drehen.
@Optimist Es sind nicht die üblichen Verdächtigen des Forums, sondern der übliche Missetäter SV des 1.FCN, der immer wieder Anlass gibt sich über seine unqualifizierte Kaderplanung auszulassen.
Wenn irgendwo ein Fettnäpfchen steht, steht Joti bereits drin.
Der Mann hat sich überschätzt !
Bekommen wir in irgendeiner Angelegenheit von Joti endlich einmal klare Worte ?
Warum ist die Vertragsverlängerung von Miro noch immer nicht unter Dach und Fach ?
Herr SV schafft sich seine Baustellen selbst ! Nichts wird ordentlich zu Ende gedacht und gemacht. Er wird den Club niemals in ein ruhiges Fahrwasser bringen.
Den Herren als Bauleiter ?
Dann haben wir überall Stuttgart 21 oder den Berliner Flughafen.
Tja, der Missetäter hat mit seiner unqualifizierten Kaderplanung immerhin Platz 8 erreicht. Auch wenn dieser punktemäßig nicht allzu viel aussagt, sind wir doch Tabellenführer des Restes, der derzeit nicht um den Aufstieg spielt.
Offensichtlich sind die üblichen Verdächtigen halt auch ständig auf der Suche nach irgendwelchen Fettnäpfchen, in welches sie den Sportvorstand hinein stellen können. Da hat sich fast so eine Art Diffamierungskultur entwickelt. Ich verstehe nur nicht so recht, was einem das persönlich gibt. Aber das sieht man ja auch an Spieltagen, an denen es schlecht läuft. Gemeckert wird immer wesentlich mehr als gelobt.
Traurig finde ich nur, dass diese Stimmen viel ausdauernder und lauter sind als die anderen, die sich leider nur ihren Teil dazu denken. Und es ist schade, wenn eigentlich differenziert denkende und argumentierende Kollegen angebliche Skandale unreflektiert übernehmen, wie z.B bei Diop.
Dabei habe ich eigentlich gar keine Lust, ständig Joti in Schutz nehmen zu müssen, sondern würde lieber über andere Themen reden. Aber es wird halt auch so viel Mist geschrieben, den man einfach nicht so stehen lassen kann.
Naja, wie auch immer. Ich freu mich schon auf die 25 Dislikes.
Dann noch das Narrativ mit der Vertragsverlängerung von Klose. Diejenigen, die es wirklich etwas angeht, sehe ich völlig entspannt. Da werden Gespräche geführt, Weichen gestellt, alles ohne Druck. Man hat ja auch gesagt, man würde sich im Winter zusammensetzen. Nichts anderes passiert gerade. Diese ganze Panik wurde nur von außen herein gebracht, die Presse, die ein Riesenfass aufgemacht hat, die Sky Reportagen, die auf dem Spieltag immer wieder nachgefragt haben. Anscheinend sucht die Journalistenzunft nach einer Sensation, die sie ausschlachten können. Nur gibt es eigentlich eben keine. Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Aber was weiß ich schon…
Mir scheint auch vieles was Joti so abwickelt nicht gerade glücklich von der Hand zu gehen, mehr als die Diop Sache stört mich diese ewige Hängepartie mit dem Cheftrainer Miroslav Klose, wäre Joti erfahrener hätte er diese Diskussion in Medien entweder gar nicht losgetreten oder wenigstens frühzeitig eingefangen.
Nach Überzeugung klingt das alles nicht mehr, worüber müssen denn beide ständig reden, die beiden sehen sich seit 1,5 Jahren jeden Tag am Valznerweiher? Irgendwie muss einer von beiden oder gar beide nicht sehr überzeugt zu sein, sonst müsste man nicht immer und immer wieder “reden”. Das wirkt beinahe wie ein Ehe im Endstadium. Finde das mittlerweile eine sehr merkwürdige Geschichte mit den beiden.
Joti hat ein Geschick Dinge zu verschleppen und am Ende kommen gefühlt Panikentscheidungen, so wie die 4 o 5 Spieler am letzten Tag des Transferfensters im Sommer obwohl man seit Februar planen konnten. Dinge erledigen und abräumen ist nicht so seine Stärke. Die Sache mit Klose halte ich stimmungsmäßig für fatal auch im gesamten Umfeld.
Die Sache mit Diop, dann die Kaugummi Hängepartie mit Klose (Wir wissen was wir aneinander haben, ach ja?) man könnte zu dem Transferfenster auch sagen. Das geht ja schon mal gut los. Mal wieder, remember last summer.
Man traut sich ja schon gar nicht mehr, was optimistisches hier zu schreiben. Bis auf einen. Danke dafür @Optimist.
Markhiev, Loch, Becker also Panikkkäufe? Versteh ich nicht. Fehlkäufe? Seh ich nicht so.
Aber ich weiß ja auch wenig bis gar nichts. Zum Beispiel nicht, warum die Vertragsverlängerung noch nicht erfolgtist. Kann sein, dass man sich im Grunde schon einig ist und die Energie lieber während der Transferperiode auf die Spieler und das Mannschaftsgefüge legt.
Mir auch egal. In meiner Wahrnehmung spielt die derzeitige Mannschaft nicht mehr den Grottenfusball, der noch vor nicht allzu langer Zeit als Hauptproblem des Ruhmreichen identifiziert wurde. Die Abwehrarbeit ist deutlich besser als in den letzten Jahren. Wir können sowohl Ballbesitz wie auch Umschaltspiel. Es ist mit die jüngste Mannschaft der Liga. Einige Unterschiedspieler sind keine Leihspieler.
Und es macht Spaß beim Zuschaun.
Meine Prognose. Das wird sukzessive immer besser.
Diese guten Verpflichtungen kamen nur leider 4 Zweitliga Spieltage zu spät, wie gesagt, obwohl man seit Februar 2025 die 2. Liga planen konnten, alles bekannt. Aber gut. Genau so ist es, die Mannschaft spielt besseren Fußball, das sehen die meisten so, aber dann muss auch endlich mal die Hängepartie mit dem entscheidenden Cheftrainer Vertrag über die Bühne bekommen, damit man das nicht alles wieder über den Haufen wirft.
Ansonsten wir führen hier offene Diskussionen, positiv genau so wie kritisch. Du darfst gerne so viel Positives schreiben wie du willst, daher verstehe ich deine Kritik nicht wirklich.
„Die Energie lieber während der Transferphase auf die Spieler und das Mannschaftsgefüge legt“.
?
Wieviel Energie benötigst du für eine Unterschrift ?
Es soll ja angeblich alles klar sein.
Ich möchte wirklich niemanden müde oder gar traurig machen. Meine Kritik basiert auf reiner Angst, dass unser wunderbarer Club großen Schaden nimmt.
Der Rausschmiss von Rebbe im Affekt. Das monatelange Gezeter um Bischof. Der riesige Kader. Stark steigende Personalkosten. Der Leih-Rekord. Die Leih-Sperre. Zahlreiche Flops. Eine schwammige Kommunikation. Die Hängepartie mit Miro. Die nicht verlängerten Verträge von Lubach und Reichert. Jetzt noch das dubiose Ding mit Diop.
Hab ich irgendwas vergessen? Da läuft aus meiner Sicht viel schief. Bitte, lieber Aufsichtsrat, bitte schau genau hin!
Vielleicht wäre noch anzufügen :
– der nicht zu Saisonbeginn fertig gestellte Kader, sprich Zeitmanagement
– trotz eigener Fehler keine offensichtliche Resilienz
Ich glaube wenige SVs wären bei dieser Leistung noch im Amt.
Da wurden andere schon für weniger gefeuert
@Fränkie
Im großen und ganzen ja gehe ich mit was einfach die Qualität der Arbeit angeht, aber zwei Fälle würde ich rausnehmen, Reichert und Luhbach haben beide noch 1,5 Jahre Vertrag da muss jetzt nicht die riesen Hektik ausbrechen. Da sehe ich (noch) keinen Verzug. Finde es eher angemessen bevor man sie mit einen fetten neuen Vertrag ausstattet abzuwarten ob sie ihre gute Form in der Rückrunde bestätigen. Neuer Vertrag heißt ja auch ab sofort teurer!
Diop , diese Klausel ist ziemlich üblich, da werfe ich Joti auch nichts vor. Aber die großen Baustellen müssen jetzt geschlossen werden, der Cheftrainer, evtl. neuer Co Trainer das Thema Bauer Ersatz hatte man auch auf die Winterpause vertagt. Natürlich muss man ebenso auf den Diop Abgang reagieren usw. Jetzt dürfen die Herren Chatzialexiou und Bischof wirklich mal die Ärmel hochkrembeln und Ergebnisse liefern.
Damit können sie ja kaum “erst” jetzt anfangen, da sollte schon genug in der Schublade liegen, wenn man sich auf das Wintertransferfenster vorbereitet hat.
@Juwe
Im Sommer hätte man Lubach und Reichert zu günstigen Konditionen verlängern können. Jetzt musst Du deutlich tiefer in die Tasche greifen. Sind die Spieler kurz vor dem letzten Vertragsjahr, hast Du kaum noch Zugriff.
Diop ist jetzt kein riesiger Verlust. Auch wenn er ein wichtiger Kaderspieler war. Aber es ist nun eine weitere Baustelle, die man in diesem kurzen Transferfenster schließen muss. Aus Aspekten der Kaderplanung in meinen Augen schlecht gemacht.
Dazu kommen, wie Du völlig richtig sagst, noch “die großen Baustellen”.
So einen Riesenverlust sehe ich jetzt in Diop nicht wirklich….!
Joti ist bisher wahrlich kein Menschenfänger. Er hat sich dazu zu stur und in der Kommunikation unsauber gezeigt.
Das haben wir bei Rebbe und Jander gesehen. Auch beim Thema mit Bischof hätte er das wahrscheinlich eleganter lösen können.
Wir kennen keine Hintergründe zu den Vertragsverlängerungen, aber auch hier könnte ihm und uns das im Weg stehen.
Gleichzeitig gibt es im Clubumfeld auch viele, die eine Verlängerung mit Klose nicht für richtig halten und Lubach und Reichert haben eineinhalb Jahre Vertrag, es ist noch genügend Zeit. Wir wissen nicht, was besprochen wird.
Für mich kommt es sehr darauf an, inwiefern Joti über seinen Schatten springen kann und entsprechende Fehler bei sich findet und daran arbeitet, auch in Zusammenarbeit mit Michael Bischof. Kriegt er das über die nächsten zwei Transferperioden hin, wird er uns auf einen guten Kurs bringen, denn so schlecht ist der Kader auch jetzt nicht.
Schafft er das nicht, wird sicherlich sein Vertrag nicht verlängert werden – der läuft genauso lange wie die Verträge von Lubach und Reichert.
@Schlüsselspieler
Ich denke diesbezüglich, das fürwahr chaotisches Zeitmanagement war eine Folge fehlender Unterstützung. Joti selbst wurde ja zitiert, dass ihm ein Rebbe fehlen würde.
Mit einem Rebbe wären die sehr wichtigen Verträge von Lubach und Reichert vermutlich auch schon längst verlängert worden im Sommer. Jeder weiß: Je näher das letzte Vertragsjahr rückt, desto mehr sitzen die Berater unweigerlich am längeren Hebel.
Ich will auch gar nicht von “Feuern” oder ähnlichem reden. Das darf immer nur die letzte Konsequenz sein. Joti hat ja nicht nur Schlechtes gemacht. Modernisierung. Und den ein oder anderen guten Transfer.
Es geht mir einfach darum, mal die rosarote Brille abzunehmen. Es geht darum, das Chance-Risiko-Profil einzuschätzen, welches Joti bislang bietet. Und das sollte ein Aufsichtsrat eigentlich laufend tun…
Da bin ich komplett bei Dir, Fränki.
Dieser Unterstützung hatte er sich selbst beraubt.
Den Fehler macht er dann sofort ein zweites Mal, indem er ewig lange auf Bischof wartet. Als sei Bischof der einzige Kaderplaner auf dem Markt.
Ich sehe bei Joti keine Ansätze zur wirklichen Besserung.
Du, wie auch viele andere, hättest deinen Job bei solch einer Performance schon längst verloren.
Was unser Aufsichtsrat macht, darauf haben wir keinen Einfluss. Ich vermute aussitzen.
Das Joti fehlende Unterstützung bemängelt – das hat er sich doch selbst eingebrockt!!!
Da würde ich an seiner Stelle schon mal den/die Fehler bei mir selbst suchen, aber das kann/will er ja anscheinend überhaupt nicht!
Da zeigt sich doch wieder mal seine grenzenlose Selbstüberschätzung!
Man weiß dabei aber auch nicht, ob die beiden vor der Saison überhaupt bereit waren zu verlängern. Bei Lubach kann ich mir das zwar schon vorstellen, aber das ist letztlich auch nur Spekulation. Er hatte vor Saisonbeginn allerdings auch noch nicht den gleichen Status in der Mannschaft wie jetzt. Ob sich da eine vorzeitige Verlängerung seines noch zwei Jahre laufenden Vertrags direkt aufgedrängt hat, weiß ich nicht. Aus heutiger Sicht wäre es für uns aber natürlich besser gewesen, das stimmt.
Reichert hat dafür ja schon letzte Saison ziemlich klar geäußert, dass er zeitnah in der Bundesliga spielen möchte. Aus seiner Sicht hätte eine Vertragsverlängerung also gar keinen Sinn ergeben.
Du hast natürlich Recht, @Pausenpfiff. Deswegen hab ich ja geschrieben: “vermutlich”.
Ich denke aber, dass eine Vertrags-Verlängerung auch antizipativ erfolgen sollte in manchen Fällen. Bei Lubach konnte man diese Entwicklung ahnen. Bei Reichert meiner Meinung nach auch – aber er hatte ohne Zweifel noch einige Schwächen.
Vielleicht gelingt es ja noch, die Verträge der beiden in den kommenden Wochen zu verlängern, dann halt zu deutlich besseren Konditionen. Falls nicht, entsteht im letzten Vertragsjahr ein Verkaufsdruck. Wie halt schon bei Castrop.
Wir würden dann Millionen verlieren – womöglich.
Hat eigentlich der Spieler bei diesem Hin- und Hergeschiebe gar nichts mitzureden? Ich hatte den Eindruck, dass sich Diop beim Club durchaus wohlgefühlt hat. Ich erinnere mich an mehrere Torjubelszenen mit einem geradezu euphorischen Diop. Und plötzlich wird er zu einem ganz anderen Verein mit ganz anderem Umfeld weitergeschoben? Moderne Sklaverei.
Guter Gedanke. Das hab ich mir gestern auch gedacht.
Völlig losgelöst von der Vertragsklausel, ist das mittlerweile ein ziemliches krankes Geschäft. Wie will man so eine Mannschaft aufbauen mit Kollegen, die füreinander kämpfen und ein Wir-Gefühl entwickeln. Diop ist nicht mal richtig in Nürnberg angekommen – schon ist er wieder weg.
Aber ja, der Berater von Diop saß sicherlich mit am Tisch und hat den Leihvertrag samt Rückholklausel mitunterzeichnet. Insofern geschieht auch nichts ohne den Willen des Spielers.
Grundsätzlich sagt sich der Spieler vermutlich, eine Klausel, die mir Spielzeit garantiert, ist doch eine gute Sache. Da wird er bei Unterzeichnung keine Einwände haben. Dass er später dann nicht mehr mitentscheiden kann, ist allerdings wirklich fragwürdig. Da wird der Spieler zum Spielball.
Man muss sich das mal geben: die Klausel wurde wirksam, weil Diop einen verletzungsbedingten Ausfall hatte. Straßburg war angeblich mit der Einsatzzeit nicht zufrieden. Was für ein Schwachsinn, das ist sicherlich nur vorgeschoben, weil es ja objektiv gar nicht zutrifft. Diop wollte sicher nicht weg, wurde aber einfach verschoben, weil irgendwer irgendwo ein besseres Geschäft gewittert hat. Menschenhandel trifft es ganz gut.
Und weil weiter oben jemand (@Mirko87) sagte: “Ich verstehe auch, dass man bei Topspielern unattraktive Konditionen schlucken muss. Das muss sich jedoch auf Topspieler beschränken…”
Was ist denn bitte ein Spieler, der gerade für 7,5 Millionen transferiert wurde? Natürlich ist das (für uns) ein Topspieler (auf dem Papier zumindest). Was muss ein Spieler sein, damit er in deinen Augen ein Topspieler ist? Harry Kane, Messi, oder was?
Ohne das Gnaze abschließend bewerten zu können, so halte ich die Annahme, dass der/ die “Berater” in Verahndlungen zwingend den wirklchen Willen des Spielers transportieren oder was Umfeld und Entwicklung und feel-good des Schützlings immer das Beste wollen für nicht realistisch. Ich weiß ich zeichne hiermit ein sehr negatives Bild der Berater. Das ist mir bewusst und vielleicht auch übertrieben. Dennoch denke ich, dass die “Anständigen” die Ausnahme sind.
@Optimist
Interessant ist eine Formulierung von Joti in der Pressemitteilung:
“Das Vorgehen hat jedoch am Ende dazu geführt, dass die Eigentümer des Vereins mit der Einsatzzeit nicht zufrieden waren und somit die Entscheidung getroffen haben.”
“…die Eigentümer…”
Es gibt oftmals in den Wortlauten von Joti so kleine Spitzen, die auf seinen Ärger hindeuten. Und in diesem Fall ist sein Ärger über “die Eigentümer” auch verständlich.
Ergo: Keine Geschäfte mehr machen mit diesen Leuten. Aus dieser Sache lernen.
(Das Konsortium BlueCo sieht Racing Straßburg laut Medienberichten als einen Zulieferer- und Entwicklungsklub für den FC Chelsea, was zu häufigen Spielertransfers und Spannungen bei Fans führt.)
@Eckes
Volle Zustimmung. Ich wollte nur sagen, dass die Interessen des Spielers vertreten wurden. Wie diese vertreten werden, ist wieder eine andere Geschichte.
Meine Lebenserfahrung 🙂 sagt mir, es geht bestimmt ums Geld. Da ist nicht viel Platz für Romantik. Schaun wir mal, was mit Diop als nächstes passiert, vielleicht nach dem Marktwert Anstieg eine deutlich teurere Leihe oder ein Verkauf? ..vielleicht wollte man nur einen günstigen Leihvertrag mit dem 1. FC Nürnberg loswerden. In meinen Augen kann es keine sportlichen Gründe haben weil er gut in das Klose System integriert wurde und es in der Rückrunde noch deutlich besser hätte laufen können rein sportlich betrachtet. Die Anzeichen waren gut.
Die Eigentümer von Straßburg haben auch gerade ihren Erfolgstrainer einfach zu Chelsea verschoben. Da scheint große Willkür zu herrschen, bei der der Eigentümer machen kann, was er will und ihm alles andere scheißegal ist.
Mal sehen, was jetzt mit Diop passiert, nachdem auch der Trainer von Straßburg weg ist. Die Straßburger Fans dürfen ziemlich am Kochen sein. So ein selbstherrliches Gebaren ist die beste Werbung für das 50 + 1 in der Bundesliga.
Absolut.
Ich will solche Typen niemals beim Club sehen.
Wahrscheinlich wird Koudossou auch vom FCA wegen zu geringer Einsatzzeit zurückgeholt.
Drexler hat zu viel Einsatzzeit.
Stepanov hat zu wenig Scorerpunkte
Was könnte noch als Begründung für ein Leihende kommen ?
Die spinnen, die Franzosen
Also bei Augsburg, Hoffenheim und auch bei Leverkusen bin ich doch relativ entspannt. Da alle drei Vereine Wert legen dürften auf ein gutes Verhältnis zum 1. FC Nürnberg.
Außerdem würde ein mieses Geschäftsgebahren sich auch schnell rumsprechen in der überschaubaren Branche auf dem Heimatmarkt.
Fränki,
Du meinst so ein schlechtes Geschäftsgebahren wie Leverkusen bei der Leihe von Puerta an uns an den Tag gelegt hat? Wo sie die Leihe bereits abgebrochen haben bevor er überhaupt ein Spiel für uns gemacht hat?
Sicher wird der Club daraus lernen und nicht nochmal ein Leihgeschäft mit Leverkusen eingehen… *Ironieoff
Der Club lernt doch aus seinen Fehlern…
Dass der Club dafür zahlt, Leverkusens Null-Tore-Sturmtalent ausbilden zu dürfen und dafür unseren eigenen Talenten den Weg verbauen, und dann gerade auch noch Leverkusen….
Das ärgert mich jedes Mal dermaßen. Das sehe ich als eine grobe Pflichtverletzung unseres Aufsichtsrates an. Der sollte sich umbenennen in Abnickrat.
@Torschusspanik
Ich hab das grad nochmal recherchiert – Du hast absolut Recht.
Dass Leverkusen damals die Leihe mit Puerta abgebrochen hat, war mies. Zumal Puerta eh kaum hier war wegen der U20-WM.
Deinen zweiten Beitrag mit Stepanov und Aufsichtsrat unterstreiche ich zudem.
@Optimist: Tzimas hat 25 Mio. gekostet und ist sicher auch noch lange kein Topsoieler in der Premier League. Und so sind die 7,5 Mio für Diop lediglich eine kalkulatorische Größe im Sinne einer Wette auf die Zukunft.
Ein Spieler, der noch in keiner vergleichbaren Liga über einen relevanten Zeitraum zählbar abgeliefert hat, ist sicherlich für uns keine Kategorie Topspieler für die ich im Kader Risiken eingehe – wenn ich denn Alternativen habe – und wer sich an den Zeitpunkt der Verpflichtung erinnert, dem ist klar, dass wir bestimmt keine adäquaten Alternativen hatten.
Was wäre denn jetzt gewesen, wenn das statt bei Diop bei Markhiev, ohne den wir kaum Punkte eingefahren haben, gewesen wäre? Dann stünden wir jetzt noch viel schlechter da. Unmöglich so zu planen und ambitioniert einen Kader zu entwickeln.
Das kann man einzeln so machen nur muss man diesen Punkt wie oben erwähnt in die Kette der anderen Entscheidungen einreihen. Das ergibt ein Muster.
Tzimas hatte einen Marktwert von 1,8 Millionen, als er zu uns gewechselt ist. Richtig, da war er noch kein Topspieler, sondern eine Wette auf die Zukunft. Auch er hatte sich noch in keiner relevanten Liga bewiesen. Ich verstehe nicht so recht, was dieser Vergleich aussagen soll.
Wenn aber ein Spieler für 7,5 Millionen zu einem Europa Cup Teilnehmer aus Frankreich wechselt, dann ist das für unsere Begriffe ein Topspieler. Was denn sonst?
Ob er das dann auch zu leisten imstande ist, ist wieder eine andere Frage. Bei uns war er zwar kein Stammspieler, aber sowas wie der erste Kaderspieler, die erste Einwechseloption.
Sorry, auch wenn du das gerne hättest, aus dieser Geschichte wird kein unglaublicher Patzer in der Kaderplanung.
Ok, ich mache es noch konkreter:
Für Brighton stellt Tzimas trotz der 25 Mio Ablöse noch lange keinen Topspieler dar, da das Gros der Ablöse nicht Resultat seiner bisherigen Leistung war, sondern eine Wette auf die Zukunft
Für den Club stellte Diop trotz 7,5 Mio Ablösewert von Straßburg noch lange keinen Topspieler dar, da zum einen das Gros dessen Ablöse nicht Resultat seiner bisherigen Leistungen war, sondern eine Wette auf die Zukunft. Und genau so war auch die Leistung von Diop bei uns.
Und bei uns kam sogar noch dazu, dass Diop aus einer ausländischen Liga und erst nach dem 5.Spieltag kam. Insofern war sein Wert durch die zu einpreisende Anpassungszeit und den noch verbliebenen max. 29 Spielen reduziert.
Und?
Du hast verlangt, dass wir einen adäquaten Ersatz hätten? Also noch einen Spieler mehr?
Der Punkt ist doch gerade, dass wir keinen adäquaten Ersatz hatten. Deshalb wurde diese Leihe trotz der etwas wackeligen Bedingungen abgeschlossen. Was uns betrifft, hat es ja auch funktioniert, der Transfer war richtig. Dass auf der anderen Seite Vollidioten sitzen, kann man doch unseren Verantwortlichen nicht anlasten!
@Optimist
Sollten wir aber nicht von unseren Verantwortlichen erwarten dürfen, dass sie wissen, wo welche Vollidioten hocken?
Joti ist einer der 36 Top-Manager in dieser Branche mit einem hübschen Gehalt. Da erwarte ich, dass er weiß, mit wem er Geschäfte macht und mit wem besser nicht…
@fränki, jetzt wird’s aber schon ein bisschen wild, oder? Sollten wir also von jedem Vertragspartner vorher Charaktertests zu machen?
Nein, natürlich ned.
Aber wenn wir das in 2 Minuten im Netz recherchieren können, wer Straßburg besitzt und zu welchem Zweck, dann kann Dir Joti über dieses Konsortium sicherlich sehr viel mehr erzählen.
Insofern sein Ding, wenn er mit diesen Typen Geschäfte macht. Er wird daraus lernen – lernen müssen.
@Torschusspanik: ich sehe den Punkt mit den Leverkusenern Leihen kritisch wie Du. Was ich jedoch grundsätzlich bei einigen unserer Leihgeschäfte nicht verstehe, dass wir immer wieder Spieler leihen, die uns weder sofort helfen, noch, dass wir eine Kaufoption haben. Bis uns diese meist jungen Spieler, gerade aus dem Ausland, helfen, falls überhaupt, dann profitieren wir gerade mal eine handvoll Spiele. Und parallel verbauen wir unseren Talenten die Entwicklung, da man wie bei Stepanov offensichtlich diesen Leihen mehr Anlaufzeit zubilligt als den eigenen Talenten und diese immer wieder bringt, wohl auch um kritischen Stimme aus dem Umfeld bzgl. der Transfers zu vermeiden. Ausnahmen sind für mich Leihen, bei denen man kurzfristig aufgrund von ungeplanten Abgängen, wie bei Jeltsch im vergangenem Winter, reagieren muss, und von denen man kurzfristig Performance wie bei Drexler erwarten kann.
Vermutlich bewegen sich Stepanov & Co noch auf einem niedrigen Gehaltslevel, so dass diese Leihen kaum Budget brauchen. Hinzu kommt halt die Fantasie, dass es sich um Supertalente handelt, die einem sofort weiterhelfen. Bei Tzimas ging diese Spekulation auf – bei Stepanov bislang nicht.
Aber Du hast Recht: Drexler letztes Jahr war eine starke Leihe. Auch natürlich Yilmaz über 2 Jahre. Und Koudossou sowieso. Bei ihm könnte man mal leise anfragen zwecks einer Festverpflichtung…
@Manix
Das finde ich auch – fast alle(oder alle?) Leihen sind ohne Kaufoption!!!
Wenn man sich die aktuellsten Wintertransfers seit 01.Januar 26 anschaut, sind die meisten Leihtransfers der 1.+2 Liga MIT Kaufoption.
Komisch….bei uns kriegen wir das ( bis jetzt) gar nicht hin!
@Optimist: ist es denn wirklich so schwer?
Entweder denke ich als Sportvorstand, dass Diop ungeachtet der Rahmenbedingungen tatsächlich für uns ein Topspieler sei. Dann darf ich weniger denn je in der Winterpause überrascht sein, wenn dieser Spieler von seinem Heimatverein zurückgeholt wird. Das heisst also, dass ich als Sportvorstand mit der Unterschrift eines Vertrags mit solch einer Klausel selbstverständlich einen Plan B für dieses wahrscheinliche Szenario haben muss. Wie gesagt – was wäre denn, wenn Diop eine Stütze in der Mannschaft wie Markhiev gewesen wäre.
Oder ich gehe vom realistischen Fall aus, dass ich zwar als Vorstand viel zu spät mit dem Kader dran bin, aber in Diop nicht seinen Perspektivwert von 7,5 Mio, sondern seinen Wert, den er für uns realistisch in den verbleibenden 29 Spielen darstelle, sehe. Dann ist es eben nicht der Fall, dass ich solch eine Klausel, bei der ich in verschiedenen Szenarien planen muss, akzeptiere.
Jetzt war Diop ein weitgehend unauffälliger Top15-Kaderspieler, der geht, ohne, dass wir offenbar einen Plan B in der Schublade haben.
Wenn das für Dich das Resultat eines professionell agierenden Sportvorstands ist, dann ist das total ok. Für mich ist es das jedoch nicht.
Ich würde sogar sagen, wir haben den Plan B schon im Kader. Aber was soll’s, ich geb’s auf, ich dringe ja offensichtlich nicht zu dir durch.
Mit Plan B meine etwas anderes als Du.
ich meine nicht Chaikhun für Diop oder z.B. Baack für Markhiev mit einem entsprechend geringerem
Output, sondern das kompensieren eines Abgangs ohne kurz-/mittelfristigen Performanceverlust, wie z.B. Drexler/Jeltsch.
Es wäre natürlich großartig, wenn Chaikhun schon soweit wäre, würde mich jedoch überraschen, weil er es ja zuletzt kaum in den Kader schaffte.
Also was Straßbourg da abzieht finde ich nicht in Ordnung, wer weiß ob sich die Investoren oder Eigentümer dort in der Winterpause hingesetzt haben, wo noch paar Euro rauszuziehen sind und sind darauf gestoßen, dass man mit der günstigen Leihe nach Nürnberg nichts verdient und optimierungsbedarf besteht.
Dazu kommt das Transferfenster ist jetzt gerade mal ein paar Tage offen und und geht noch 4 Wochen lang. Bilden wir uns am Ende ein Urteil wie es gelaufen ist, ich nehme mich nicht aus, ein wenig Sorgen mache ich mir auch das dies oder jenes wieder zu lange dauert. Nur jetzt warten wir einfach mal ab was noch passiert.
Nebenfrage traut man Chaikhoun schon zu die Lücke von Diop zu kompensieren?
Eigentlich hat man ihn ja für diese Position geholt. Auch als Back-up für Justvan. Bisher war er noch nicht ganz soweit, aber das ist natürlich auch eine Chance für ihn, jetzt in die Rolle rein zu wachsen, nachdem er sich in der U23 an den Männerfußball gewöhnen konnte.
Wer weiß, wofür es gut ist. Immerhin ist er fest verpflichtet und Diop war es nicht.
Ich denke auch, dass es eine Chance für Chaikhoun sein könnte, wenn Miro es ihm zutraut. Ich fand ihn auch schon zu Beginn nicht so schlecht.
Außerdem ist es besser, wenn die unvermeidlichen Abgänge zu Beginn des Transferfensters erfolgen und nicht ganz am Ende. So hat man noch Zeit, sich zu überlegen, ob man Ersatz verpflichtet oder auf die eigene Jugend setzt. Von der Hitz will sicher auch irgendwann Einsatzzeiten bekommen.
Um nochmals kurz die Argumentationsketten zu verstehen: 2025: Sportvorstand Chatzi schließt Leihvertrag, Spieler wird abgezogen -> Forum hier schäumt, SV völliger Vollpfosten
2023: Sportdirektor (Rebbe) schließt Leihvertrag, Spieler wird vorzeitig abgezogen (hier: von Leverkusen) -> Rebbe ist der Hero
Ja, dieser Sportvorstand ist angreifbar. Ich würde aktuell den Vertrag mit Chatzi auch nicht verlängern (steht nur noch nicht an). Schlechter als das Duo Hecking/Rebbe? Kann ich in Summe auch nicht sehen ….
Wir sollten jetzt mal die Kirche im Dorf lassen, niemand hat Joti Chatzialexiou als Vollpfosten bezeichnet, das paßt hier auch nicht zum Ton in unserem Forum, also bitte auch nichts derartiges unterstellen, was nicht der Wahrheit entspricht. Wir erörtern hier immer beide Seiten Pro und Contra, das wird auch immer so sein, aber bitte ohne solche Unterstellungen. Es gibt wie immer Stimmen für beide Seiten. Hier wird niemand beleidigt, weder andere die mit diskutieren noch FCN Spieler oder Funktionsträger.
Ich sehe auch nicht, dass hier irgendjemand schäumt. Aber man muss dennoch resümieren, dass in den 1,5 Jahren Chatzialexious Amtszeit wenig normal, aber vieles schräg gelaufen ist. Da kann es eigentlich keine unterschiedlichen Meinungen geben.
Wo man m.E. jedoch verschiedener Meinung sein kann, ist die Anspruchshaltung. Für Dich @Thomas scheint die Benchmark Hecking/Rebbe zu sein. Mit denen war ich auch nicht zufrieden, obgleich am Ende es aber zumindest finanziell sehr gut gelaufen ist.
Ich erwarte mir von einem Sportvorstand definitiv mehr als von Hecking/Rebbe aber v.a. auch deutlich mehr von Chatzialexiou, der ja bis auf Fitnessgeräte und den Platzhalter “Strukturen” bisher kaum etwas auf die Reihe gebracht hat. Wobei die sportlichen Strukturen beim Kader immer noch mangelhaft sind, weil wir im Sommer zum dritten Mal in Folge neu aufbauen müssen.
Ich orientiere mich mit meiner Erwartungshaltung eher an Vereinen, wie Elversberg, Heidenheim, Paderborn, etc. , die uns ohne größere finanzielle Möglichkeiten sportlich den Rang abgelaufen haben. Ich finde, dass dort unser Anspruch liegen muss, wenn wir eines Tages mal wieder oben angreifen wollen.
Zur Klarstellung: Ich will und werde niemanden persönlich mit Ausdrücken wie dem o.g. diffamieren. Ich habe, polemisch sicherlich überspitzt, nur die Stimmung aufgreifen wollen. Und wenn ihr die Kommentare unmittelbar nach dem Bekanntwerden des Leihabbruchs oben lest, da wird dem aktuellen SV teilweise doch recht deutlich jegliche Kompetenz abgesprochen. Ohne dass wir hier die Hintergründe oder Branchenusi kennen würden.
Meine Anspruchshaltung geht in jedem Falle über Hecking/Rebbe hinaus @Manix. Nur: Wann waren wir das letzte Mal mit der sportlichen Leitung zufrieden: Hecking, Palikuca, Bornemann, Bader, Wolf, Geenen …? Anders gefragt: Warum will es dem Club vermeintlich nicht gelingen, sportliches Führungspersonal zu finden, den Verein langfristig voranbringt (dh der Verein steht bei Abgang besser da als zu Beginn)? Liegt es am Auswahlprozess und -Team?
Aber sind wir mal ehrlich: es geht auch schlechter. Mit den Fürthern würde ich z.B. nicht tauschen wollen. Stefan Fürstner produziert zwar keine Kopfschüttler, aber auf die Reihe kriegt er auch nicht wirklich was. Da gibt es auch noch genug andere, die ich nicht wollen würde.
Man muss sich auch nicht immer mit den besten vergleichen, das macht nicht glücklich. Nils Ole Book scheint derzeit die Benchmark zu sein, aber der lässt sich halt nicht klonen. Abgesehen davon passt er vielleicht gerade optimal zu einem gepamperten Konstrukt wie Elversberg und nicht zu einem Ausbildungsverein, wie wir es sind.
Fürth ist auch Wahnsinn, nachdem jahrelang aus Clubsicht der Rasen dort immer grüner war und die gefühlt sehr viel richtig gemacht haben, hat denen das 0:4 ja quasi das Genick gebrochen und schwelende Unzufriedenheiten in einen personellen Amoklauf verwandelt. Urgestein Azzouzi weg, ein Trainerverbrauch der selbst Michael A. Roth neidisch machen würde, Leistungsträger in der Krise und Neuzugänge die nicht zünden. So schnell kann es gehen, die haben jetzt praktisch zwei Schicksalsspiele gegen Dresden und Braunschweig, wenn das unglücklich schiefgeht ist da ja schon fast Feierabend.
Da hast Du recht. Niemand misst uns an Schalke, Hertha oder letztes Jahr gar Köln und HSV. Aber eben an der Kaderbudgettabelle. Und da steht unser 36-Mann-Kader eben sicherlich unter den Top7. Insofern stellt sich bei mir kein besseres Gefühl ein, wenn ich nach Fürth schaue.
In weniger als 10 Tagen geht es wieder los, ich wäre ja schon zufrieden, wenn man nicht wieder einen Start verpennt und wenigstens mit einem verlängerten Cheftrainer in die Rückrunde geht, dessen Vertrag bald ausläuft. Das wäre ein wichtiges Signal an die Mannschaft, an das Umfeld. Dass man sich seit Monaten angeblich einig ist aber trotzdem geht nichts voran, damit macht man sich unglaubwürdig und das schafft Unruhe. Und wenn nicht einfach erklären woran es hakt, damit man es wenigstens verstehen kann. Bin ehrlich eigentlich habe ich damit gerechnet, dass man dieses wichtige Thema als erstes in der Winterpause abräumt.
Joti halt……
Konnte man anderes erwarten ?
Zügige Entscheidungen von jemandem, der den Saisonbeginn anders definiert als der Rest, wird es nicht geben.
Eine Weichenstellung speziell in dieser wichtigen Personalie Trainer ist vorrangig, da er ja beim Spielerpersonal und der Spielphilosophie mitreden sollte.
Ausflüchte und „schlaue“ Reden das ist sein Ding.
Kommunikation im Vereinsleben, da ist er mal ganz weit weg.
Kommunikation und Handeln um die Klose-Personalie herum ist schon wirklich wieder typisch Joti unprofessionell. Er kann nur froh sein, dass er in Nürnberg handzahme Medien vorfindet.
Als Hecking kam, waren wir finanziell am Abgrund. Als Hecking gegangen wurde, waren wir finanziell aus dem Schneider.
Aus meiner Sicht war Dieter Hecking bislang der beste Sportvorstand, den wir hatten – aber er war nicht gut, maximal solide und keine Benchmark.
Hecking hat strategisch einige richtige Entscheidungen getroffen. Eine davon war, Rebbe zu holen. Trotz damals deutlich eingeschränkter Mittel waren aber auch Hecking/Rebbe nicht gut in einer nachhaltigen Kaderplanung und die Kader hatten oftmals eine Unwucht.
Die Benchmark in Sachen Kaderplanung ist wohl in der Tat derzeit Nils Ole Book. Aber da hat @Optimist Recht: Bei Elversberg muss Book nicht auf die Durchlässigkeit achten, die SV 07 Elversberg ist kein Ausbildungsverein. Ob Book bei uns genauso gut funktionieren würde wie in Elversberg, ist somit in Frage zu stellen.
Ich weiß nicht, ob der Performanceunterschied zwischen Book und Hecking/Joti tatsächlich am Zwang der Durchlässigkeit liegt. Leute wie Baums, Petkov, Asllani, die dort den Unterschied gemacht haben, hätten wir auch verpflichten können. Wir haben ja ursprünglich auch auf Villadsen, Soares, Flick und Serra gesetzt. Die Janischs, Lubachs und Co haben einfach von der Schwäche des Establishments profitiert. Ist ja nicht so, dass man Klose brutal zu Spielzeiten der Kanias, Scobels und Porstners drängt. Book hat einfach die Nase für Transfermarkt und Kadernotwendigkeiten, die wir nicht haben.
Stimme Dir absolut zu, was das Näschen anbelangt. Und vor allem auch sein Timing scheint überragend. Er kommt ja glaub ich sogar aus dem Scouting.
Aber schau: Kaderplanung ist nur ein Aufgabenbereich eines Sportvorstands – wenn auch, da hast Du Recht, ein sehr wichtiger.
Da aber der Job des Sportvorstands bei uns etwas komplexer ist aufgrund unserer Strategie und aufgrund unserer Größe auch, halte ich es für fraglich, ob Book hier genauso funktionieren würde wie in Elversberg.
Wenn ich mir was wünschen dürfte, dann ist Bischof ein kleiner Book und Joti kümmert sich nur noch ums Strategische.
@fränki
Fitnessgeräte bestellen, schafft Book grad noch. 🤣
Family Klose, der Sohn Noah fährt mit den Profis von TSV 1860 München mit ins Trainingslager durchaus als Anerkennung seiner Leistungen. Wenn jetzt der Papa noch den neuen Vertrag beim Club unterzeichnet läuft es doch in der Familie Klose 🙂
@Schlüsselspieler
Naja, gebs zu: Joti hat schon bisschen mehr zustande gebracht als nur Fitnessgeräte. 😉
Als Sportvorstand beim 1. FC Nürnberg bist Du halt auch HansDampf in allen Gassen. Wir haben ja kein Präsidium. Thomas Grethlein ist auf dem ehrenamtlichen Posten des AR-Vorsitzenden zwar aufgetreten wie ein Präsident. Peter Meier hingegen hält sich eher im Hintergrund, was ja auch okay so ist und eher dem Posten des AR-Vorsitzenden entspricht.
Also, der Sportvorstand ist schon das Gesicht des 1. FC Nürnberg. Sicherlich hat Klose einen sehr großen Bekanntheitsgrad und ist auch Gesicht genauso wie unser Schweinfurter Jan Reichert. Aber im Grunde ist ein Sportvorstand beim Club keiner, der im Hintergrund werkeln kann, wie es zum Beispiel ein Olaf Rebbe getan hat. Wenngleich auch Rebbe über die Jahre in höhere Aufgaben hineingewachsen ist, sonst wäre er jetzt nicht Boss bei Pokal-Viertelfinalist Holstein Kiel.
Ich kann mir schon vorstellen, dass Joti ein guter Sportvorstand werden könnte, wenn er seine Fähigkeiten gesund einschätzen und nicht mehr überschätzen würde. Sein Netzwerk ist nicht ohne, eloquent ist er auch und dass er strategisch managen kann, hat er schon bewiesen. Gerne würde ich heute in einem Jahr sagen, dass Joti in 2026 einen guten Job gemacht hat.
@Fränki: Du hältst also Jotis Kommunikationsaufgaben bei einem größeren Verein wie dem Club (vs Elversberg) für den zentralen Punkt, warum ein Book vermeintlich seine Elversberger PS bei uns weniger auf die Straße bringen könnte. Wäre grundsätzlich ein valider Punkt. Nur so wenig bzw. so eratisch Joti zumindest nach außen kommuniziert, gäbe es da nicht viel PS zu verlieren. Und ob Joti bei seiner Kommunikation nach innen auf einmal ein ganz anderes Gesicht als nach außen zeigt, ist zweifelhaft
Natürlich ist das zweifelhaft. Ich zweifle ja auch, wie Du weißt.
Andererseits ist Kommunikation auch wiederum nur ein Teilbereich des Aufgabenspektrums, wenn auch kein unwichtiger. Und wie @Schorsch oben schreibt: In Berlin zum Beispiel würden die Medien Joti für seine Kommunikation in Sachen Klose aber mal richtig hernehmen. Biechele, Hofmann, Funk und Gelev sind relativ fair, das muss man wissen. Keblawi indes mag Cordon Bleu.
Bobic macht in Frankfurt einen guten Job, ist in Berlin trotz Windhorst-Millionen komplett überfordert. Ben Manga ist das Diamantenauge der Eintracht, ein Held in Frankfurt, und bringt auf Schalke nichts zusammen. Es gibt zig Beispiele, dass hervorragende Leute woanders mit einem größeren Aufgabenspektrum überfordert sind.
Daher gibt es keinerlei Garantie, dass ein Book bei uns ebenso glänzen würde wie im völlig anders gearteten Elversberg.
Fränki, schau Dir bitte nochmal Deine Joti-Mängelliste vom 6.1. von 10:01 an.
Da ich kein Joti-Fan bin, was hier im Forum jeder bereits mitbekommen hat, stehe ich dieser Person äußerst skeptisch gegenüber.
Seine hauptsächlichsten Aufgaben, wie auch von Dir beschrieben, welche ein SV zu erfüllen hat, hat er in keinster Weise zufriedenstellend erfüllt.
Was er vielleicht hinter den Kulissen treibt, ähnlich seinem früheren Job beim DFB, ist der Tabelle vollkommen egal. Ob er das Personal pausenlos zutextet oder über andere Dinge referiert interessiert die Tabelle nicht.
In der Tabelle stehen wir nur gut mit einer ausgewogenen Mannschaft, die der Vorsaison entsprechenden Analyse entspricht.
Eine Mannschaft, die auch bis auf 1 oder 2 Ergänzungen, zu Saisonbeginn stehen muss.
Er ist für mich kein Macher und deshalb eine Fehlbesetzung auf dieser Position.
Dass sich das ohne einen erfahrenen Mentor bessern sollte, bezweifle ich ganz stark.
Das angebliche Netzwerk mag er vielleicht im Jugendbereich haben, hier geht um einen Verein 1.FCN, der als Zweitligist ein Wirtschaftsunternehmen darstellt . Da sind andere Kontakte gefragt.
Außerdem muss Joti nicht so tun als ob er für alles zuständig sei.
Zuständigkeiten für Finanzen und Margeding liegen bei anderen Personen.
Seine Kommunikation ist das grottigste was er sich selbst antun kann.
Er wird nie eine definitive Aussage treffen, sondern redet immer um den Brei herum.
Z.B. es ist noch nicht sicher, ob Miros Unterschrift bis zum ersten Spieltag der Rückrunde unter dem Vertrag steht. Es geht nur noch um Kleinigkeiten und wir wissen was wir aneinander haben.
Diese Aussage ist nicht greifbar und kann alles bedeuten. Warum bringt er nicht Ruhe in den Verein mit der Unterzeichnung, was momentan extrem wichtig wäre, um sich auf den Rückrundenbeginn zu konzentrieren ?
Nein, bei mir ruft die Person Joti wahrlich keine Begeisterung hervor.
Ich gestehe allerdings jedem seine Meinung zu und würde mich auch gerne eines Besseren belehren lassen.
Vielleicht geht es beim Vertrag auch schlicht und einfach noch ums Geld. Einig in der Sache, aber noch nicht auf dem selben Nenner finanziell. Könnte ja sein…
Oder bestimmte Klauseln bei Scheitern oder eine Ausstiegsklausel. Wer weiß…
@Schlüsselspieler
Ich kann Dir in keinem Punkt widersprechen und bin im Grunde Deiner Meinung. Ich sehe seine Arbeit auch kritisch.
Trotzdem hat er jetzt noch eine faire Chance verdient. Wir sind, realistisch betrachtet, noch meilenweit von einer Trennung mit Joti entfernt. Weil das ein Aufsichtsrat entscheidet, der 9 Köpfe hat und dem entsprechend unbeweglich ist.
Insofern finde ich es nicht verkehrt, auch als Joti-Skeptiker positive Aspekte seiner Arbeit zu suchen und herauszustreichen.
Denn jeder hier, ob Joti-Versteher oder nicht, wünscht sich ja, dass es besser wird und Joti hier eine erfolgreiche Ära prägt.
Ich glaube halt, dass die Chancen mit einem erfahreneren SV einfach größer wären. Wir zahlen in jedem Falle die Ausbildung teuer mit, wenn ein Palikuca, Hecking oder Chatzialexiou ihren ersten Vorstandsjob antreten. Warum versuchen wir nicht mal, jemand wie Horst Held für das Projekt „Make Club great again“ zu gewinnen?
So ein etablierter Name ist sicherlich deutlich teurer, das mag ein Grund sein. Andererseits bringt er vielleicht mehr ein, als er (mehr) kostet…
Fang schon mal an Spenden einzusammeln
Ich sehe das ähnlich. Habe deshalb auch die Wahl Jotis nicht verstanden, nachdem wir mit den vorherigen Laien nicht gerade gut gefahren sind. Aber wen kennt unser AR schon? Die sprechen halt mit den Profilen, die sich proaktiv beim Club bewerben. Aber gerade weil wir keinen funktionierenden oder erfahrenen Aufsichtsrat haben, wäre ein Vorstand – ob Sport oder Marketing – mit echtem Netzwerk und Erfahrung viel besser und im Endeffekt auch günstiger, als die vielen vielen Fehler unserer Vorstände. Und zu Joti – ein Job beim DfB hat nichts mit einem Job bei einem Profiverein zu tun. Klar, es geht um Fußball, aber das Anforderungsprofil ist doch ein ganz anderes. Deshalb hat man die Entscheidung auch mit den “Konzepten” legitimiert, die Joti angeblich überzeugend dargestellt hat. Ich würde mich auch riesig freuen, wenn Joti noch das Ruder rumreissen würde. Aber nachdem man jetzt nach 1,5 Jahren keine Lernkurve erkennt, fehlt mir der Glauben, zumal er ja auch vom AR keinen Druck bekommt. Weiß jemand, wie lang Jotis Vertrag noch läuft?
In der Regel bekommt ein Sportvorstand bei uns einen 3-Jahres-Vertrag. Also demnach läuft sein Vertrag bis 30. Juni 2027. So sieht das auch Transfermarkt.de.
Die Gehaltsunterschiede bei Sportvorständen sind vielleicht gar nicht so groß wie wir meinen. Hab auf die schnelle nur eine ältere Aufstellung bei sport.de gefunden. Lt der hätte unser damaliger SV Bornemann ca 0.5 mio € p.a. verdient, Horst Heldt bei Hannover damals 1 – 1.5 mio. Also, ne Mio mehr Gehalt ist schnell wieder drin durch kluge Entscheidungen…
Ich finde das dreifache Gehalt schon einen großen Unterschied. Und dass der teurere SV es tatsächlich wieder reinwirtschaftet garantiert dir auch keiner…
Garantie für ein Zielergebnis gibt es keine. Aber dass ein profilierter Manager keine Reihe an Anfängerfehlern macht, die alle Geld kosten, schon. Im Falle von Joti hätten wir uns durch eine Lösung mit wenigstens Vorerfahrung die 1 Mio schon locker gespart. Und auch bei Rossow.
Aber hätte hätte Fahrradkette. Mit unserem AR wird auch in der Post-Joti-Ära kein profilierter Vorstand kommen. Es ist ja kein Zufall, dass wir bis auf Meeske in Marketing und Sport nur Quereinsteiger ohne relevante Vorerfahrung einstellen.
Dort werden ja sogar auf Basis mäßiger Leistungen noch Verträge verlängert.
Deshalb bleibe ich auch bei meiner These, dass wir mit diesen Strukturen als Verein nicht entscheidend weiterkommen.
Also wenn Stefan Heim kein profilierter Vorstand ist, weiß ich auch nicht. Der macht bei uns genau das, was er schon Jahrelang beim VfB Stuttgart gemacht hat: Stadionentwicklung und Finanzen.
Auch Rossow ist inzwischen in seiner Kerndisziplin eingesetzt, die Markenentwicklung macht er auch schon seit Jahren in verschiedenen Unternehmen, inkl. Adidas. Das Finanzthema war allerdings bei ihm nicht optimal, da war er tatsächlich eher Quereinsteiger.
So gesehen ist nur Joti wirklich ein Quereinsteiger, zwar nicht im Thema, aber zumindest in der Vereinsarbeit.
Seh ich wie @Optimist.
Angenommen der Manager passt nicht zum Club, weils halt einfach nicht passt, und Du musst Dich nach einem Jahr von ihm trennen…dann reden wir hier über eine Abfindung von 3 Mio. Euro.
Das schrottet Dir als Zweitligist jeden Finanzplan.
Erfahrung: ja, gerne. Aber ein etablierter Bundesliga-Manager wie Horst Held hat nicht unbedingt ein besseres Chance-Risiko-Profil.
Horst Held ist tatsächlich ein gängiges Beispiel für einen erfahrenen Manager aber auf der andere Seite sicherlich auch jemand, der kaum zu uns passt, da er meist in wirtschaftlich potenteren Strukturen gearbeitet hat. Mir geht es eher um jemanden, der 3-5 Jahre in 1-2 Clubs gearbeitet hat. Dies müsste zumindest das fehlende relevante Netzwerk und die Anfängerfehler, die wir Jahr für Jahr bei Bornemann, Hecking und auch jetzt bei Joti bezahlen müssen, eindämmen. Wir sehen ja – der Verein kommt sportlich einfach nicht von der Stelle.
Bzgl Heim hat @Optimist recht. Der hat die gleiche Funktion vorher schon bekleidet. Leider hat er dann bei uns direkt einen vermeintlichen Anfängerfehler bei der Kalkulation der Kosten des Stadions gemacht. Da hat wohl mal wieder die Wasserader am Valze zugeschlagen.
Bei Rossow hat @Optimist m.E. hingegen nicht recht. Ja, er war bei adidas. Aber nicht in für uns relevanten Marketingpositionen. Anders kann man die Kette an absurden Fehlern auch nicht erklären.
Einen passenden Sportvorstand zu finden, halte ich für eine deutlich schwierigere Aufgabe, als die einen fähigen und passenden Marketingvorstand zu finden.
@Der Ruhmreiche
Es gibt halt auch noch einen bezahlbaren Mittelweg zwischen Quereinsteigern und ehemaligen Meistermachern wie Held, der danach auch nicht mehr viel gerissen hat, aber ob dessen trotzdem teuer ist.
Verfügbar wären aktuell zum Beispiel Ruhnert oder Schindzielorz. Nur mal um zwei vermutlich bezahlbare Beispiele mit viel Erfahrung zu nennen. Ob Stefan Reuter nochmal das große Rad drehen will – keine Ahnung, wohl eher nicht.
Wichtig ist halt auch, dass der Manager überhaupt zu unserer Strategie passt. Insofern wäre es eigentlich der Königsweg, selbst einen Mann Schritt für Schritt aufzubauen (Schindler?). Genauso hat das übrigens Elversberg mit Nils Ole Book auch gemacht.
Wir haben natürlich (noch) keine Nachfolgerdiskussion von Joti, bekommen wir hoffentlich auch nicht. Horst Held wäre quasi der Arie Haan der Clubsportvorstände. Den sehe ich wie wohl das Gros hier in der Runde auch nicht. Aber so ein unaufgeregter und positiv profilierter Typ Ruhnert wäre interessant.
Wir waren ja sogar mal an Krösche dran, wenn ich mich richtig erinnere. Wäre wohl dann statt Palikuca gewesen (oder war das vor Hecking?). Wie auch immer, das wäre sicher ein Kracher, aber ob er zu uns passt, weiß ich auch nicht. Er fischt ja auch eher in tieferen Gewässern…
Soweit ich weiß hat aber Krösche uns abgesagt, sonst wäre das schon ziemlich blöd vom AR, wenn sie ihn nicht gewollt hätten, also die Absage vom Club ausgegangen wäre 😉
Das war vor Palikuca. Also Palikuca kam dann statt Krösche, der abgesagt hat und nach Leipzig ging.
Ich fand auch Bornemann nicht so übel. Hecking sowieso nicht. Und Joti war, ehrlich gesagt, für mich die bessere Wahl als Schmedes. Wenngleich ich Sutter oder Reuter lieber hier gesehen hätte. Aber Reuter habe ja fairerweise gleich gesagt, dass er kürzer treten wolle.
Also: So schlecht finde ich unsere Auswahl an Sportvorständen nicht.
Richtig ist allerdings, dass wir immer Leute mit wenig oder null Erfahrung holen. Und das ist bei unseren schwachen Strukturen (kein Präsidium mit sportlicher Kompetenz) halt nicht gut.
Ruhnert hat Sympathien für Traditionsvereine und , aber zumindest aktuell kein Feuer mehr für das Spiel .
Von Liga 2 in die Champions – League reicht ja auch.
Warum er jetzt sogar in die Bundespolitik gegangen ist hat er mir zwar erklärt , aber verstehen tue ich es trotzdem nicht .
@Fränki: ich weiß, jeder fordert die “sportliche Kompetenz” im Aufsichtsrat. Ich ja auch. Aber Schäfer/Pagenburg, die diese Kompetenz verkörpern sollten, haben uns auch nicht vor Joti bewahrt. Das alleine scheint also nicht zu reichen.
Ich frage mich, ob es in dieser Branche nicht Headhunter und qualifizierte Personalberater gibt.
Was nützt mir sportliche Kompetenz, wenn ich offensichtlich eine Vita nicht lesen bzw. in die Praxis übersetzen kann?
Fakt ist, dass uns keiner der genannte Kandidaten groß weitergebracht hat, wobei Bornemann zumindest seine gute Ausgangsposition mit einem soliden Kader besser als alle anderen zum Aufstieg genutzt hat.
@Der Ruhmreiche
Es ist in meinen Augen ein gewaltiger Unterschied, ob Du sportliche Kompetenz im 9köpfigen Aufsichtsrat hast oder in einem Präsidium.
Beispiel:
Eberl war unerfahren. Konnte aber unter Präsident Bonhof und Präsidiums-Mitglied Hans Meyer reifen. Jetzt ist Eberl bekanntlich Manager beim Marktführer.
Anderes Beispiel:
Book war als Geschäftsführer unerfahren. Allerdings ist die Vereinsführung von Elversberg sportlich “vorbelastet”. Papa Holzer spielte einst in Liga 1 beim 1. FC Saarbrücken.
Noch ein Beispiel:
Frank Baumann war auch ein Rookie als Geschäftsführer bei Werder Bremen. Allerdings wurde er sechs Jahre lang von Klaus Allofs als dessen Assistent und Nachfolger aufgebaut.
Die Auswahl des Sportvorstands ist die eine Seite. Und dies tut man beim Club schon mit einer gewissen Sorgfalt, finde ich. Okay, Palikuca war ein Flop – nachdem Krösche abgesagt hat.
Die andere Seite ist, wie man unerfahrene Sportvorstände mit Erfahrung unterstützt. Und da sind wir halt komplett blank. Denn auch Schäfer und Pagenburg haben keine Erfahrung in diesem Bereich.
Daraus folgt:
Wir müssen unerfahrene Sportvorstände selbst aus ihren Fehlern lernen lassen. Oder künftig auf erfahrene Leute setzen.
Der Punkt geht an Dich, da dass du recht. Ich wollte nicht wieder an die Struktur des Aufsichtsrats als unseren dauerhaften Hemmschuh rangehen. Aber es stimmt einfach.
Der Hemmschuh ist halt auch, dass unsere Vereinsführung (Aufsichtsrat) das ehrenamtlich macht. Insofern hat der jeweilige Sportvorstand quasi “sturmfreie Bude” und kann alles nach seinem Gusto gestalten – ab und an wird weng kontrolliert.
Was ich aber wirklich gut finde von Joti, ist das Heranführen von potenziellen Managern, wie das bei Schindler gemacht wird. Das kann keineswegs schaden. Im Gegenteil.
Und ansonsten müssen wir mal gucken, ob Joti es in dieser Transferphase besser macht. Bislang ja wenig los an Nachrichten…
Naja, wenn Miro sagt, mit Scobel und Maboulou ist er glücklich, dann passiert vielleicht garnix. Allerdings soll er wohl einen adäquaten Ersatz zu Diop wünschen…
Was ich einfach nicht bezüglich Aufsichtsrat verstehe: ein Gremium das EHRENAMTLICH bei einem Zweitligisten tätig ist!
Für mich ist das doch mit ein Wirtschaftsunternehmen – und das kann doch nicht ehrenamtlich laufen …..das ist doch nicht professionell.
Oder ist das bei anderen 2 Liga Vereinen auch so?
Bezahlt bedeutet noch nicht professionell. Und ehrenamtlich ist keineswegs gleichbedeutend mit unprofessionell. Man frage Mal bei der örtlichen Feuerwehr oder dem THW nach.
Die Fälle in denen irgendwelche Politiker Unsummen für irgendwelche Aufsichtsratsposten neben ihren Mandaten kassieren sind auch hinlänglich bekannt.
Der Kern des Problems ist, dass man von außen nur sehr schwer, vielleicht gar nicht, beurteilen kann, wie gut der Aufsichtsrat seiner Kontrollfunktion nachkommt. Man schließt von Arbeitsergebnissen (z.B. Spielertransfers) Dritter darauf wie gut der Aufsichtsrat kontrolliert. Das ist wenig belastbar. Das einzige was man als Fan machen kann, aber entsprechend vorsichtig sollte man in der Bewertung und mit daraus abgeleiteten Forderungen sein.
Der 1.FCN ist ein Verein, die Mitglieder wählen die Aufsichtsräte. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass die Kandidaten bzw. die in den Aufsichtsrat gewählten Mitglieder des selbigen unprofessionell handeln.
So lange der FCN ein e.V. ist, wird sich da nix ändern.
Manchmal sind wir stolz ein e.V. zu sein und ein anderes Mal passt es uns dann doch nicht.
Aufsichtsräte von Wirtschaftsunternehmen tagen auch nicht permanent, sondern in einem festgelegten Turnus solange nicht außerordentlich Sitzungen anberaumt werden (müssen). Im “Normalfall” verlassen sich die Aufsichtsräte auf die Vorstände und diese wiederum auf die Geschäftsführer der einzelnen Unternehmensteile.
Es ist eher “normal”, dass der Aufsichtsrat nicht eingreift …..
@HOLLI
Wir sind nicht die einzigen mit dieser Vereinsstruktur.
Das Organigramm des FC Schalke 04 zum Beispiel sieht genauso aus. Auch auf Schalke ist ein ehrenamtlicher Aufsichtsrat das Steuerungsorgan. Im Prinzip ist das auch der Klassiker: Die Mitgliederversammlung entscheidet Grundsätzliches, der Vorstand führt die Geschäfte und der ehrenamtliche Aufsichtsrat kontrolliert.
Anderes Beispiel: Der SC Paderborn. Dieser wird vom hauptamtlich agierenden Präsidenten Thomas Sagel geführt, der früher selbst Profi war. Dann gibt es noch zwei Vize-Präsidenten. Unter anderem Carsten Linnemann, den kennt man aus der Politik. Generell gliedert sich das Organisations-Schema des SC Paderborn 07 in die Vereinsgremien (Präsidium, Aufsichtsrat, Ehrenrat) und die operative KGaA-Struktur mit Geschäftsführern und Abteilungsleitern. Also ganz anders als bei uns, was halt vor allem mit der Ausgliederung zu tun haben dürfte.
Dass Profivereine ihre Lizenzspieler-Abteilung in eine Kapitalgesellschaft ausgliedern dürfen, ist durch einen Beschluss im Jahr 1998 möglich. In den letzten 27 Jahren haben das auch viele Vereine getan, wir sind als e.V. mittlerweile eher ein Fossil. Eine Ausgliederung ermöglicht eine klare organisatorische Trennung zwischen der ideellen Vereinstätigkeit und dem wirtschaftlich orientierten Profisport. Darüber hinaus schafft sie rechtlichen Schutz vor Haftungsrisiken und verbessert die Möglichkeiten zur Kapitalbeschaffung. Letzteres ist natürlich mit äußerster Vorsicht handzuhaben, wie die Beispiele Hertha BSC oder TSV 1860 München zeigen.
Es gibt allerdings auch sehr erfolgreiche eVs, wie zum Beispiel den SC Freiburg. Deren Organigramm unterscheidet sich nicht wesentlich von unserem. Was aber Freiburg auszeichnet, ist in der Tat die personelle und somit auch inhaltliche Kontinuität. Der Sportvorstand Jochen Saier ist bereits seit 2014 im Amt. Und: Bereits im Jahr 2003 leitete Saier die Freiburger Fußballschule. Oftmals ist es ein Erfolgsrezept, dass man seine Vorstände bzw. Geschäftsführer aus dem eigenen Verein rekrutiert. Das machen Bayern München und Borussia Dortmund ja seit Jahrzehnten erfolgreich vor. Insofern Pluspunkt für Joti, dass er Ex-Kapitän Christopher Schindler ins Management zieht.
Fazit:
Wie @KWS schreibt, bedeutet bezahlt nicht professionell. Menschen machen Unternehmen. Und es ist immer noch entscheidend, wer die Posten bekleidet. Mit einer klaren Trennung von Vereinstätigkeit und Profisport erhöht man meiner Meinung nach aber die Qualität von Entscheidungs-Prozessen. Und auch die Prozess-Geschwindigkeit. Muss aber nicht sein. Auch ein e.V. kann erfolgreich sein. Dies aber wohl nur dann, wenn man nicht andauernd seine wichtigsten Mitarbeiter wechselt, sondern bei sich bleibt und sein Ding auch mal durchzieht.
@fränki
Vielen Dank für die ausführliche Aufzeigung was es für Möglichkeiten gibt – und geben kann!!!
Meine Gedanken sind einfach die , das in einem “Unternehmen” – und da gehört für mich ein 2.Ligist auf alle Fälle dazu – nicht ehrenamtlich/nebenbei beaufsichtigt werden sollten.
Trotzdem hab ich verstanden was Du erklärt hast, danje nochmal!
LG
Gerne, @HOLLI. Danke für Dein Feedback.
Dass nur ehrenamtlich kontrolliert wird, ist eigentlich überall so. Wie @Kumopen völlig richtig schreibt, ist es auch normal, dass der Aufsichtsrat nur selten eingreift. Man würde ja auch die Position der Vorstände schwächen, wenn man sich dauernd einmischen würde.
Geregelt sind die Zuständigkeiten des Aufsichtsrats in Paragraf 16, Absatz 12 der Satzung. Dort steht unter anderem auch, dass vor allem die Finanzen fortlaufend kontrolliert werden sollen.
Was mir jedoch zu denken gibt, ist, dass der Aufsichtsrat bei uns qua Organigramm nicht nur kontrolliert, sondern sehr weitreichende Entscheidungen trifft.
Ein Ulrich Maly zum Beispiel entscheidet mit seiner Stimme mit, ob ein Sportvorstand bestellt oder abberufen wird. Da wäre mir wohler, wenn solche Sachen ausschließlich von Fachleuten entschieden werden würden. So wie in Paderborn, wo Ex-Profi Thomas Sagel das Präsidium anführt. Oder wie in Gladbach, wo Bonhof und früher Hans Meyer die Entscheidungen trafen.
Bei uns ist der Aufsichtsrat mittlerweile sicherlich eingespielt, was die Abläufe derartiger Entscheidungen anbelangt. Also, wir hatten schon einen deutlich schwächeren Aufsichtsrat in der Vergangenheit. Aber optimal geht meiner Meinung nach etwas anders.
Ob besser oder schlechter kann man von außen schwer beurteilen. Effektiv oder gar funktionierend scheint er aktuell aber auch nicht zu arbeiten. Wie sonst hätte man einen Rookie wie Joti ohne Kaderplaner an seiner Seite zum ersten Mal und dann auch noch einen Kaderkomplettumbruch verantworten lassen? Wie sonst hätte man einen Rossow trotz lange gekündigtem Vertrag des Hauptsponsors bis 3 Monate vor Vertragsauslauf ohne externe Unterstützung rumwursteln lassen? Welche Kompetenz könnten Male & Co für eine effektive Kontrolle einbringen? Ich will da niemandem zu Nahe treten, aber entweder man hat unternehmerische Kompetenz und Netzwerk oder sportliche. Wenn beides nicht da ist, muss man sich schon fragen wo dann noch der Mehrwert liegen kann.
@fränki: “Präsidium”: Waren wir mit unseren Präsidenten Noack, Roth etc. immer glücklich? Solange es gut läuft, passt es. Aber wenn es nicht gut läuft, findet man unabhängig von der Struktur immer schnell ein Haar in der Suppe. Und generell ist mir unwohl bei “allmächtigen” Alleinherrschern im Verein, wie es sich früher beim Glubb gab.
Die Frage ist halt, welche Struktur unabhängig von den Persönlichkeiten der handelnden Verantwortlichen, die geringste Fehlerwahrscheinlichkeit aufweist.
Und im Beispiel Ulrich Maly: Der hat sicherlich seine Kompetenzen, wahrscheinlich weniger im sportlichen Bereich, eher wahrscheinlich im Bereich Finanzen, Organisation oder Öffentlichkeitsarbeit. Aber den Aufsichtsrat aufteilen, wer über welchen Vorstand befinden darf, ist sicher auch keine Lösung.
@Der Ruhmreiche
Die Antworten gibt Dir die Satzung. Welche grob besagt, dass sich der Aufsichtsrat nicht in operative Sachen einzumischen hat. Unsere Kritik zielt daher auf die Satzung bzw. die Struktur des Vereins. Die Besetzung des Aufsichtsrats an sich könnte besser sein – aber auch deutlich schlechter.
Im Übrigen war das echt schon ein großer Fortschritt, dass der Aufsichtsrat um Peter Meier einem Niels Rossow das Finanz-Ressort entzogen hat und dafür eigens einen Finanz-Vorstand installiert hat.
@Kumopen
Ich hab jetzt Maly nur mal als prominentes Beispiel genommen. Ohne auch nur annähernd damit eine politische Aussage zu treffen. Als Unterfranke wage ich es nicht, Eure (Ex-)Bürgermeister in Nürnberg zu beurteilen. 😉
Sicherlich hat Maly vor allem als erfahrener Gremien-Arbeiter seine Qualitäten. Aber seine Stimme zählt halt mit bei sportlichen Entscheidungen mit einer sehr hohen Tragweite. Weiß nicht, ob das so gut ist.
Woran liegt es dann, dass wir seit Jahren zweitklassig sind? Ich finde schon, dass man in der Vereinsstruktur einen Teil der Antwort findet.
Der Aufsichtsrat sollte die Entwicklung des gesamten Vereins begleiten, und hat somit ein viel breiteres Feld zu beackern als Auswahl und Kontrolle des Sportvorstands. Es ist auch nicht unüblich, dass Aufsichtsräte individuelle Bereiche übernehmen, auf die sie besondere Aufmerksamkeit richten. Um bei Maly zu bleiben: er ist wahrscheinlich nicht die lauteste Stimme bei rein sportlichen Themen, aber wenn es um Dinge wie neues Stadion geht, hat ein ehemaliger Bürgermeister schon mehr beizutragen als ein ehemaliger Torwart.
Auf eine derartige Breite der Kompetenzen sollten die Mitglieder bei der Wahl auch achten. Bei einer Struktur mit berufenen statt gewählten Aufsichtsräten würde man das auch tun (und wahrscheinlich effektiver als bei der Wahl durch die Mitgliederversammlung).
Kurz zu Maly, der jedoch nur exemplarisch für ein ziemlich “heterogen” besetztes Gremium steht. Es wäre verständlich, wäre seine Rolle das politische Verkaufen eines neuen Stadions gewesen. Nur trug er eben nicht nachvollziehbar positiv dazu bei. Ich erinnere mich, dass er medial “ein neues Stadion sei “politisch” nicht vermittelbar” zum besten gab. Schon damals dachte ich mir, was er dann noch im Aufsichtsrat sucht, wen er sich nicht einmal politisch positiv einbringen kann,
Unser Fränki äußert sich seit so vielen Jahren so kompetent zu Satzung und Vereinsstruktur, da muss ich meinen Wunsch doch einmal formulieren: Fränki goes to Aufsichtsrat! Viele von uns sind Mitglieder und würden Dich sicherlich wählen! Die Chancen bei der nächsten Wahl stünden gut! Mach es @Fränki!
@Knirpzz
Danke, sehr nett von Dir. Aber meine Kompetenz liegt eher darin, die Dinge zu recherchieren und für mich zu verstehen. Ich hab leider keinerlei Kompetenzen im Satzungsrecht und war auch nie in einem derartigen Gremium.
@Fonz hat auch absolut Recht, dass man den Aufsichtsrat möglichst interdisziplinär aufstellen sollte. Insofern mangelt es meiner Meinung nach an einem Fachmann für Marketing. Der auch Rossow kontrolliert. Damit kann ich allerdings auch nicht dienen. 😉
Und generell würde ich auch das Berufen von Aufsichtsräten präferieren. Denn das Wahlprozedere mit der 3-Minuten-Rede ist doch recht fragwürdig.
Ich denke, durch das Berufen von Aufsichtsräten würde man auch ein größeres Interesse wecken bei Kandidaten, die wirklich Kompetenz, Netzwerk und Erfahrung mitbringen.
@ fränki: Berufen der Aufsichtsräte: Und wer beruft die dann? Das können doch eigentlich dann nur Mitglieder machen. Denn den Vorstand sich sein Aufsichtsorgan auszusuchen geht ja eigentlich auch ned.
Ist es bei Aktiengesellschaften nicht so, dass die Aufsichtsräte von den Aktionären gewählt werden? Was bei einem Verein dann doch wieder den Mitgliedern entspricht.
Problem ist eigentlich eher, dass die Wahl der Aufsichtsräte in die eh schon von vielen Tagesordnungspunkten überfrachtete Hauptversammlung gepresst wird, wo dann für diese Wahl weniger Zeit ist, als ihr eigentlich zukommen müsste.
@Kumopen
Der Aufsichtsrat könnte Aufsichtsräte kooptieren. Per Satzung müsste dann geregelt werden, dass z.B. ein Drittel des Aufsichtsrats vom Aufsichtsrat selbst berufen bzw. kooptiert wird. Über die Satzungsänderung stimmen wiederum die Mitglieder ab.
Ich stell mir das so vor, dass der Aufsichtsrat beschließt, wer berufen wird. Angenommen, man hätte gerne Andreas Köpke, dann kann man offensiv auf ihn zugehen und sagen: Wir hätten dich gerne im Aufsichtsrat, es gibt keine Wahl und kein Gedöns, wir würden Dich berufen.
Der Aufsichtsrat auf Schalke hat zum Beispiel Youri Mulder berufen:
https://schalke04.de/verein/aufsichtsrat-mulder/
Tagesgeschäft soll für den AR kein Thema sein. Das Problem der Struktur zeigt sich doch bei uns in den Momenten, in denen wir resp. der Aufsichtsrat einen neuen Vorstand suchen, speziell Sportvorstand. Da sollen und müssen dann 9 ehrenamtlich Bemühte, meist ohne Fußballhintergrund und -netzwerk, ausschwärmen, Kandidaten sammeln und bewerten. Und das scheint mir dann doch suboptimal zu klappen. Es dauert oft lange (Bornemann wurde rausgeworfen, ohne Plan B, hier auch vielfach kritisiert), und die Auswahl ist nach Bornemann immer überraschend gewesen, ohne Profis mit Erfahrung. Von daher kann die jetzige Struktur nicht optimal sein. Bei sportrelevanten Entscheidungen wie der Auswahl des Sportvorstands wünsche ich mir schon die Hinzunahme eines Expertenkreises.
Tagesgeschäft nicht, Kontrolle jedoch schon. Und wenn ein unerfahrener Neuling auf einem Vorstandsposten ist und seinen erfahrenen Kaderplaner ersatzlos entlässt, muss ich als Aufsichtsrat um Kontrolle sinnvoll ausüben zu können, eben etwas näher ranrücken. Alleine um zu verhindern, dass es zu einem Alleingang kommt. Sonst findet eben keine Kontrolle statt.
Joti hat Zeit, sich um die Verlängerung des Vertrags mit Mathenia zu kümmern. Aber was ist mit dem Vertrag mit Klose?? Irgendetwas stimmt da nicht.
Danke dass Du das ansprichst.
Dass eine Einigung mit Mathenia bei Joti höhere Priorität als die Trainerfrage hat, ist auszuschließen.
Das nährt den Eindruck, dass Klose noch zögert. Leider, wenn dem so ist.
Ausnahmsweise nehme ich mal Joti in Schutz. Ich traue ihm nicht viel zu, aber ich denke, dass er 2 Verträge, die ja monatelang vorzubereiten waren, durchaus parallel schafft, zumal die Mathenia-Verlängerung wahrscheinlich eine Sache von 5 Min war, da dessen Alternative wohl das Karriereende war. Das zentrale Problem bleibt jedoch – in der Kommunikation ist Joti naiv. Da zögert er eine Vertragsverlängerung in Zeiten eines positiven Laufs raus und kündigt stattdessen die Winterpause an. Und selbst dann, liefert er weder in die eine oder andere Richtung. Klingt nicht nach großem Vertrauen. Wäre ich Klose – und hätte wahrscheinlich finanziell meine Schäfchen im trockenen – würde ich meinen Ruf schützen und proaktiv absagen.
Das Ding hat auch mittlerweile ein Gschmäckle, bei aller Wertschätzung von Joti und Klose untereinander aber sie bringen nun schon lange keinen Vertrag zustande. Ich hätte es für wichtig erachtet mit der Klarheit eines Vertrages in die Rückrunde zu starten. Miroslav Klose ist ehrgeizig, träumt ja auch mal eine Championsleague Mannschaft zu trainieren usw.(hat er auch mal so geäußert in einem Interview) … vielleicht hat er ja die Erwartungen bei aller Jugendphilosophie, dass er einen Aufstiegsfähigen Kader möchte in seiner zweiten Amtsperiode .. ich weiß, das habe ich schon mal geäußert, aber ich kann mir nur so ein Thema vorstellen. Entweder so etwas oder Klose will eine Ausstiegsklausel für höheres sollte das mal Thema werden. Irgendwas ist da im Busch..und jedes mal wenn Klose auf Nachfragen betont er ist da total entspannt immer sein ernstes Gesicht dazu. Das wirft alles Fragen auf.
Ich würde ja gerne Joti mal einen Trojaner als E Mail aufs Handy schicken, daß sein Handy wie ein Mikrofon auf mithören setzt unbemerkt. Das gibt es wirklich. Aber …..natürlich nur Spaaaaß! Ich bin aber gescheid neugierig was denn da wirklich los ist.
@Torschusspanik hat das im Sommer richtig analysiert – die Schnüdel werden es sehr schwer haben, die Kaderplanung schien willkürlich. Sollte Schweinfurt 05 den Klassenerhalt noch schaffen, wäre das ein absolutes, unfassbares Fußball-Wunder.
Geisi fand ich eigentlich okay, Wintzheimer weniger. Shuranov und Latteier oft verletzt. Viele Spiele bestritt der FC 05 auf Augenhöhe – um dann allerdings durch dumme Fehler in der Vorwärtsbewegung oder in der Box doch zu verlieren. Schade. Als Schnüdel-Sympathisant wünsche ich mir, dass man diese Hinrunde gut verarbeitet, dass halt nix hängenbleibt.
Laut Medienberichten wurde die Leihe von Obiogumu abgebrochen. Das ist auch okay so, er bekam bei Schweinfurt ohnehin nicht viel Spielzeit. Angeblich soll jetzt aber Osawe zu den Schnüdeln auf Leihbasis wechseln. Wo hier Jotis “strategischer Hebel” liegen soll, erschließt sich mir nicht.
Die Vertrags-Verlängerung für Kabinenspieler Mathenia finde ich allerdings nachvollziehbar. Frey, Pinola, Mintal, Mathenia – Joti bringt die Band wieder zusammen. Das passt.
Mathenias Verlängerung ist für kleines Geld total nachvollziehbar. Großartig zu sehen, wie er beim Training und von der Bank aus pusht.
Strategische Schachzüge habe ich bisher bei Joti bisher grundsätzlich keine wahrgenommen. Weder der 36-Mann Kader noch die ein oder andere Leihe sind für mich mehr als der operativen Situation geschuldete Befreiungsschläge.
Die 36 Mann sind ja nicht per Plan entstanden, sondern weil die ersten Transfers wenig funktionierten. Und auch die Leihen sind Resultat unzufriedener Spieler, bei denen man froh ist, dass zumindest Teile des Gehalts ein anderer Verein übernimmt. Kein Mensch kann doch davon ausgehen, dass Osawe als Spieler von Schweinfurt zu uns zurückkommt, der dann zweite Loga spielen kann.
Es geht also wieder los und der FCN hat hat jetzt mit Konrad Oldhafer ( 30) aus Hamburg fast alle Neulinge durch.
VAR Pascal Müller macht die Ansetzung für mich noch weniger beruhigend.
Gibt 2 Beispiele aus der Hinserie bei der die Fallsucht von Ebnoutalib in Münster und
gegen 96 von Schmahl völlig unverständlich mit Elfmeter belohnt wurde .
Bleibt zu hoffen, dass Oldhafer besser ist als Wienefeld (der der andere Aufsteiger aus der Hansestadt) und bei seiner Spielleitung darauf verzichtet jede Berührung als Foulspiel zu werten .
Habe noch kein Match von ihm komplett gesehen.
Naja, bei Osawe empfinde ich die dritte Liga schon als logischen nächsten Schritt. Bevor er 2024 zu uns kam hat er nie Herrenfußball gespielt. Die letzten 1,5 Jahre hat er die Regionalliga kennengelernt und nun kommt die dritte Liga. In Schweinfurt muss er zusätzlich beweisen, dass er auch unter Druck abliefern kann. Denn da wird in jedem Spiel ordentlich Druck auf dem Kessel sein. Ob er dort nun überzeugt ist natürlich eine andere Frage denn die Sterne hat er auch in unserer U23 nicht vom Himmel gespielt. Trotzdem ist der Junge 19. Es sollte irgendwie klar sein, dass er damals nicht mit dem Anspruch verpflichtet wurde eine Soforthilfe zu sein sondern als Investition in die Zukunft. Ich zumindest halte es für durchaus realistisch, dass sich Spieler in diesem Alter noch schnell entwickeln können wenn man ihnen die Einsätze gibt.
Wie wird hier eigentlich die Aussage Kloses bewertet keine Profile sondern “Qualität” zu suchen? Ist das die Sorge wieder Spieler zu erhalten den man erst entwickeln muss oder hat er wirklich keine Vorstellung wen er brauchen kann um sein Spielsystem umzusetzen? Also mir würden mit Blick auf den Kader sofort klare Profile einfallen die uns fehlen.
@Glubbzilla
Dass Osawe den nächsten Schritt in Liga 3 geht, finde ich auch richtig. Allerdings zweifle ich daran, dass in Schweinfurt noch, wie Du sagst, ordentlich Druck auf dem Kessel ist.
Der 1. FC 05 Schweinfurt hat gerade seinen besten Stürmer (Tranziska) nach Südkorea ziehen lassen. Vieles deutet darauf hin, dass die Schnüdel keinerlei Chance mehr haben, noch um den Klassenerhalt mitspielen zu können.
Insofern dürfte Schweinfurt frühzeitig darauf bedacht sein, einen schlagkräftigen Regionalliga-Kader zusammenzustellen.
Und was will da unser Winners Osawe? Wo ist da “ein strategischer Hebel”?
@Fränki
Ich hatte mir die Hinrunde der Schnüdel in der 3. Liga auch besser erhofft, weil sie letzte Saison als Meister der Regionalliga vor allem spielerisch richtig überzeugt hatten und unter anderem die kleinen Bayern und die Würzburger deutlich hinter sich gelassen haben. Ja, sie hatten in der Tat auch einige Spiele Pech, waren gleichwertig, aber einige Spiele haben sie auch sehr deutlich verloren. Von Shuranov, Obiogumo & Co hatte ich mir in der Tat mehr versprochen.
Ich hatte den Eindruck, die Aufstiegsmannschaft war eingespielter… Das “Verstärken” mit neuen Spielern war keine richtige Verstärkung und das Niveau in der 3. Liga ist auch anders als noch in der Regionalliga. Da gibt es schon deutliche Unterschiede. Wenn Du da als Aufsteiger nicht von Beginn an als Mannschaft funktionierst, wird es verdammt schwer.
Wie du es schon gesagt hast: Das Niveau zwischen Regionalliga und 3. Liga ist nochmal ein ziemlicher Sprung. Nicht umsonst beginnt erst ab der 3. Liga das Profigeschäft, während du in der Regio auch noch mit Halbprofis (die natürlich auch viel Zeit investieren müssen) mithalten kannst. Bei uns in Bayern ist das Niveau in der Regio nochmal niedriger. Das ist mein großes Gegenargument gegen den Aufstieg der U23. Da müsste nochmal richtig investiert werden um konkurrenzfähig zu sein, denn mit der Aussicht jedes Wochenende abgeschossen zu werden ist auch die 3. Liga kein Pull-Faktor für Talente.
Genauso isses.
Neben der Stadionfrage gibt es die Frage der generellen Finanzierung. Zumal man als Zweitvertretung in Liga 3 kein TV-Geld (ca. 1,5 Mio. Euro) bekommt.
Aber alleine schon die Tatsache, dass Joti dieses Thema offen lässt, zeigt ja, dass es uns finanziell deutlich besser geht. Vor wenigen Jahren noch wäre ein Aufstieg der U23 in die 3. Liga nicht annähernd ein Thema gewesen.
Vor dem Hintergrund eines hohen strukturellen Defizits halte ich diese Gedankenspiele aber eher für ein Luftschloss.
Hat heute schon jemand was von Optimist gehört?
Danke der Nachfrage, mir geht’s soweit gut. Bin gestern 5 Stunden operiert worden, ich dachte nicht, dass es so lange dauern würde.
Danach bin ich ständig eingeschlafen, also keine Energie, etwas zu schreiben. Heute geht’s schon wieder besser…
Lieber Optimist, recht gute Besserung!
Wow… 5 Stunden ist schon eine ziemliche Hausnummer. Schön dass du es jetzt überstanden hast und Du Dich jetzt auf deine Genesung konzentrieren kannst. Gute Besserung!
Gute Besserung und liebe Grüsse aus Zürich 💪👍
Auch von mir alles Gute und beste Genesung und sich Zeit geben. Nix überstürzen
Gue Besserung auch von mir aus der Vor-Rhön, @optimist. Ich hoffe sehr, Dich bald mal wieder im Achteck zu sehen, aber der kommende Samstag ist natürlich noch viel zu früh… aber für einen Platz im Kader reicht es immer.
Schnelle und gute Genesung! Möge ein Heimsieg am Samstag dazu beitragen…
Gute Besserung vom Niederrhein, lieber Optimist.
Möge der Club Dir am Samstag drei Punkte zur Genesung schenken.
Zur PK gegen Elversberg, also wie stumpf Klose Nein gesagt hat ob es einen neuen Stand bei seinem Vertrag gibt und trocken angefügt “Es ist alles beim alten Stand” ..als hätte es die Winterpause, in der man viel reden konnte nie gegeben.
Wir haben ja mal einen Artikel Jotis ToDo Liste verfasst, was auch einfach offensichtlich ist. Nichts davon wurde in der Winterpause erledigt, mit Abstriche nur ein wenig Kaderverschlankung, ansonsten
Jotis ToDos in der Winterpause
Klose Vertrag? …Nein nichts
Stürmersuche? ..Nein nichts
Diop Ersatz?….Nein nichts
Kader Verschlankung: Ein wenig
Ersatz für Bauer? ..Nein nichts
Evtl Vorgriffe auf neue Saison, Yilmaz Abgang etc.: ..Nein nichts
War Joti im Winter auf den Bahamas chillen? … Klose hat in der PK nochmal bestätigt dass er Anforderungen bei Joti hinterlegt hat, ich glaube damit meint er einen Diop Ersatz und Stürmer. Gut das Transferfenster ist noch einige Wochen offen, aber es fängt eben mal wieder die Punkterunde an.
Da sind schon wichtige Punkte dabei gewesen, wie Klose Vertrag, Diop, Stürmer usw .. einfach nix passiert.
Aber woher weißt du, dass noch nicht nach einem Stürmer oder Diop-Ersatz gesucht wird? Bloß weil noch kein Abschluss zu verzeichnen ist oder es noch keine Gerüchte dahin gibt?
Davon geh ich aber mindestens aus, dass sie sich schon umsehen eigentlich dass sie sich immer auf dem Spielermarkt umsehen. Es geht darum wie im Sommer die Runde geht los und es ist nichts passiert. Das gleiche wieder. Lernkurve Null. Die Sache mit dem Klosea Vertrag noch nichtmal das obwohl sie jetzt 3 Wochen Zeit hatten zu miteinander reden. Einfach nichts. Samstag beginnt die Rückrunde. Ich kann so einer Arbeitsweise nichts abgewinnen. Einfach mal bei Elversberg schauen zum lernen. Wie schnell die den Top Stürmer verkauft und zwei sehr spannende neue Stürmer dafür geholt haben. Die können sich seit Wochen schon mit der Mannschaft einspielen. Die sind am Samstag ready.
Doch klar, was Joti zögern lässt: Xabi ist auf dem Markt. “Xabi” passt halt klanglich viel besser zu “Joti” als “Miro”. Habt Ihr noch nie was von Reimzwang im Fussball gehört?
Nach den Äußerungen von Miro bei der PK habe ich den Eindruck, dass die noch nicht erfolgte Vertragsverlängerung nicht an Joti, sondern an Miro liegt. Vielleicht ist er ja in Gesprächen über ein Engagement in Italien ab Sommer. Oder beim DFB ab der WM, z.B. als Assistent von Nagelsmann oder als Trainer einer U-Mannschaft.
Joti kann es einfach nicht. Weder Kader, noch Verträge, noch Kommunikation. So viele Pleiten, Pech und Pannen haben selbst wir beim Club noch bei keinem Verantwortlichen erlebt. Und dasheisst wirklich viel.
Ich habe deshalb jetzt im Winter auch nichts großes von Joti erwartet. Als jedoch die Meldung kam, dass wir tatsächlich keine Spieler mehr leihen dürfen, bin ich fest davon ausgegangen, dass man die Leihen von Stepanov und in jedem Fall von Buchmann auflöst.
Aber selbst das hat er nicht hinbekommen.
Jetzt fehlt für die Kirsche auf der gequirlten Jotisahne nur noch der Ivo Ilicevic 2.0-Transfer, also ein weiteres 17-Jähriges Talent, dass uns in der Rückrunde die Sturmkastanien aus dem Feuer holen soll.
Und jetzt her mit den Dislikes.
Wenn mir der Ansetzung des Referees nicht gefällt hast Du im Nachgang doch schon mal geschrieben, dass es ein gutes Zeichen ist.
Allerdings lag ich in dieser Saison wieder besser mit meinen Prognosen.
Gute Besserung auch aus dem südlichen Oberallgäu Optimist.
Wir gewinnen locker gegen Elversberg, irgendwie müssen wir ja Optimists Optimismus rüberbringen… auch von mir aus der Frankenpfalz gute Besserung!
Thema Klose, wenn man es mit etwas Abstand neutral betrachtet ist doch schon längst klar dass Klose den Vertrag nicht verlängern will. Man will doch nur nicht zu früh schon Unruhe reinbringen, insbesondere ins Team. Blos blöd dass durch unsere moderne Welt (Medienmöglichkeiten) die Unruhe dann von aussen schnell losgeht, siehe hier im Forum. Ich hoffe ich täusche mich und es gibt doch noch einen Vertrag. Denn ich wünsche mir ein Bleiben von Miro. Klar hat er einen relativ schlechten Punkteschnitt, aber, wer vor ihm hat erst nach einigen Spieltagen der neuen Saison seinen endgüligen Kader gehabt? Soviele neue, soviele Junge. Ich bin mir sicher bei 90% der anderen Trainer wären wir so abgestiegen. Miro macht noch Fehler (wer nicht?), aber er hat mehr wie jeder andere zuvor viele Spieler besser gemacht. Also auf gehts, Samstag 3 Bungde
Ich habe langsam auch das Gefühl, dass Miro noch zögert.
Vielleicht hat er noch Wünsche, die Joti nicht erfüllen will oder kann.
Das nächste Mal sollte Miro seinen Wunschzettel beim Nürnberger Christkind abgeben anstatt bei Joti, wenn der nicht die Wünsche erfüllen kann oder will. 😉
Sein Punkteschnitt ab dem 5.Spieltag, als dann mit Zoma, Becker, Markhiev und Grimaldi doch noch Ligatauglichkeit verpflichtet wurde, ist deutlich besser als der seiner Vorgänger.
Ich glaube auch in irgendeinem Punkt liegen Joti und Klose weit auseinander und keiner von beiden will nachgeben. Miro wirkte auf der PK zwar konzentriert aber irgendwie nicht happy … Im Moment habe ich den Eindruck, das wird nichts mehr mit dem Vertrag. Es gab so viele gute Momente, nach dem tollen Hannover Spiel vor Weihnachten, in der Winterpause, vor der Rückrunde. So langsam glaube ich das wird nichts mehr.
Stimme Dir zu, @juwe. Ich interpretiere das beidseitige Schweigen und die bisher nicht erfolgte Verlängerung als ein Zeichen dafür, dass es ab Sommer nicht gemeinsam weiter gehen wird. Darauf deutet auch die Tatsache hin, dass, wie Klose bei der PK auf Nachfrage auch zugab, aktuell kein weiterer Co-Trainer zum Trainer-Team dazu kommt. Vermutlich damit man für den Sommer leichter die Co-Trainer-Wünsche eines neuen Chef-Trainers erfüllen kann.
Und auch die Tatsache, dass Klose eine “Wunschliste” beim Sportvorstand “hinterlegt” deute ich als Zeichen in Richtung Trennung. Wenn aus Trainersicht diese Liste nicht oder unzureichend erfüllt wird, haben beide Seiten auch den passenden Anlass, ohne dass man noch tiefergehende Gründe kommunizieren muss.
Ich gebe zu, reichlich viel Spekulation, aber wäre es anders, wäre die Verlängerung längst in trockenen Tüchern. Die Frage ist doch jetzt nur noch, wer letztlich den “Schwarzen Peter” für die Trennung bekommt.
Nun, ich denke, dass der schwarze Peter, also “Impulsgeber” Joti sein würde, da Miro ja immer wieder betont jhat, dass es an ihm nicht liege. Ob die Fans dann applaudieren oder Joti vom Hof jagen, wird stark von der Performance der Rückrunde abhängen. Wenn jedoch der Kader nicht nur nicht im Sturm ligatauglich nachgezogen wird, sondern nicht einmal der Abgang Diops angemessen ersetzt wird, dann wird Joti so oder so der Sündenbock sein.
Ich würde auf keinen Fall darauf wetten, aber ich würde mal tippen, dass die Vertrags-Verlängerung morgen oder übermorgen bekannt gegeben wird. Also noch bevor wir in die Rückrunde starten. Alles andere wäre für mich unlogisch und könnte auch negative Auswirkungen auf die Leistung der Mannschaft haben.
Die Winterpause ist so gut wie vorbei. Man sollte mit diesem Thema nicht in die Rückrunde gehen. Egal, ob Du gewinnst oder verlierst – dieses Thema würde dominieren. Das weiß auch Joti Chatzialexiou.
Dass die Spekulationen und Interpretationen nun auch bei uns Fans komplett ins Kraut schießen, ist klar. Dieses Thema muss man zeitig abräumen.
Das wäre natürlich eine Möglichkeit, am Samstag vor dem Spiel im Stadion die Vertragsverlängerung mit Miro bekannt zu geben.
Sozusagen eine kleine extra Motivationsspritze und um uns Fans und Mannschaft zusätzlich zu pushen. Typisch Glubb für solche Situationen wäre dann ein anschliessender Grottenkick und eine empfindliche Niederlage.
Aber ehrlich gesagt, schwindet meine Zuversicht inzwischen täglich mehr dass es zu einer Vertragsverlängerung kommt. Wenn sie es, wie du meinst, lieber @ fränki, morgen oder eben am Samstag verkünden wollen, dann hätte doch Miro nicht so trocken „nein es gibt nichts Neues „ gesagt, sondern doch eher eine „zeitnahe Entscheidung“ angedeutet.
Auch dass sich im Trainerteam nun doch nichts mehr ändern wird, deute ich als kein gutes Zeichen.
Ja, ich kann mich eigentlich nur den vielen anderen Forumsteilnehmern anschliessen, ich glaube inzwischen auch es wird zu keiner Verlängerung kommen. Leider. Das dauert nun einfach schon viel zu lang und wie schon häufig erwähnt, die richtigen Zeitpunkte das Ganze zu fixen waren ja durchaus vorhanden.
Und wie fränki richtig schreibt, das Thema willst du doch eigentlich nicht mit in die Rückrunde nehmen.
Tja, es bleibt spannend, frage mich nur wann dann letztendlich die Entscheidung verkündet wird, irgendwann muss das Thema ja auch mal beendet werden. Und ja, wem wird man dann den „schwarzen Peter“ zuschieben?
Ich konnte grad erst die Pk schauen. Und ich kann Deine Sorgen verstehen. Klose wirkt nicht glücklich, eher verhärmt. Aber auch das ist natürlich nur Interpretation. Vielleicht hatte er einfach keinen besonders guten Tag, so wie halt jeder von uns mal einen schlechten Tag hat?
Es nervt. Mich nervt es, dass dieses Thema immer noch nicht vom Tisch ist.
Tja, es bleibt wirklich spannende, leider. Ich hätte es auch sehr gern gesehen wenn die Verlängerung mit Miro längst vollzogen wäre, je länger es dauert um so wahrscheinlicher wird es dass Miro uns im Sommer verlässt. 🙁
Übrigens anbei ein aktuelles, aus meiner Sicht sehr interessantes, Interview mit unserem AR Vorsitzenden Peter Maier:
https://youtu.be/m787rA09Jjw?si=j1MYsx6U7E3kwOLb
Macht auf mich alles keinen schlechten Eindruck, es geht um viele Themen wie Stadion, Frauenmannschaft, möglicher U23 Aufstieg und am Ende auch um Miro Klose. Danach hört es sich leider eindeutig so an, dass Miro mit dem Angebot unzufrieden ist und es daher bisher nicht klappt. Ich spekuliere mal, dass Miro auch ein anderes Angebot hat, das für Ihn sehr attraktiv ist. 🙁
Fände ich wahnsinnig schade, gerade jetzt wo alles so langsam in die Spur zu kommen scheint. Ich drücke beide Daumen dass die Verlängerung doch noch klappt.
Übrigens, bei den Genesungswünschen für unseren Optimist, ist mir aufgefallen, dass sehr viele von euch aus der ganzen Republik grüssen. Es scheint noch recht viele „Exil-Glubberer“ hier im Forum zu geben, oder?
Kommt denn gar keiner aus Nürnberg?
Doch, selbstverständlich!
Doch, wenn auch in Gehweite (Sonntagsspaziergang) zum Stadion der Nachbarn.
Klar, und sogar in Laufweite zu unserem Homeground
Ich natürlich, sogar gebürtig. Und das Schmankerl ist, dass ich sogar am 2.12.1967 geboren bin, am Tag, als wir den FC Bayern 7:3 zerlegt haben.
Das ist ja cool, jedes Jahr an seinem Geburtstag an so ein Ereignis erinnert zu werden. 🙂
Ich bin aber sowas von gebürtiger Nürnberger mehr geht gar nicht 🙂 Ich habe es mir aber nicht ausgesucht.
Komme aus Nürnberg
Und ich lebe seit 78 Jahren genau dort,wo alles anfing mit dem Clubb: an der Deutschherrnstrasse. Mehr Nermbercher gäid gor ned.
Dann verbreite ich mal stellvertretend für unseren Optimisten eine positive Stimmung und Zuversicht, dass Miro auch weiter Trainer des glorreichen FCN bleiben wird und dafür sorgt, dass wir zukünftig auch wieder um den Aufstieg mitspielen und danach auch eine Chance haben, in der ersten Liga zu bleiben. Solange wir nichts gegenteiliges hören, gehen wir davon aus, dass es Miro gefällt, hier bei uns weiter zu arbeiten und junge Spieler zu entwickeln.
Hmmm, ich denke eher, daß der Vertrag nicht verlängert wird (von wem auch immer), dies aber nicht kommuniziert wird, damit der Trainer nicht eine lame duck wird.
Für den Club wäre das ein herber Verlust in jeglicher Hinsicht!
Ansonsten spricht doch gar nichts gegen die frühzeitigen Verkündung der frohen Botschaft.
Wenn das wirklich so kommt, wäre das für mich nicht nachvollziehbar und dann kann der Sportvorstand gleich mitgehen!
Malakka! (schon mal prophylaktisch für den GAU, ansonsten ziehe ich das zurück)
Also was man aktuell der BLIND und Nordbayern entnehmen kann, liegt es an Klose, der noch nicht unterschrieben hat.
Ich überlege, welcher Grund Klose zögern lässt.
Ich hoffe, es ist nur die Forderung nach einem Ersatz für Diop und nicht ein anderer Verein.
Die Statistik zu Platz 8 auf Kicker de sorgt bei mir in Verbindung mit meinem Aberglauben schon wieder für Nervosität.
Danke für euer Feedback bezüglich der Herkunft/ Wohnort. 👍
Ich bin ja auch gebürtiger Nürnberger, lebe jedoch seit mehr als 20 Jahren im „Exil“.
Grüsse an alle und morgen hoffentlich einen Heimsieg. 💪
“Exilierte” Clubberer gehören ja sozusagen zur DNA dieser Seite bzw. ihrer direkten Vorgängerseite, deren (Mit-Gründer) Alexander Endl ja auch irgendwann nach Frankfurt “ausgewandert” ist.
Bin auch gebürtiger Nürnberger, wohne zwar Landkreis (Speckgürtel), bin aber stets darauf bedacht, dass alle meine Fahrzeuge ein N – auf dem Nummernschid haben. Das ist mir total wichtig.
Das ist halt der große Vorteil wenn man nach Frankfurt zieht, auch wenn erstaunlich viele Ignoranten mit F-CN herumfahren wie ich feststellen mußte, nachdem ich jeden den ich sehe anquatsche.
Obwohl ich nur 6km von Nürnberg entfernt wohne habe ich ein ERH auf dem Kennzeichen. 😮 … habe ich nie verstanden, weil viel näher an Nürnberg.
Und ich lebe seit 78 Jahren genau dort,wo alles anfing mit dem Clubb: an der Deutschherrnstrasse. Mehr Nermbercher gäid gor ned.
Ich bin auch “waschechter” Nürnberger, allerdings bin ich vor 25 Jahren aus beruflichen Gründen nach China gezogen. Mittlerweile lebe ich mit meiner Familie seit einigen Jahren in NRW (in der Nähe von Mönchengladbach). Der Tag wird kommen, an dem ich mich zumindest zeitweise wieder in der fränkischen Heimat niederlasse. China ist allerdings für mich auch sehr, sehr lebenswert und definitiv eine Option für den Lebensabend.
Wann immer ich in Nürnberg bin versuche ich auch ein Club Spiel live im Stadion zu sehen, ansonsten verpasse ich Dank Sky kein Spiel. Habe den Pokalsieg 2007 damals live im chinesischen TV verfolgt. Das wurde tatsächlich übertragen und werde ich niemals vergessen. Was für ein berauschendes Erlebnis.
Ich verbinde meine Heimatbesuche eigentlich auch immer mit einem Stadionbesuch. Mein Schwager und seine Kumpels haben seit Jahren Dauerkarten, meistens wird eine davon nicht genutzt, die kann ich dann übernehmen.
Ansonsten bin ich ebenfalls mit sky stets live dabei. Kann ich einmal nicht live schauen, schaue ich das Spiel im re-live. Ich bin dann so verrückt, dass ich mein Handy ab Spielbeginn ausschalte und mein Umfeld mich nicht über das Ergebnis informieren darf, bis ich das Spiel angeschaut habe.
Beim Pokalsieg bin ich extra nach Nürnberg gefahren.
Das Spiel habe ich auf dem Hauptmarkt, genauer gesagt auf der Leinwand vor dem Bratwurst Röslein geschaut. Was für ein Erlebnis. Zwischendurch ein Regenschauer, Verlängerung und das emotionale Happy End. Im Anschluss die ganze Nacht in der Stadt gefeiert und am nächsten Tag Spalier gestanden beim Autokorso. Oh war das geil. Wahrlich ein berauschendes Erlebnis.
Dann wirst du unsere Außenstelle für Clubfans Reunited in China, den Millliardenmarkt müssen wir erschließen 🙂