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Eierköppe

„TOR! TOR! TOR!”, schreit der Mann im Fernseher, “2:1 für die Hertha! Da hatte gerade noch Zoma die Riesenchance zur Führung für die Gäste und jetzt liegen sie zurück. Gegen eine Hertha, die in der zweiten Halbzeit nicht so wirkte, als könnte sie in dieser Partie als Sieger vom Platz gehen, gegen eine schwache Hertha, die schlagbar gewesen wäre, wenn die Nürnberger im Spiel nach vorne etwas mehr Engagement, etwas mehr Zug gezeigt hätten. Selber schuld, kann man da nur sagen, wenn man sich anschaut, wie das 2:1 fiel. Da lässt sich Baack an der Strafraumlinie anfängerhaft verladen und Janisch steht dabei wie ein Ölgötze, statt zu versuchen, den Torschuss zu blocken. Meine Güte, sind diese Nürnberger Eierköppe! Verzeihen Sie mir dieses Abrutschen in den Berliner Slang, aber bei einem solchen Abwehrverhalten fällt einem wirklich nichts anderes ein…”

 

„Tja, jetzt wird’s endgültig nichts mehr mit dem Erreichen des siebten Platzes, der vom Sportvorstand als Minimalziel für diese Saison ausgerufen wurde.“

 

Hoffentlich wird’s wenigstens was mit dem Klassenerhalt.“

 

[Zum Spiel: klick, klick, klick.]

5 thoughts on “Eierköppe

  • Ein gewisser Shuranov schnürt in Schweinfurt den Doppelpack…

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    • Avatar Torschusspanik

      Leider vergeigen die Schnüdel diese 2:0 Führung wieder in der 87. und 95. Minute….

      Wenn das eine gebrauchte Saison ist, dann für die bedauernswerten Schnüdel.

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      • Zu viel Club DNA…

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  • Das war heute unser Meisterstück als Aufbaugegner.

    Wie der Mann im Fernseher sagt: Die Hertha schwach, ideenlos, verzweifelt, eigentlich wollten die gar nicht. Macht nichts. Dann leisten wir erst recht Aufbauhilfe. Aber gerne doch. Nix zu danken.

    Man muss kein Fachmann sein – mit so einer leblosen, lieblosen Leistung werden wir wohl nicht mehr viele Punkte holen.

    Tabellarische Tatsache:
    Aktuell sind wir der Katastrophe gemäß Punkten näher als dem Erreichen von Jotis Saisonziel.

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  • Ja, wie bringt man Bissigkeit, Einsatz, spielerischen Glanz und Effektivität mit gleichzeitiger Lockerheit auf den Platz ? .. und manchmal klappt’s und zu oft nicht.. das Thema der Konstanz kennt man ja von ganz anderen Mannschaften im allen Ligen.
    Ein Faktor ist sicher das Jugendliche Alter vieler in der Mannschaft ( ich weiß, gähn, man kann’s eigentlich nicht mehr hören..), aber der Club-Weg geht (/muss?) halt nun mal über die Jugend gehen.. und dann musst Du als Trainerteam gleichzeitig mit denen alles erarbeiten ( gut, bei Freistössen und Standards ist man irgendwie noch gar nicht angekommen..) Aber hat man nicht oft das Problem bei Mannschaften, die sich im Kern aufs Verteidigen konzentrieren, daß das Umschalten zum Angriffsfussball hakt und kreative Himmelsstürmer ein Eierkopfverhalten in der Abwehr zeigen. Das zusammen zu bringen braucht halt Zeit, wobei es zugegebenermaßen oft schwer erträglich ist, nicht mehr Punch und Einsatz zu sehen.. Vielleicht sollte man im Training auch mehr Schwerpunkt auf die Basis legen als auf Technik und Kombinieren, aber wie gesagt, eigentlich müssen sie alles gleichzeitig lernen auf diesem Niveau..
    Ein gutes Beispiel ist vielleicht Baack, der zuerst nicht zum Zug kam, weil die Anderen wohl mehr gezaubert haben und dadurch mehr Perspektive versprachen, aber er hat sich durchgebissen, anscheinend im Training immer Gas gegeben und bringt das momentan dann auch im Spiel mehr auf den Rasen als manch Anderer ..ist halt ein wenig älter und die Basis scheint zu stimmen…
    Insgesamt finde ich, dass das anhaltende Klagen über die Kaderzusammenstellung zu kurz greift, nicht hilfreich ist und die Jungs zu sehr aus der Verantwortung lässt – wenn alle mehr lernen, konstant ihre Leistung abzurufen könnt’s schon langen…

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